„Noch 90 Tage“: Todkranker Mann rettet drei Hunden das Leben – und sie retten seins

Epoch Times16. November 2018 Aktualisiert: 16. November 2018 17:43
Wenn Sie von Ärzten erfahren, dass Sie nur noch eine begrenzte Zeit zu leben haben, was würden Sie tun? Dieser Mann bekam genau diese Nachricht und wollte schon aufgeben. Doch die Liebe seiner Haustiere gab ihm die nötige Kraft, weiter zu kämpfen. Aufgeben war keine Alternative!

Vor zehn Jahren war der 28-jährige Zach Skow, der durch Alkohol und Drogenabhängigkeit bereits körperlich und seelisch am Ende war, ohne jegliche Hoffnung. Im Grunde genommen war er eine wandelnde Leiche. Trotzdem hatte er immer noch einen kleinen Funken Hoffnung, den er dann mit Hilfe seiner drei geretteten Hunde in eine brennende Flamme verwandeln konnte, was ihm daraufhin das Leben rettete.

„Vor zehn Jahren hatte ich eine schwere Lebererkrankung. Die Ärzte hatten bereits das Endstadium angekündigt und mir mitgeteilt, dass ich nur noch weniger als 90 Tage zu leben hätte, wenn ich nicht sofort eine Lebertransplantation kriegen würde“, erzählte Zach in einem Interview.

 

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Damit er sich aber überhaupt im Cedars-Sinai-Krankenhaus in Los Angeles auf die Liste für eine Lebertransplantation setzen konnte, musste er sechs Monate lang nüchtern sein. Das waren die Vorschriften.

Sechs Monate nüchtern – Start: gestern

Dieser Entzug war brutal, aber er hatte das Glück, seinen Vater und seine Haustiere an seiner Seite zu haben.

„Als ich den Entzug antrat und tatsächlich mit dem Alkohol aufhörte, konnte ich lange nicht sagen, ob ich das überhaupt durchstehen würde. Aber, die Hunde bei mir zu haben, mich von den Hunden berühren zu lassen, ihre Nähe und Freundschaft zu spüren, all das hat mir sehr geholfen, mich irgendwie mit dem Leben verbunden zu fühlen.“

 

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Die Liebe, die diese Hunde für Zach hatten, inspirierte ihn, sich zu verändern. Er hörte nicht nur mit dem Alkohol auf, sondern machte einen kompletten Drogenentzug durch. Er aß ordentlich und begann sich mit Hilfe seiner drei lautstarken Hundefreunde zu bewegen und sich in der Natur aufzuhalten.

Die Ärzte betrachteten jede Woche seine Blutwerte und konnten es nicht fassen

„Ich überließ meinen Hunden die Führung und richtete mich nach deren Bedürfnissen. Damit dachte ich nicht mehr an meine Sucht“, fügte Zach hinzu. „Ich ging jede Woche zu einem Bluttest und meine Werte wurden immer besser. Meine Ärzte sahen mich immer wieder mit diesen verwirrten Gesichtern an. Sie waren völlig überrascht, wie sich mein Körper veränderte.“

Und siehe da, alles wendete sich zum Guten: keine Lebertransplantation war mehr nötig.

Aufgrund dieser lebensverändernden Erfahrung widmet Zach seine Zeit und Energie, um anderen in Not zu helfen.

 

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Er gründete eine gemeinnützige Organisation namens Marley´s Mutts, in der Hunde aus Tierheimen und Tötungsstationen gerettet und als Therapiehunde ausgebildet werden. Manche wurden einfach nur in gute Hände abgegeben, konnten aber allein durch ihre Anwesenheit anderen Menschen in Not helfen.

Vom Alkoholiker zum „professionellen Lebensretter“

Bis heute wurden mehr als 5.000 Hunde durch das Programm gerettet und es entstand die Initiative „Miracle Mutts“, ein Gesellschafts- und Bildungsprojekt, bei dem Freiwillige Therapiehunde einsetzen, um Menschen in Not zu helfen.

„Was ich gefunden habe, hat mein Leben verändert. Heute bin ich ein professioneller Hunde- und Menschenretter“, sagte Zach.

Die Macht der Liebe höret nimmer auf!

Mehr über Zach und seine drei lebensrettenden Hunde im Video

Übersetzt und überarbeitet von Jacqueline Roussety

Quelle: Terminally ill man credits his recovery to three rescued dogs

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