Der Rucksack mit dem lebendigen Blick!

Epoch Times15. September 2018 Aktualisiert: 14. September 2018 12:32
Kinder stecken voller Überraschungen - und manchmal steckt die Überraschung auch im Rucksack ... Nicht selten sind Kinder ein bisschen unartig, toben herum. Ab und zu wagen sie auch etwas Unerlaubtes, doch das ist eben Teil ihrer Natur und diesem Fall auch noch zum Knuddeln süß.

Am 28. Februar bemerkte eine Lehrerin an der Jefferson Elementary School in Jefferson, Georgia, während ihres Unterrichts nichts Ungewöhnliches, bis sie die Rucksäcke ihrer Schüler kontrollierte und etwas fand, das nicht in die Schule gebracht werden sollte. In dem Moment, als sie den Rucksack eines kleinen Mädchens öffnete, blickten ihr unvermittelt zwei Augen entgegen. Die Augen gehörten dem Welpen des Mädchens, namens Jake.

Als die Lehrerein, Mrs. Nabors, Jake aus dem Rucksack herausholte, versuchte das Mädchen sich mit einer witzigen Erklärung zu verteidigen.

„Meine Mutter muss ihn da reingelegt haben“, sagte das junge Mädchen zu ihrer Lehrerin. Wahrscheinlicher ist, dass sie sich an diesem Morgen tatsächlich nicht von ihrem entzückenden Welpen trennen konnte.

Es stellte sich heraus, dass sich Jake tatsächlich sowohl im Bus, wie in der Morgenandacht und dem Unterrichtsbeginn tadellos ruhig versteckt hielt, ohne von irgendjemandem entdeckt zu werden. Bis die Rucksäcke kontrolliert wurden.

Ihre Mutter holte den Welpen später ab – und versprach ihn bald wieder mitzubringen

Obwohl Jake nicht im Unterricht sein sollte, war er einfach zu liebenswert, und alle verliebten sich in ihn, nachdem er aus seiner kleinen Höhle befreit wurde.

Die Mutter des Mädchens wurde später aufgefordert, den Welpen abzuholen, nachdem er in der ganzen Schule berühmt geworden war – Sie versprach allerdings, ihn bald wieder zu einem Besuch vorbeizubringen.

Jake wurde augenblicklich zum Maskottchen für die nächste Buchmesse der Schule namens „Paws for Books“ – „Pfoten für Bücher!“

Jake war nicht der einzige Welpe in der Schule

Als Facebook-Nutzer den Beitrag sahen, erzählten einige von ihnen ebenso von dem Tag, an dem sie heimlich ihre Haustiere mit zur Schule brachten.

Eine Frau schrieb: „Als ich in der 1. Klasse (2000) war, durfte ich ein Haustier mitbringen und darüber erzählen. Mein Vater brachte unseren Dackel vorbei, der einfach umwerfend war. Er lief bald aus dem Klassenzimmer hinaus und rannte durch die ganze Schule. Er war nicht ganz so schnell, weil er etwas rundlich war. Aber er landete irgendwann im Büro des Schulleiters, der allerdings Angst vor Hunden hatte. Oh Mann. Das war buchstäblich der beste Tag aller Zeiten.“

„Ich habe das gemacht, als ich in der Vorschule war. Ich brachte meine Katze mit“, erinnerte sich eine andere Frau. „Der Busfahrer erzählte meiner Tante, die zu der Zeit auch meine Lehrerin war: ‚Da ist etwas in dem Schulranzen drin, etwas Lebendiges, aber wir wissen nicht, was es ist.’“

Nach all den Kommentaren auf Facebook zu urteilen, sieht es so aus, als ob Jake und seine junge Besitzerin auf viele Gesichter ein Lächeln zaubern konnte.

Haustiere sind nicht umsonst feste Familienmitglieder.

Übersetzt und überarbeitet von Jacqueline Roussety

Quelle: Teacher checks students’ backpacks—she finds a pair of eyes looking up at her in one

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