Dieser indigene Stamm lebt 50 Meter hoch in den Bäumen. Ihr Mut und ihre Lebensweise sind unglaublich!

Epoch Times18. August 2017 Aktualisiert: 18. August 2017 8:45
In einem Dschungel im Süden Papua-Neuguineas lebt der indigene Stamm der Kombai völlig abgeschieden von der restlichen Welt. Sie sind die einzigen Menschen der Welt, die bis heute ausschließlich in den Baumwipfeln leben.

Ganz oben in den Ästen stehen die Häuser der Kombai. Einige von ihnen thronen bis zu 50 Meter hoch in den Bäumen, doch die meisten sind „nur“ in Höhen von sechs bis 25 Metern. Schnell mal die Nachbarn besuchen geht nicht, aber dafür ist die Aussicht unbeschreiblich …

Ihre Häuser bauen sie fast ausschließlich auf Sago-Bäumen und auch die Leitern sind aus diesem Baum gemacht.

Warum sie in den Bäumen leben? Die Höhe gibt ihnen Sicherheit. Da sie in sehr einfachen Verhältnissen leben, haben sie keine Alarmanlagen oder Sicherheitstüren, doch von ihrer erhöhten Position können sie die Umgebung beobachten und bei Gefahren schnell miteinander kommunizieren.

Gleichzeitig ist der Luftraum unter ihren Baumhäusern eine Art Sicherheitszone, die sie vom Geschehen auf dem Waldboden entkoppelt.

So wie in der früheren primitiven Gesellschaft, bleiben auch bei den Kombai die Frauen zu Hause und kümmern sich um die Familie. Währenddessen gehen die Männer gemeinsam auf die Jagd und sorgen sich um das Abendessen.

Alles was sie zum Leben brauchen, müssen sie selbst herstellen – Maschinen gibt es nicht. Wenn sie nicht auf der Jagd sind, stellen die Männer Werkzeuge her und die Frauen nähen tagsüber Kleidung oder töpfern.

Sie leben das ganze Jahr über im Dschungel und haben keinerlei Verbindung zur Außenwelt. Ihr Leben ist oftmals schwierig, doch ändern wollen sie daran nichts – Sie sind glücklich mit dem, was sie haben. Was das angeht, könnten wir uns bestimmt an ihnen noch ein Beispiel nehmen …

Alle Fotos: via Epoch Times France

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