Geologisches Institut warnt vor Rösten von Marshmallows über Kilauea

Epoch Times30. Mai 2018 Aktualisiert: 30. Mai 2018 17:23
Aus der Not eine Tugend machen - nach diesem Motto hat ein Twitter-Nutzer dem Geologischen Institut der USA (USGS) die Frage gestellt, ob er über dem hawaiianischen Vulkan Kilauea Marshmallows rösten darf. Das Institut riet ab.

Aus der Not eine Tugend machen – nach diesem Motto hat ein Twitter-Nutzer dem Geologischen Institut der USA (USGS) die Frage gestellt, ob er über dem hawaiianischen Vulkan Kilauea Marshmallows rösten darf. Er wolle wissen, ob der Schaumzucker „völlig sicher“ über den jüngst entstandenen vulkanischen Rissen gegrillt werden könne, schrieb der Nutzer in dem Kurzbotschaftendienst. „Wenn man einen Stock hat, der lang genug ist, natürlich“, fügte er hinzu.

Das Rösten von Marshmallows über aktiven Vulkanen ist verboten!

Das USGS ging am Mittwoch auf die Frage ein: „Ähm… da müssen wir nein sagen, das ist nicht sicher (Bitte probieren Sie es nicht aus!)“ Abgesehen von der Gefahr, die vom Kilauea ausgeht, gab das Institut zu bedenken, dass die aus dem Vulkan austretenden Gase (Schwefeldioxid und Schwefelwasserstoff), die mitunter nach faulen Eiern riechen, den Geschmack der Marshmallows verderben könnten.

Der Kilauea im US-Bundesstaat Hawaii ist einer der aktivsten Vulkane der Welt und war am 3. Mai erneut ausgebrochen. Rund 2000 Bewohner mussten bereits ihre Häuser verlassen. 71 Häuser wurden durch den Vulkanausbruch zerstört.

Durch die Aktivitäten des Vulkans brachen in seiner Umgebung Risse auf, aus denen Gaswolken oder glühende Lava treten. Am Wochenende hatte eine Aschewolke des Kilauea auch die 3700 Kilometer entfernten Marshallinseln eingehüllt. (afp/ts)

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