Unerwartete Hilfe: Neugeborenes kämpft ums Überleben, während Eltern arbeiten müssen

Epoch Times19. Februar 2018 Aktualisiert: 21. Februar 2018 15:13
Jedes Elternteil wünscht sich für sein neugeborenes Kind, dass es so gesund wie möglich ist. Wenn das nicht der Fall ist, ist die Liebe der Eltern für ihr Kind, das um sein Leben kämpft, wahrscheinlich neben der ärztlichen Versorgung das Lebenswichtigste.

Melissa Winch bekam in der 29. Schwangerschaftswoche ihren Sohn, Axel. Doch von Anfang an war es so, dass es eine Reihe von Dingen gab, die bei ihrem Baby nicht stimmten.

Neben einem seltenen Geburtsfehler, musste er per Hubschrauber zum Children’s Hospital in Colorado gebracht werden. Dieses Krankenhaus befindet sich vier Stunden vom Haus des Paares in Grand Junction entfernt.

Die Ärzte taten alles was in ihrer Macht stand, um herauszufinden, was mit Alex nicht stimmte, aber das winzige Baby zeigte kaum Fortschritte.

Die Funktion der lebenswichtigen Organe des armen Säuglings brachen immer wieder zusammen und Melissa meinte, dass Axel praktisch mehrmals in den Armen seiner Eltern gestorben war – nur um jedes Mal wiederbelebt zu werden. Die Ärzte konnten sich nicht erklären, wie das Baby überleben konnte.

„Wir haben ein Wunder nach dem anderen gesehen“, sagte Melissa gegenüber KVUE News.

Aber Axel war noch nicht über den Berg

„Wir hatten Angst um Axel und alles, was in dieser Hinsicht noch auf ihn zukommen würde. Wir beteten und flehten ununterbrochenen, wir hörten nicht auf damit“, schrieb Melissas Ehemann Adam in einem Facebook Post.

Die wichtigste Sache, die die Hoffnung der beiden Eltern am Leben hielt, war ihr Glaube. Und obwohl dieser Glaube immer wieder auf die Probe gestellt wurde, sahen sie fortwährend Beweise für einen göttlichen Plan.

In dem Facebook Post erklärte Adam, was seine Frau zu ihm sagte: „Das ist die einzige Erklärung dafür,  warum so etwas passiert, auch wenn so etwas nicht passieren sollte.‘

Während der ganzen harten Zeit blieben sie an der Seite ihres Kindes, unabhängig von seinem Zustand.

Wenn etwas sicher war, dann dass Axel sich nicht leicht unterkriegen lässt.

Aber nach Wochen, in denen sie quasi im Krankenhaus bei ihrem Kind gelebt hatten, mussten Melissa und Adam beide zurück zur Arbeit. Das bedeutete, dass sie ihr kleines Wunder zurücklassen mussten.

„Als wir das erste Mal weggingen, weinte ich zwar nicht auf dem ganzen Nachhauseweg, aber auf dem Großteil des Weges“, sagte Melissa. Die Eltern konnten die Vorstellung ihr Kind zurücklassen zu müssen nicht ertragen, besonders bei dem Gedanken, wenn ihm wieder etwas zustoßen sollte. Wer würde auf ihn aufpassen?

Dann wurde die Gemeinde aktiv. Melissa arbeitete bei der Polizei in Grand Junction und auch Adam war früher ein Polizist gewesen. Ihre Geschichte wurde schnell bekannt und das Aurora Police Department, die Polizeistation, die sich am Nähsten an Axels Krankenhaus befand, erfuhr von der Situation. Ein Mitarbeiter der Polizeistation, dachte sich einen genialen Plan aus.

Eine „Kuschelwache“ für Axel

Die Polizisten des Aurora Police Departments stellten eine „Kuschelwache“ auf die Beine, um Axel zu besuchen, ihm Gesellschaft zu leisten und sicherzustellen, dass es ihm auch ohne seine Eltern gut ging.

„Wir stellten im Grunde eine Wache auf“, sagte Sgt. Pitrusu, welcher hinter der Idee steckte, gegenüber KVUE News. „Wir brachten Polizisten dazu, sich für Zeiten einzuschreiben, um ins Krankenhaus zu kommen, und Zeit mit Axel zu verbringen. Er wollte nicht, dass Axel tagelang allein bleiben musste, während seine Eltern arbeiteten.

Fast 20 Polizisten kamen, um auf Axel aufzupassen, wenn seine Eltern nicht bei ihm sein konnten. Die Polizeistation tat noch mehr Gutes und sammelte Geld für das Paar, um es zu unterstützen. Melissa und Adam durften sogar eine Nacht im Haus einer ortsansässigen Polizistin verbringen, damit sie nah bei ihrem Sohn sein konnten.

Melissa und Adam waren für die Großzügigkeit der Polizeiwache unendlich dankbar. „Wenn man in das Herz und in die Seele eines Polizisten schaut, ist es doch voller Liebe“, sagte sie.

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Axel ist jetzt nicht mehr im Krankenhaus, sondern zuhause bei seinen Eltern. Er hat sich so daran gewöhnt, getragen zu werden, dass er jetzt die ganze Zeit umher getragen werden will!

Aber wenn man das Ausmaß dessen bedenkt, was seine Eltern bereits ertragen haben, haben sie damit nicht das geringste Problem.

Quelle: Newborn fights for his life in hospital, parents forced to return to work — see who steps in to keep baby company