Herrchen in Not – Seine Hündin rettete ihm das Leben

Epoch Times4. January 2018 Aktualisiert: 22. April 2018 11:15
Es sollte nur ein kurzer Gang nach draußen sein, um etwas Feuerholz zu holen, doch es wurde eine 20-stündige Tortur in der Kälte. Seine treue Golden Retriever-Hündin rettete ihn vor dem Erfrieren.

Der 64-jährige Bob, aus Michigan, stürzte auf den vereisten Stufen seiner Farm und blieb bewusstlos im Schnee liegen. Seine Hündin Kelsey eilte ihm zu Hilfe und bedeckt ihn mit ihrem Körper. Sie wärmte ihn bis Hilfe kam und leckte sein Gesicht und seine Hände, damit er nicht einschlief.

„Er hat noch Abdrücke auf seinen Armen, von Kelseys Versuchen ihn wach zuhalten“, sagte seine Tochter Jenny. „Es war, als ob sie wusste, dass er wach bleiben musste. Wenn er einschliefe, wäre er vermutlich nicht wieder aufgewacht.“

Bob, dessen Nachname nicht veröffentlicht werden soll, schaute sich am Silvesterabend ein Fußballspiel im Fernsehen an. Dann bemerkte er, dass er noch ein paar Holzscheite braucht, um das Feuer in seinem Kamin aufrechtzuerhalten. Er wagte sich gegen 22:30 Uhr nach draußen und trug nur ein Paar Pantoffeln, lange Unterhosen und ein langärmliges Shirt.

Er rutschte auf den eisigen Stufen aus und landete mit seinem Rücken auf dem zugefrorenen, schneebedeckten Boden. Sofort war ihm klar, dass er sich etwas gebrochen hatte, denn er konnte, außer seinen Ellbogen, nichts bewegen, sagte er seiner Familie später.

Glücklicherweise hatte Bob Kelsey bei sich. Die gut 30 kg schwere Golden Retriever Hündin legte sich auf seinen Körper und leckte ihn wiederholt ab. Die Ärzte sind der Meinung, dass die Aktionen der Hündin dazu beigetragen haben, dass ihr Besitzer keine Erfrierungen bekam.

Seine Hündin rettete ihm das Leben

Bob, der auf einer 10 Hektar großen Farm lebt, versuchte, um Hilfe zu schreien. Doch sein Haus ist ungefähr 50 Meter von der Straße entfernt und der nächste Nachbar wohnt etwa 400 Meter weit weg. Seine Frau war mit ihren kranken Eltern verreist.

Kelsey bellte während der ganzen Zeit, „aber sie ist sowieso eine extrovertierte Hündin, auf die nur wenige geachtet hätten, wenn sie es gehört hätten“ , sagte Jenny.

Bob glaubte, er sei bis etwa eine Stunde bevor ihn ein Nachbar fand, bei Bewusstsein geblieben. Der Nachbar wollte ursprünglich einige Hühnereier abholen, die Bob ihm angeboten hatte.

„Das Timing war unglaublich“, sagte Jenny. Auch das milde Neujahrswetter war auf seiner Seite, es war sonnig und die Temperaturen lagen nur knapp unter dem Gefrierpunkt.

Bob wurde ins McLaren Northern Michigan Krankenhaus gebracht, wo er wegen Unterkühlung und Herzrhythmusstörungen behandelt wurde. Dr. Chaim Colen operierte ihn und sagte er hatte großes Glück.

Zwei seiner Bandscheiben hatten Schaden genommen und Bob gelähmt, laut Dr. Colen, ist es ein Wunder, dass seine Atmung nicht behindert wurde. Doch das größere Wunder war, dass er einen Tag nach der OP wieder anfing seine Arme und Beine zu bewegen.

Anfang dieser Woche wurde Bob in ein Reha-Zentrum gebracht. Seitdem hat er etwa 60 Schritte mit einer Gehilfe unternommen. Er lernt wieder, wie man Treppen steigt und seine Kräfte wieder aufbaut.

In der Zwischenzeit wird Kelsey wie eine Heldin behandelt.

„Sie ist so klug. Immer haben wir darüber gesprochen, wie klug sie ist. Schon seit dem Tag an dem sie zu uns kam“, sagte sie. „Sie geht überall mit meinem Vater hin. Sie ist der süßeste kleine Liebling.“

Jenny sagte, ihr Vater sei „unglaublich gut gelaunt“ geblieben.

„Er ist eine starke und sehr positive denkende Persönlichkeit und das mag ich. Viele Menschen geraten schnell in Verzweiflung, und das ist sehr tragisch. Er war schon immer ein positiver Mensch, was ihm bei seiner Genesung hilfreich sein wird“, sagte sie.

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Diese optimistische Einstellung half ihrem Vater auch, sich sicher zu fühlen, dass ihn jemand nach dem Sturz finden würde.

„Er sagte, er habe nie über das Sterben nachgedacht, denn es war für ihn unmöglich, dass es so ausgehen würden. So in etwa hat er es ausgedrückt“, berichtete Jenny. „Er hatte Kelsey… und mit ihrem Lecken und Bellen und dass sie mit ihm zusammen war, machte einen Unterschied.“

„Er ist mental sehr stark, das war er schon immer. Und wenn man glaubt, dass man es schaffen kann, dann kann man es auch. Und mit einem Hund neben dir kannst du alles machen.“

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