Sohn bittet Mutter die Schule zu schwänzen, der Grund ist mehr als Mitgefühl

Epoch Times20. Juni 2018 Aktualisiert: 19. Juni 2018 10:36
„Es war die Art und Weise, wie er darauf bestand, die Polizei aufzusuchen, und diese Hartnäckigkeit machte mich sehr nachdenklich. Wer geht schon freiwillig zur Polizei?“, sagte die Mutter in einem Interview. „Als er den Grund verriet, öffnete er mir meine Augen und ich gab schließlich nach, weil es eine so schöne Geste ist.“

Die meisten Eltern würden doch bei der Bitte ihres Zöglings, die Schule zu meiden, nicht zustimmen. Diese Mutter in North Carolina war eigentlich keine Ausnahme, aber ihr Sohn hatte ein ziemlich überzeugendes Argument in seinen Händen, also musste sie ihn seinem Herzen folgen lassen. Aber nichtsdestotrotz machte sie ihn darauf aufmerksam, dass er seine geplante Aktion erst nach Schulschluss machen könne. Darauf ließ sich der Junge dann letztendlich ein.

Im September 2016 wurde der 5-jährige Jayden Hooker mitten in der Nacht von Helikoptern und Sirenen vor seinem Haus geweckt. Seine Mutter, Deanna, versuchte ihm zu erklären, dass es in der Nähe heftige Proteste gab. Als er später aufwachte, hatte er einige Fragen, die er beantwortet wissen wollte.

An diesem Morgen, als Jayden zur Schule gebracht wurde, hörte er im Radio, dass Polizisten verletzt wurden, während er in dieser Nacht geschlafen hatte. Er fragte seine Mutter, ob er bitte die Schule ausfallen lassen könnte und die Polizeiwache besuchen dürfe. Seine Mutter war anfangs überhaupt nicht damit einverstanden, änderte aber schließlich ihre Meinung so, dass er die Beamten nach der Schule besuchen könne.

„Es war die Art und Weise, wie er darauf bestand, die Polizei aufzusuchen, und diese Hartnäckigkeit machte mich sehr nachdenklich. Wer geht schon freiwillig zur Polizei?“, sagte Deanna in einem Interview. „Als er den Grund verriet, öffnete er mir meine Augen und ich gab schließlich nach, weil es eine so schöne Geste ist.“

„Wer geht schon freiwillig zur Polizei?“, fragte sich die Mutter

Nach der Schule machte Jayden ein Schild, auf dem stand: „Free Hugs“, und besorgte auch ein paar Donuts, die er zur Polizeistation mitnehmen wollte. Als er auf dem Parkplatz des Polizeiamtes in Charlotte-Mecklenburg ankam, bereitete er alles vor und betrat das Gebäude mit den Donuts in den Händen und dem Schild um seinen Hals.

„Ich bin froh, dass die Polizisten nicht wirklich gefährlich verletzt wurden. Ich möchte, dass du in Sicherheit bleibst und ich will nicht, dass dich jemand wieder verletzt“, sagte Jayden den Beamten, die nachts zuvor bei dem schwierigen Einsatz ihr Leben riskiert hatten. Jaydens Haltung und Aktion haben die Polizeibeamten und seine Mutter zu Tränen gerührt.

„Ich bin so stolz auf meinen Sohn“, sagte Deanna. „Ich denke, es zeigt einem einfach, dass ein Fünfjähriger uns viel darüber beibringen kann, wie wir Erwachsenen uns in Zeiten wie diesen verhalten sollten.“

Deanna erklärte, dass Jayden beigebracht wird, dass es nicht gut ist jemanden zurückzuschlagen, auch wenn er angegriffen wird.

„Hass macht nichts anderes, als Hass zu verbreiten; es ist seine Mission, Liebe und Positivität zu verbreiten“, sagte Deanna. „Er ist ein sehr cooles Kind.“

Nach der Nachricht von Jayden auf der Polizeiwache mit seinem Zeichen der ‚freien Umarmung‘ flog Ken Nwadike Jr. vom Free Hugs Project aus Los Angeles zu ihm. Der Grund war, dass sich Jayden Videos seiner Projekte angeschaut und Ken als großes Vorbild sieht.

Eine Botschaft an alle Menschen

„Er ist irgendwie mein Held“, sagte Jayden. Es erübrigt sich zu sagen, dass Jayden erstaunt war, Ken in seiner Kirche erscheinen zu sehen, und die beiden umarmten sich in einer wohlverdienten Umarmung.

Diese Geste war mehr als eine einfache Umarmung, sie beinhaltete eine Botschaft – eine Botschaft an alle Menschen. Eine Umarmung ist ein Zeichen des Zusammenhaltes und der Gemeinschaft, was das betrifft, können wir von Jayden bestimmt noch eine Menge lernen.

Übersetzt und überarbeitet von Jacqueline Roussety

Quelle: Son begs mom to skip school. After he directs her to local police station—she’s ‘so proud’

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