Von seinen Eltern zurückgelassen, schien die Lage des Jungen aussichtslos

Epoch Times1. März 2018 Aktualisiert: 1. März 2018 12:07
Bei diesem Jungen, der in der Ostukraine geboren wurde, stellte man bei der Geburt, Hydrocephalus, besser bekannt als "Wasserkopf" fest. Daraufhin wurde er von seinen Eltern im Krankenhaus zurückgelassen.

Bei Dima Kalekin, geboren in Kramatorsk in der Ostukraine, wurde Hydrocephalus, auch bekannt als „Wasserkopf“, diagnostiziert. Der kleine Dima wurde von seinen Eltern nach der Geburt zur Adoption freigegeben und im örtlichen Krankenhaus zurückgelassen. Danach kam er in ein Waisenhaus für behinderte Kinder.

Obwohl seine Betreuer davon ausgingen, dass Dima mit der Entwicklung motorischer Fähigkeiten wie dem Essen mit Utensilien und dem ehen beginnen würde, konnte Dima nach vier Jahren jedoch nur wenige Worte sprechen.

Für Dima sollte sich die Ukraine-Krise als Segen erweisen

Doch sein Leben sollte sich drastisch ändern, als die politische Situation in der Ukraine instabil wurde.

Als in der Ostukraine der Krieg ausbrach, befand sich das Waisenhaus mitten in umstrittenem Gebiet, und niemand wollte die Verantwortung für die Evakuierung und Umsiedlung übernehmen.

Die Kinder und ihre Betreuer wurden vertrieben und mussten ohne Nahrung, Wasser und medizinische Versorgung von einem Ort zum anderen fliehen. Der Gesundheitszustand der behinderten Kinder verschlechterte sich zusehends.

Angesichts der Notlage der Waisenkinder erklärte sich eine Gruppe von Separatisten bereit, sie den ukrainischen Behörden zu übergeben.

Schon in einem Krankenhaus in Charkow schien Dima am Rande des Todes zu stehen. Ein Arzt sagte: „Dima und die anderen Kinder wurden aus dem Krieg gerettet. In seinem Zustand und mit seiner Krankheit hätte Dima keine Chance, in unserem Land zu überleben.“

Die Mitarbeiter dieses Krankenhauses waren so verzweifelt, dass sie sogar einen Priester kontaktierten, um für Dima zu beten und eine liebevolle Familie zu finden, um ihm ein besseres Leben zu ermöglichen.

Als Ernest und Ruth Chaves, ein Ehepaar aus Vermont, USA, das neue Waisenhaus besuchten, waren sie berührt vom Schicksal der Kinder und entsetzt, wie der Krieg das Leben der Kinder beeinflusst hatte.

Die Chaves waren von Dimas Lächeln fasziniert

Als sie den kleinen Dima mit seinem schönen Lächeln sahen, waren sie von ihm fasziniert.

Die formelle Adoption dauerte zwei Monate, und im September 2015 wurde Dima in einer großen und liebevollen Familie willkommen geheißen, zu der sieben weitere Adoptivkinder gehörten. Sie gaben ihm auch einen neuen Namen: Zebadiah Chaves.

Zebadiahs Fortschritte waren erstaunlich. Zwei Tage nach seiner Ankunft in seinem neuen Zuhause konnte Zebadiah schon selbstständig mit einem Löffel essen.

Ein Jahr später konnte er nicht nur sprechen, sondern auch schon zwei Sprachen verstehen.

Dimas Beeinträchtigungen waren nicht so gravierend, wie befürchtet

Nachdem die Ärzte ihn untersucht hatten, stellten sie fest, dass sein Gehirn nicht signifikant beeinträchtigt war und dass seine Chancen auf eine normale Entwicklung gut waren.

Wie durch ein Wunder begann Zebadiah bald zu laufen.

Zebadiah muss sich noch Operationen und Langzeitbehandlungen unterziehen, aber mit der Liebe und Ermutigung einer fürsorglichen Familie scheint dieser bezaubernde kleine Junge entschlossen, jedem zu zeigen, wozu er fähig ist.

Quelle: Cuando este niñito discapacitado de Ucrania llegó a un cariñoso ambiente familiar, sucede un milagro

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