Blind, angeschossen und lahm: Dreibeiniger Welpe findet liebevolles Zuhause

Epoch Times14. Juli 2018 Aktualisiert: 13. Juli 2018 10:14
Dieser Welpe wurde mit einem Luftgewehr angeschossen und konnte nicht mehr laufen. Als eine Frau seine Geschichte hört, wusste sie, dass sie helfen kann und muss.

Es gibt leider viel zu wenige Geschichten von misshandelten Tieren mit einem guten Ende. Glücklicherweise fand dieser sechs Monate alte Welpe, der in den Straßen Detroits zum Sterben zurückgelassen wurde, seine Heldin. Sie hatte in den Nachrichten von ihm gehört und wusste, dass sie helfen muss.

Luftgewehr und Herzstillstand: Forrests Start ins Leben war nicht leicht

Eines Tages bekam das Rettungsteam einen der Michigan Humane Society einen Anruf und sollte einen Hund retten. Das Tier sei vermutlich von einem Auto angefahren wurden und konnte nicht mehr laufen.

Doch nachdem die Tierschützer den Welpen, einen Schäferhund-Mix, in ihre Einrichtung gebracht und untersucht hatten, stellte sich heraus, dass der Welpe mit einem Luftgewehr angeschossen wurde.

Das Röntgenbild zeigte eine Luftgewehr-Kugel knapp neben seiner Wirbelsäule und war der Grund, warum er sein rechtes Hinterbein nicht bewegen konnte. Unfähig es zu retten, mussten die Tierärzte das Bein amputieren, aber Forrest, wie sie den jungen Welpen nannten, war noch nicht über den Berg.

Während er sich von der Operation erholte, hörte Forrest plötzlich auf zu atmen und sein Herz stoppte.

Die Tierärzte der Michigan Humane Society konnten ihn wiederbeleben. Jedoch verlor der Welpe infolge seines Herzstillstandes ein Großteil seiner Sehkraft und war fortan fast blind. Er verbrachte mehrere Wochen in Pflege, bevor er zur Adoption freigegeben wurde.

 

Dr. Shawn Dunn diente mehr als 10 Jahre in der US Army und Air Force und kümmerte sich unter anderem um die vierbeinigen Kameraden. Wie Tausende andere Menschen erfuhr sie von Forrests Schicksal in den Nachrichten. Als sie ihn sah, rutschte ihr das Herz in die Hose.

Nicht nur war sie ein Veteran, sie war auch praktizierende Tierärztin, die bereits andere Tiere mit besonderen Bedürfnissen gepflegt hatte und immer noch pflegt. Sie fühlte sich augenblicklich zu Forrest hingezogen und wollte ihm das Leben geben, das er verdient. Sie sagte: „Falls ich ihn nicht adoptieren könnte, würde ich mir den Rest meines Lebens Sorgen um ihn machen.“

„Falls ich ihn nicht adoptieren könnte, würde ich mir den Rest meines Lebens Sorgen um ihn machen.“

Sofort bewarb sie sich, um Forrest zu adoptieren, doch sie war nicht die Einzige. Über 200 Interessenten sollen sich gemeldet haben. Während Sie alle Anträge für die Adoption des blinden, dreibeinigen Welpen ausfüllte, erzählte ihr eine Mitarbeiterin von Pets for Patriots, einer Organisation, die Veteranen Tiere zur Adoption vermittelt.

Die Mitarbeiterin war ebenfalls sehr erstaunt zu erfahren, dass Shawn Tierärztin ist und gab Shawn die Telefonnummer von Pets for Patriots.

Obwohl Shawn ungern improvisiert oder Sachen auf den letzten Drücker erledigt, entschloss sie sich bei der Organisation anzurufen – Ein Segen wie sich herausstellte. Auch dort waren die Mitarbeiter von ihrer Geschichte überwältigt und halfen ihr, wo sie nur konnten.

Zweite Chance für einen „Gladiator“ im Hosentaschenformat

Pets for Patriots organisierte einen Rollstuhl für den Welpen und übergab Shawn diverse Gutscheine für Hundefutter und Spielzeug. Kurz vor dem Valentinstag durfte Forrest bei Shawn einziehen.

Obwohl sein Start ins kein leichter war, entpuppte sich der Welpe als wahrer Kämpfer und Shawn entschied sich, dass er einen neuen, passenderen Namen brauchte. Seither heißt der Welpe Crixus, benannt nach einem gallischen Kriegsherr aus dem Krieg um Sparta.

Vielen Dank an Shwan, für all das, was sie getan hat – für ihr Land und für ihre Tiere. Und wie könnte es passender sein, dass ein gallischer Krieger bei einem Army-Veteran ein neues Zuhause findet. Vielleicht suchen sich doch nicht die Menschen ihre Haustiere raus, sondern die Tiere ihre Menschen …

Mehr über Shawn und Crixus im Video:

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