Tochter rettet ihrer Mutter das Leben! „Es war noch nicht ihre Zeit.“

Epoch Times16. Januar 2018 Aktualisiert: 4. Februar 2018 15:47
Es ist immer eines der schwersten Momente, einem geliebten Menschen zuzuschauen, wie dieser Leid und Schmerzen durchmacht und schließlich stirbt. Aber als eine Frau namens Cathy Free mitgeteilt wurde, dass ihre Mutter an einer Blutvergiftung sterben würde, erlaubte sie niemandem, ihr zu sagen, dass es an der Zeit war, sich von ihrer Mutter zu verabschieden.

Cathy berichtete in einem Interview, dass sie sich nichts einreden ließ und dass sie an das Leben glaubte, mit all ihren Sinnen. Mit dieser positiven Haltung rettete sie ihrer Mutter tatsächlich das Leben. Sie beschrieb, wie sie eines Nachts um 3:00 Uhr morgens aufwachte, nach draußen ging, um in den Himmel zu schauen und sich dachte: „Was wäre, wenn Mutter nicht wirklich sterben müsste?“

Das ganze Martyrium begann damit, als ihre 77-jährige Mutter Joy Anderson in ein Reha-Zentrum gebracht werden musste, weil sie sich am linken Knie verletzt hatte, nachdem sie schwere Kisten getragen hatte. Im Reha-Zentrum stellten die Ärzte eine Lungenentzündung fest, begannen sofort sie dementsprechend zu therapieren, aber ihr Zustand verschlechterte sich rapide.

„Sie wurde schließlich in ein Krankenhaus verlegt, wo die Ärzte hier allerdings feststellten, dass es gar keine Lungenentzündung war, sondern eine Sepsis, eine tödliche Blutkrankheit, die sich von ihrem verletzten Knie aus im gesamten Körper ausgebreitet hatte und nun ihre Organe angriff“, schrieb Cathy. Nach dieser Diagnose riet man Cathy, sich von ihrer Mutter zu verabschieden, denn sie würde bald sterben.

„Nach einigen Dialysebehandlungen, um ihre Nierenfunktion etwas zu verbessern, teilten die Ärzte uns mit, dass sie nun nichts mehr tun könnten. Unsere Mutter sollte lieber in ein Hospiz verlegt werden, weil sie wahrscheinlich nicht länger als zwei oder drei Tage noch leben würde“, berichtete Cathy.

Cathy entschied, dass die Familie Thanksgiving im Hospiz bei ihrer Mutter feiern sollte, bevor sie starb. Thanksgiving sammelten sich alle noch einmal um ihr Bett. Jeden Tag fütterte Cathy ihre Mutter mit Limonade und Schokoladenmilchshakes und las ihr aus einem Buch vor, das sie liebte: „Ein Jahr in der Provence“.

Die Tage zogen ins Land und ihre Mutter lebte immer noch. Der Abschiedsprozess war kaum auszuhalten, dermaßen kämpfte ihre Mutter mit dem Tod. Als Cathy in diese herzzerreißende Routine schlüpfte, um den Abschied irgendwie leichter zu machen, schätzte sie jeden Augenblick, den sie mit ihrer Mutter verbringen konnte. Während ihrer Heimfahrt durchging und durchlebte sie alle Gespräche, die sie geführt hatten. Jeden Moment verschloss sie in ihrem Herzen, gleich einem kostbaren Schatz.

„Mama, ich liebe dich, das klingt jetzt vielleicht hart, aber ich werde versuchen, mutig zu sein“, hatte ich ihr noch gesagt, legte meinen Kopf auf ihre Brust, um ihre Wärme zu spüren und ihren Herzschlag zu hören, schrieb Cathy als Erinnerung auf.

„Ich liebe dich auch, Lieblingstochter“, hatte sie gesagt und nach meiner Hand gegriffen. „Denk an die glücklichen Zeiten. Erinnerst du dich an dein rosa Himmelbett? Ich sehe dich immer noch lächeln und schlafen, als du klein warst.“

Gemeinsam schwelgten Sie in Erinnerungen und genossen jeden Moment.

Sie erklärte, dass sie förmlich sehen könne, dass ihre Mutter „weg driftete“, „aber etwas an diesem Zustand wirkte ganz seltsam auf mich. Gar nicht so, wie es sonst üblich war, wenn Menschen sich langsam aus dem Leben verabschieden. Ich konnte das Gefühl nicht loswerden, dass etwas anderes noch los war.“

Obwohl es ihrer Mutter nicht gut ging, gab sie immer noch Lebenszeichen von sich. „Meine Mutter hatte immer noch einen festen Griff und sie konnte ihren Kopf in einem seltsamen Winkel heben, um aus ihrem Becher Wasser zu trinken. Die Schwellungen an ihren Händen und Beinen waren zurückgegangen.“

Die Zeit verging, aber Cathy konnte das Gefühl nicht loswerden, dass ihre Mutter noch eine Lebenschance hatte.

Cathy begann bald, Nachforschungen über die angebliche Krankheit ihrer Mutter anzustellen. Sie erinnerte sich, dass sie nach einem weiteren Sepsis-Bluttest gefragt hatte, um die erste Diagnose zu bestätigen, dass sie die Infektion tatsächlich noch hatte, aber niemand kam ihrer Aufforderung nach. Cathy nahm dann die Angelegenheit in ihre eigenen Hände. Sie spürte plötzlich, dass irgendetwas mit dem letzten Blutergebnis nicht in Ordnung sein konnte!

„Wenn ein Arzt keinen Bluttest für meine Mutter machen wollte, dann ließ ich einen eben auf eigene Kosten machen“, so Cathy´s Worte.

Es stellte sich heraus, dass Cathy Recht hatte. Joy’s Ergebnisse kamen und – abgesehen davon, dass sie zu wenig Kalium aufwies, sie anämisch war und ihre Nieren nicht optimal funktionierten – war ihre Anzahl an weißen Blutkörperchen, also die Zahl, die ihre Sepsis-Infektion hätten bestätigen müssen, vollkommen normal.

Es war nicht Joy’s Zeit, sich vom Leben zu verabschieden.

Als Cathy diese gute Nachricht erhielt, nahm sie ihre Mutter aus dem Hospiz heraus und brachte sie sofort in eine Notaufnahme.

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Ein Arzt, der früher ein Hospizzentrum leitete, sagte zu ihr: „Deine Mutter hätte niemals in ein Hospiz geschickt werden müssen. Es ist definitiv noch nicht ihre Zeit zu gehen. Ich kann es nicht erklären, aber ihre Sepsis ist verschwunden und sie kann erfolgreich behandelt werden und mit ihrem Leben weitermachen.“

Das war eine mehr als gute Nachricht, denn Cathy hätte bis dahin eigentlich annehmen müssen, dass ihre Mutter sterben würde. Sie erklärte, dass ein Wort ihr Gefühl ausdrückte und das war der gleiche wie der Name ihrer Mutter: „JOY“. Freude.

„Danke, meine liebe Tochter“, hatte meine Mutter mit leuchtenden Augen geflüstert, „danke, dass du mein Leben gerettet hast.“

Übersetzt und bearbeitet von Jacqueline Roussety

Quelle: Doctors said her mom was dying, had days to live—but when mom was in hospice—it didn’t add up