Mutter sah sich gezwungen, ihr Baby auf den Straßen Londons zu entbinden

Epoch Times11. März 2018 Aktualisiert: 11. März 2018 11:32
Kurz nachdem eine Mutter in den Wehen von einem Krankenhaus abgewiesen wurde, weil sie "noch nicht weit genug wäre", sah sie sich gezwungen auf einer Straße mitten in London, mit der Hilfe einer Reihe von Fremden, zu gebären. Ein Jahr später machte sie sich auf die Suche nach einer dieser Fremden, die ihr einen Schal gegeben hatte.

Am 22. Dezember 2016 brachte Lizzie Hines, aus dem Norden Londons, ihren Sohn Louis auf dem Bürgersteg in der Londoner Innenstadt zur Welt, nachdem das Krankenhaus sich weigerte, sie aufzunehmen, weil sie nicht „weit genug“ wäre.

„Wir gingen zum University College London Hospital, aber sie sagten uns, wir sollten nach Hause gehen und später wiederkommen, da ich nicht weit genug wäre. Wir haben in einem nahe gelegenen Hotel eingecheckt und dann schnell versucht, es zurück ins Krankenhaus zu schaffen“, sagte die 35-Jährige dem Standard.

Auf dem Weg zurück ins Krankenhaus, erkannte Hines, dass sie es nicht rechtzeitig schaffen würde.

„Mein Mann dachte, wir würden uns hinsetzen, damit ich eine letzte Wehe bekommen könnte, bevor er uns ins Krankenhaus weitertragen könnte. Aber ich wusste, dass ich mich hinsetzte, um das Baby zu bekommen. Ich konnte zu diesem Zeitpunkt einfach nicht sprechen, um es ihm zu sagen“, erinnert Hines sich.

„Ich habe nicht an die Außenwelt gedacht, sondern nur daran, mein Baby auf die Welt zu bringen, was für uns die allerschönste Erfahrung war.“

Viele Fremde hielten an, um Hines bei der Geburt zu helfen, und eine Frau nahm sogar ihren Schal ab, um den kleinen Louis einzuwickeln, nachdem er auf die Welt gekommen war. Hines wollte danach der Frau persönlich danken.

„Ich habe keine Ahnung, wer der Schalbesitzer ist, die Ereignisse sind so verschwommen. Aber wie wunderbar, dass die erste Sache, die Louis kleinen rosafarbenen Körper einwickelte, Kleidung von einem Fremden war, der ihn warm halten wollte“, sagte sie.

In der Hoffnung, die Frau zu finden, die ihnen den Schal gab, ging Hines auf Facebook und teilte ihre Geschichte.

Sie schrieb: „An die Person, die an einem kalten Tag ihren Schal an einen Fremden verschenkte und mein süßes Baby Louis eingewickelt hat, ich frage mich, wie ich dich finden kann?“

„Ich erinnere mich nicht daran, vom Bürgersteg aufgestanden zu sein, noch an die Rufe der Fremden, die von einem ‚Weihnachtswunder!‘ sprachen, oder die Gesichter der Menschen, oder wer uns eingewickelt hat“, fügte sie hinzu.

Hines lobte die vielen Londoner, die gekommen waren, um zu helfen. Sie schrieb: „Ein erstaunlicher Jemand lief, um einen Rollstuhl zu besorgen. Ein anderer erstaunlicher Arzt – ein dienstfreier Arzt (der zuerst dachte, ich sei ein lauter Säufer) – kam durch die Menge und erklärte Louis für gesund.“

Einen Tag nachdem der Facebook-Post online ging, fand man die 25-jährige Schalspenderin Yasika Moorthy. Sie wurde mit Hines und Baby Louis zusammengebracht, lehnte aber den Schal ab. „Louis behält meinen Schal, ich wollte, dass er ihn behält, da ich denke, dass er einen sentimentalen Wert für ihn und Lizzie hat“, sagte Moorthy.

Moorthy beschrieb auch, dass die Geburt und das Wiedersehen ein „Weihnachtswunder“ seien.

Hines ist immer noch auf der Suche nach den beiden anderen guten Samaritern, die ihr geholfen haben; dem dienstfreien Arzt und der Person, die für sie einen Rollstuhl geholt hat.

Quelle: Mom gives birth on street after hospital rejects her—now looking for strangers who helped her

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN