Weinende Mutter glaubt, dass sie alle für verrückt halten – Eine kleine Notiz beweist das Gegenteil

Epoch Times12. August 2018 Aktualisiert: 13. August 2018 11:51
Eine Mutter in Georgia weinte, als sie aus einem Restaurant herauskam. Sie war davon überzeugt, „die Angestellten und anderen Gäste halten mich für verrückt“. Aber als sie auf ihre Tüte zum Mitnehmen blickte, war sie sehr überrascht: Daran heftete eine unscheinbare, aufbauende Notiz für sie.

Im April 2017 gingen Jamie Mathews Heustess und ihr Mann Chris mit ihrem Sohn Ian zum Abendessen ins „Cracker Barrel“ in Pooler, Georgia. Aber das Essen verlief nicht wie geplant, weil Ian, der an Autismus leidet, einen Zusammenbruch hatte.

Jamies Mann beschloss, Ian nach Hause zu bringen. Jamie blieb im Restaurant und wollte Essen zum Mitnehmen bestellen. Die Kellnerin kam abermals an den Tisch und fragte, ob sie nun bestellen wolle.

Eine Bestellung zum Mitnehmen bitte …

„Es war vermutlich das fünfte oder sechste Mal, dass sie an den Tisch gekommen war. Ich sagte ja, eine Bestellung zum Mitnehmen, nur für mich“, schrieb Jamie auf ihrer Facebook-Seite.

Anstatt nur die Bestellung aufzunehmen, fragte die Kellnerin, ob Jamie auch etwas für ihre Familie bestellen wolle.

„Sie fragte, ob mein Mann oder mein Sohn auch etwas wollten. Ich verneinte und erklärte ihr, dass mein Mann unseren Sohn nach Hause gebracht habe, um die Reizeinwirkung auf ihn zu reduzieren“, schrieb Jamie weiter.

Sie erzählte der Kellnerin von Ians Zustand und dass es ein langer Tag für ihn gewesen sei. „Dabei weinte ich. Aber nicht, weil es mir peinlich war, dass mein Sohn autistisch ist, sondern weil er ein gutes Kind ist und ich nicht wollte, dass jemand denkt, er sei nur verwöhnt und unerzogen“, erinnert sich Jamie.

Trotz Jamies eigenem Zusammenbruch war die Kellnerin freundlich und herzlich. Sie sagte „kein Problem“ und dass sie die Bestellung schnell bearbeiten würde.

Nachdem die Kellnerin gegangen war, schrieb Jamie auf ihrer Facebook-Seite über die „Realitäten des Autismus, die man nie ganz kennt, bis man sie erlebt hat.“

Als ihre Bestellung 15 Minuten später fertig war, sagte die Kellnerin zu Jamie, dass sie „nicht bezahlen braucht“, da es bereits „erledigt“ sei. Um sicherzustellen, dass sie richtig gehört hatte, fragte sie noch einmal nach.

„Da fing ich an zu weinen“

Diese liebe Geste rührte sie zu Tränen. Als sie weinend das Restaurant verließ, glaubte sie, dass alle sie für verrückt halten würden. Da sah sie, dass an der Tüte zum Mitnehmen eine Notiz geheftet war.

Auf der Notiz stand: „Ihr Kind ist toll, Mama. Seien Sie stark, Kopf hoch. Sie machen Ihre Sache gut. Noch einen schönen Abend. Ihre Kellnerin, Kailyn.“

Für diese aufbauenden Worte der Kellnerin war Jamie dankbar. Auf Facebook berichtete sie von dieser schönen Begegnung. Der Beitrag wurde weitreichend geteilt und so erfuhr auch Kailyn bald davon.

„Gott segne Sie und Ihre erstaunliche Familie. Sie haben mir den Abend versüßt. Ich weiß, dass es manchmal schwer sein kann, Mutter zu sein. Aber Sie haben getan, was Sie für Ihr Kind tun mussten; danke. Sie sind eine erstaunliche Mutter. Machen Sie so weiter. Er [Ian] ist großartig und hat das Glück, Sie zur Mutter zu haben“, schrieb Kailyn darunter. Sie fügte hinzu, dass sie nur versucht habe, Jamie zu ermutigen.

„Ihr Kind ist toll, Mama. Seien Sie stark, Kopf hoch.“

„Vielen Dank an alle. Habe nicht damit gerechnet, dass das so groß wird. Ich habe nur versucht, ein paar Worte der Ermutigung von Mama zu Mama weiterzugeben. Gott segne Sie alle. Und nochmals vielen Dank, Sie sind die Besten“, schrieb sie.

Quelle: Crying mom thinks everyone believes she’s crazy—but a note on takeaway bag proves otherwise

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