Auch ein blinder Hund hat einen Blindenhund – Die hinreißende Geschichte von Herbie und Hilda

Epoch Times17. Mai 2018 Aktualisiert: 16. Mai 2018 15:36
Damit ein blinder Mensch sich in der Welt zurechtfindet, bekommt er einen Blindenhund. Aber wie findet sich ein blinder Dackel im Leben zurecht? Genauso, mit seinem eigenen Blindendackel natürlich!

Für Herbie, den blinden Dackel, ist seine Partnerin Hilda mehr als nur eine Freundin. Sie ist seine sehende Begleiterin und immer zur Stelle um ihn durch die Welt zu leiten.

Ihre Geschichte begann im April 2016, als drei Dackel in einem Garten in Oregon, USA ausgesetzt wurden. Der Mann dem der Garten gehörte, hatte in der Vergangenheit bereits viele Dackel gerettet, aber er hatte sich zur Ruhe gesetzt und konnte sich nicht um die drei Neuankömmlinge kümmern, so the Dodo.

Das Beste was er machen konnte, war die Dackel an das Tierheim Marion County Dog Services zu übergeben, wo man sie herzlich willkommen hieß.

Einer der drei Dackel fand schnell ein neues Zuhause doch die anderen beiden, Herbie und Hilda, waren ein schwieriger Fall. Die Mitarbeiter des Tierheims erkannten, wie unglaublich nah sie sich standen und beschlossen sie nur gemeinsam abzugeben. Um die Adoptionschancen zu erhöhen, kamen Hilda und Herbie in eine kleinere Einrichtung namens Salem’s Dogs.

Die Beiden MÜSSEN zusammen bleiben

„Das wird eine schwierige Suche, denn die Beiden müssen zusammen bleiben“, schrieben sie Ende April in einem Facebook-Post. „Herbie und Hilda sind beide drei bis vier Jahre alt. Herbie ist blind und Hilda sein Blindenhund.“

Als sie medizinisch durchgecheckt und alle nötigen Impfungen erhalten hatten, waren sie schließlich bereit, ein neues Zuhause zu finden. Im Juni desselben Jahres war es soweit. Ein Paar aus Yakima (Washington) fuhr extra fünf Stunden zu Salem‘ Dogs um die beiden abzuholen, berichtete das Statesman Journal

Nachdem John und Dorothy Sinnar ihren 16-jährigen Dackel verloren hatten, wollten sie einen neuen adoptieren. Als sie die Bilder von Herbie und Hilda sahen, wussten sie, dass sie nicht einen, sondern zwei Hunde adoptieren würden.

„Ich glaube, dass sind unsere Hunde“

„Ich sagte zu Dorothy ‚Ich glaube, das sind unsere Hunde'“, erinnert sich John. „Ich wusste sofort, dass wir dorthin fahren und sie uns ansehen mussten. Als sie die beiden Dackel im Tierheim sahen, verleibten sie sich sofort in Hildas fürsorgliche und beschützende Art sich um Herbie zu kümmern.

Es dauerte nicht lang und die beiden Dackel, durften mit den Sinnars nach Hause. Gemeinsam starteten sie ein neues Leben entlang der Westküste mit ihren neuen Eltern und ihrem – mobilen – Zuhause.

Zum Glück erkannten die Retter, dass sie diese beiden niemals trennen durften und vielen Dank an ihre neue Familie sie beide aufzunehmen. Sie zu trennen wäre einfach unmöglich gewesen.

Mehr über Herbie und Hilda im Video:

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