Dieses Kätzchen hätte nicht überlebt – Ein Husky „adoptierte“ sie und rettete ihr Leben

Epoch Times20. August 2018 Aktualisiert: 20. August 2018 7:40
Drei Huskys aus San Jose, Kalifornien, haben ein ganz besonders Rudelmitglied. Vor drei Jahren adoptierten sie ein kleines Kätzchen. Inzwischen ist sie erwachsen geworden - aber tief in ihrem Inneren schlummert die Seele eines Huskys ...

Diese vier sind beste Freunde und das ,obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Während Lilo, Infinity und Miko schon immer sibirische Huskys waren, ist Rosie – die vierte im Bunde – ein Waisenkätzchen gewesen, dass ums Überleben kämpfte. Erst Lilos Fürsorge und Pflege hat sie ins Leben zurückgebracht – und sie in den Husky verwandelt, der sie heute ist.

Rosies Retter fanden das Kätzchen in den Straßen von San Jose, Kalifornien, als es gerade einmal zwei Wochen alt war. Ihre Chance standen nicht gut und die ersten Nächte waren extrem ungemütlich – nicht nur für Rosie.

Obwohl ihrer Retter schon viel Erfahrung mit Kätzchen hatten, schien es, als ob Rosie nicht gerettet werden wollte. Alle zwei Stunden versuchten sie Rosie zu füttern, doch die Kleine wollte nicht. Sie gaben ihr Bestes, aber jeden Tag wurde das Kätzchen dünner und schwächer. Doch gerade als es schien, ihr Schicksal wäre besiegelt, bekamen die Retter tierische Unterstützung.

Huskydame Lilo war selbst noch nicht wieder ganz gesund, doch sie musste sich einfach um das kleine, halbtote Kätzchen kümmern. Thoa Bui, die mit ihren Schwestern Tram und Thi nicht nur Kätzchen rettet, hatte keine Chance Lilo davon abzuhalten.

Bereits in der Vergangenheit hat sich Lilo gut mit anderen Waisenkätzchen verstanden und so ließen sie es zu. „Es war ihre einzige Chance. Lilo hat ihr wirklich das Leben gerettet“, sagte Thoa.

„Über Stunden wich Lilo nicht von Rosies Seite. Sie kuschelte mit ihr und beruhigte sie so lange, bis es ihr besser ging und sie schließlich bereit war, aus der Flasche zu trinken.“

„Lilo hat ihr wirklich das Leben gerettet“

Wie durch ein Wunder fing Rosie an zu saugen und schrie nach Essen. „Wir waren erstaunt über die Wirkung, die Lilo auf Rosie hatte und gaben Rosie sofort eine Flasche. Sie trank jeden Tropfen und schmiegte sich in Lilos Fell, um zu schlafen“, so ihr Frauchen.

Als Rosie wieder aufwachte, war es, als würde diesem kleinen Kätzchen neues Leben eingehaucht. Thoa und ihre Schwestern vermuten, dass es das Herz und die Seele eines Huskys war!

Von da an kümmerte sich Lilo um „ihr Baby“ und Rosie wurden jeden Tag stärker. Lilo erlaubte es sogar, dass Rosie weiterhin an bei ihr saugte und stimulierte sie aufs Klo zu gehen.

Wenn die drei Schwestern Kätzchen aufnehmen, halten sie sich strikt an eine Regel: Weil es so viele sind, kümmern sie sich nur solange um die Kätzchen, bis sie wieder gesund sind. Danach suchen sie ein liebevolles Zuhause für ihre Schützlinge. So war es auch für Rosie geplant.

Aber als es soweit war und Rosie stark genug war, brachten sie es einfach nicht übers Herz Lilo und Rosie zu trennen. Das starke Band zwischen den beiden besiegelte Rosies Zukunft. Thoa nahm sie dauerhaft bei ihr auf.

Mit der Zeit wurde Rosie immer größer und selbstbewusster und für Thoa, Tram und Thi war der Moment gekommen, um Rosie den Rest des Rudels vorzustellen: Infinity und Miko, beide ebenfalls Huskys. Da Lilo die Anführerin des Rudels war, akzeptierten „Fini“ und Miko Rosie als ihre Artgenossin. Und Rosie? Die hatte nichts dagegen und fühlte sich „pudelwohl“ in ihrer neuen Familie.

Von da an bestanden die meisten Tage daraus, das die kleine Rosie versuchte, mit ihren großen Hunden mitzuhalten.

Eine Katze mit dem Herz und der Seele eines Huskys

Eines Tages machte Rosie erneut einen großen Sprung „auf dem Weg zum Husky.“ Lilo, Fini und Miko waren kurz davor in den Park aufzubrechen, doch nicht ohne Rosie. Das Kätzchen wollte einfach nicht zurückgelassen werden.

Thoa suchte ein Katzengeschirr aus dem Schrank und legte es Rosie ohne Schwierigkeiten an. Da Lilo bei ihr war, wusste sie, dass ihr nichts passieren würde. Mit ihrem Vertrauen in Lilo würde Rosie ihr bis ans Ende der Welt folgen, doch vorerst ging es nur in den nahegelegenen Park.

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Rosie folgte Lilo nicht nur bei Abenteuern. Als sie beobachtete wie sie nach draußen aufs Töpfchen gingen, begann sie es ihr nachzumachen. Und wenn Lilo angeleint wurde, stellte Rosie sich mit an.

„Rosie ist jetzt ein Teil des Rudels“, sagte Thoa. „Und weil Lilo die Anführerin ist, haben Fini und Miko sie einfach akzeptiert. Inzwischen sind sie alle gute Freunde.“ Sie trinken zusammen aus einer Schüssel, spielen zusammen, gehen zusammen spazieren und schlafen zusammen, ergänzte ihr Frauchen. Vielleicht sind sie sogar mehr als Freunde. Vielleicht sind sie eine Familie.

Obwohl Huskys dafür bekannt sind, sehr Beute-fixiert zu sein und daher gewöhnlich nicht mit kleineren Tieren zusammen gehalten werden sollten, könnte die Bindung zwischen Lilo und Rosie nicht enger sein.

Nicht nur, dass Rosie mit Lilo zusammenlebt, sie hat auch viele Angewohnheiten der Huskys übernommen. „Sie liebt die Abenteuer und hat keinerlei Scheu vor Wasser“, so ihr Frauchen. „Wir unternehmen wirklich viel mit ihr, zuletzt waren wir paddeln. Und so lange Lilo dabei ist, weiß sie, dass alles gut werden wird.“

„So lange Lilo dabei ist, weiß sie, dass alles gut wird.“

Wenn jeder so lieben würde wie Lilo und Rosie, gäbe es nichts Böses auf der Welt, ist sich ihr Frauchen sicher.

Ihre Botschaft ist jedenfalls klar: Liebe blickt nicht mit den Augen, sondern mit dem Herzen.(ts)

Mehr über das „Husky-Kätzchen“ Rosie im Video:

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