Mürrischer Gast zeigt post mortem sein großzügiges Herz

Epoch Times4. Januar 2018 Aktualisiert: 5. Januar 2018 11:49
Er war ein Geizhals, ein unzufriedener Nörgler und beschwerte sich gerne in den sieben Jahren, in denen er Gast im "Luby's" war – so schien es zumindest.

Walter „Buck“ Swords war ein 89-jähriger Griesgram. Er war ein Geizhals, ein unzufriedener Nörgler und er beschwerte sich gerne in den sieben Jahren, in denen er Gast im „Luby’s“ war.

Das Luby’s ist ein Restaurant in Brownsville, Texas, in dem Melina Salazar als Kellnerin arbeitete. Sie war sehr geduldig mit Buck, aber ihm war das ganz egal – so schien es zumindest.

Er war wahrscheinlich ihr schwierigster Gast.

Jedes Mal, wenn Buck ins Luby’s kam, reagierte Melina auf jedes unzufriedene Murren des alten Mannes mit einem Lächeln und freundlichen Worten. Melina war das genaue Gegenteil von Buck.

Er war vermutlich ihr schwierigster Gast. Doch Melina bediente jeden ihrer Gäste mit derselben Zuvorkommenheit und derselben Haltung. Sie ist eine von denen, die in jedem Menschen das Gute sehen können.

Es stellte sich heraus, dass Buck doch ein Herz hatte.

Eines Tages fiel Melina auf, dass Buck nicht mehr kam. Als sie erfuhr, dass er gestorben war, war sie traurig und nicht etwa erleichtert, wie vielleicht manch anderer.

Natürlich ist der Tod immer eine traurige Sache. Aber Bucks beleidigende Kommentare und seine Negativität zu ignorieren, war nicht immer leicht gewesen. Doch bald zeigte sich, dass Buck doch ein Herz hatte und zwar ein großzügiges.

Jeden Tag freute er sich darauf, sie zu sehen.

Einen Tag, nachdem Melina von Bucks Tod erfahren hatte, kam ein Anwalt in das Restaurant. Es war kurz vor Weihnachten. Der Anwalt nahm die gutherzige Kellnerin für ein kurzes Gespräch beiseite.

Er erzählte ihr, wie viel sie Buck bedeutet habe und wie sehr er sich jeden Tag darauf gefreut habe, sie zu sehen. Er sagte, dass ihrem alten Freund ihre beständige positive Haltung nicht entgangen war.

Doch der Anwalt war nicht nur da, um über Bucks liebevolle Empfindungen zu sprechen. Da war noch mehr.

Buck vererbte ihr einen Teil seines Vermögens.

Er teilte Melina mit, dass Buck ihr einen Teil seines Vermögens hinterlassen habe: ein Auto und 50.000 Dollar. Als die Kellnerin das hörte, fing sie an zu weinen.

„Ich kann es immer noch nicht glauben”, sagte Melina laut Associated Press in einem Interview mit KGBT-TV.

Maya Angelou (1928-2014), amerikanische Dichterin und Aktivistin, sagte einmal: „Man ist die Summe von allem, was man je gesehen, gehört, gegessen, gerochen, erfahren, vergessen hat ‑ es ist alles da. Alles beeinflusst jeden von uns. Deshalb versuche ich sicherzustellen, dass meine Erfahrungen positiv sind.“

Melina Salazar hätte das ebenso gut sagen können. Sie ist ganz sicher ein Beispiel dafür.

Mehr über die Geschichte über die 50.000 Dollar Trinkgeld hier im Video!

Quelle: Grumpy restaurant customer shows his gratitude in a big way!

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