Was als einfaches Mittagessen begann, veränderte radikal das Leben dieses obdachlosen Mannes

Epoch Times5. November 2018 Aktualisiert: 3. November 2018 13:05
Niemand kannte die Geschichte dieses Obdachlosen, geschweige denn seinen Namen, doch sein Schicksal sollte sich ändern, als ihn ein Fremder zum Mittagessen einlud.

„Nur ein Leben für andere ist ein Leben, das sich lohnt“, sagte einst der renommierte theoretische Physiker Albert Einstein. Wenn Sie die folgende Geschichte gelesen haben, werden Sie erkennen, wie einleuchtend Einsteins Worte sind. Die Freundlichkeit gegenüber Bedürftigen, sogar gegenüber Fremden, kann für beide Seiten ein außerordentlich erfüllender und bedeutungsvoller Prozess sein. Der Sinn des Lebens kann sich hier einem tatsächlich offenbaren.

Niemand kannte die Geschichte dieses Obdachlosen, geschweige denn seinen Namen. Er hatte jede Nacht auf einer flachen Pappschachtel hinter einer Tankstelle in Miami geschlafen.

 

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Sein Schicksal sollte sich bald ändern, denn Abe Tejada, der nur auf der anderen Straßenseite arbeitete, sah jeden Tag den ungepflegten Mann und beschloss, sich mit ihm anzufreunden.

Jede Woche eine gute Tat

Abe Tejada nimmt es sich zur Aufgabe, jede Woche gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen etwas Gutes zu tun. Das heißt, sie geben sich alle Mühe, um sicherzustellen, dass sie etwas Besonderes finden, dass jemandem dann in seiner Not hilft. All die Bekannten und Nachbarn erwarteten wenig, dass er dem Leben dieses Obdachlosen irgendeinen Sinn geben würde.

 

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Abe Tejada mit seiner Familie

Als erstes spendierte Abe Tejada dem Obdachlosen ein Mittagessen und begann sich mit ihm zu unterhalten. So erfuhr er, dass dieser Mann einen Namen hatte, nämlich Klaus Hailfinger und dass er 57 Jahre alt war. Schon über 15 Jahre lebte er auf der Straße.

„Er war zuerst nicht sehr offen“, erklärt Abe Tejada über die erste Begegnung mit Klaus Hailfinger. „Er war irgendwie, ja, wie soll ich sagen, beschämt. Als würde er mir nicht ins Gesicht sehen können, vor lauter Scham.“

Aber Abe Tejada ließ sich nicht beirren, vielmehr war er motiviert, mehr über Klaus Hailfinger zu erfahren, ihn kennenzulernen und ihm wieder auf die Beine zu helfen. Er brachte dem Mann immer wieder Mahlzeiten vorbei und baute über die intensiven Gespräche ein Vertrauensverhältnis auf.

Klaus Hailfinger wusste, dass Tejada ihm wirklich helfen wollte und erlaubte seinem neuen Freund ihm neue Wege zu zeigen.

Abe Tejada erfuhr auch bald, dass sein neuer Freund seit Jahren nicht geduscht hatte. Also gab Tejada dem Mann nicht nur ein Hotelzimmer für zwei Nächte, in dem er mal wieder richtig duschen konnte, sondern er spendierte ihm auch neue Kleidung und Schuhe und ging auch eines Abends in einem richtig schicken Restaurant mit ihm essen.

 

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„Wir sind gemeinsam diesen neuen Weg gegangen, und irgendwann war auch ein neuer Haarschnitt fällig“, fügte Tejada hinzu. „Der Friseursalon war kostenlos, denn alle im Salon waren von meiner Mission so begeistert, dass sie uns einluden. Sie sagten: ‚Wir sehen, was du alles tust. Es ist kostenlos. ‘ Wir haben auch eine Maniküre und Pediküre gemacht, dazu neue Klamotten und neue Schuhe gekauft. Nachdem Klaus all dieses Procedere hinter sich hatte, war er eine andere Person.“, so Abe Tejada voller Stolz.

Hier wurde Abe Tejadas anfänglicher Akt der bloßen Menschlichkeit zu einer erstaunlichen, lebensverändernden Metamorphose für Klaus Hailfinger. Auch erfuhr Abe Tejada, dass der 57-Jährige eine Familie in Pennsylvania hatte, die ihn seit Jahren suchte.

„Wir bringen dich zurück zu deiner Familie!“

Als er sie übers Internet fand, sagte er zu Klaus: „Wir bringen dich zurück zu deiner Familie!“

 

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Gesucht, gefunden – nach Jahren auf der Straße konnte Klaus zurück zu seiner Familie

Es wurde zu einer 18-stündige Reise von Südflorida nach Pennsylvania, aber Abe Tejada und seine Familie fühlten sich verpflichtet und fuhren Klaus Hailfinger den ganzen Weg hin zu seinen Töchtern im Norden.

„Über Jahre hatte es keine Verbindung gegeben. Und dann gingen wir hinein, wir begannen zu reden, dann kamen alle auf uns zu und dann änderte sich alles. Es wurden Fotoalben rausgeholt und dann begann die Reise in die Vergangenheit.“

Klaus Hailfingers Töchter blätterten durch diese Alben und jedes Bild aus der Vergangenheit lockte die Erinnerungen wieder hervor. Es stellt sich heraus, dass Klaus Hailfinger in seinen frühen Jahren in Deutschland gelebt hat.

 

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„Wir haben die ganze Geschichte gesehen. Es war überwältigend wie der Mensch sich in all den Jahren bis heute verändert hat.“

Klaus Hailfinger lebt jetzt mit einer seiner Tochter Kenna Rae McClane, in ihrem Haus in Pennsylvania.

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt – oder dem Mittagessen hinter der Tankstelle

Es war eine sehr bedeutungsvolle Reise, die mit einem kleinen Mittagessen hinter der Tankstelle begann.

„Ich bin froh, dass ich all diese Erfahrungen mit meinen Kindern und meiner Familie teilen kann, und ich möchte, dass auch Sie erfahren, was Sie tun können, wenn Sie ein wenig aus Ihrer Komfortzone herausgehen und jemandem helfen.“, so Abe Tejadas Worte. Es gibt immer noch so viel Herzlichkeit in der Welt!

In der Tat existiert Güte in jedem einzelnen von uns. Möge diese Geschichte unsere Leser dazu inspirieren, jemand in Not zu helfen und die Welt auf ihre eigene Weise zu berühren.

 

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Übersetzt und überarbeitet von Jacqueline Roussety

Quelle: What started as a simple lunch offer turned this once-homeless man’s life around

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