Hündin schnüffelt immer wieder an rotem Auswuchs – Ihre feine Nase rettet Frauchen das Leben

Epoch Times22. August 2018 Aktualisiert: 21. August 2018 12:19
Diese Hündin schnüffelte immer wieder an der Nase ihres Frauchens schnüffelte - genauer gesagt, an den rötlichen Klümpchen, die sich an ihrem Nasenloch befanden. Nach dem Besuch beim Arzt, wusste sie, dass sie ihrer Hündin das Leben zu verdanken hat. Der rötliche Klumpen war Hautkrebs.

In einer Hundenase befinden sich 220 Millionen Geruchszellen. Beim Menschen hingegen sind es nur 50 Millionen. Daher werden Hunde seit Langem in Suchmannschaften eingesetzt, am meisten bekannt in der Drogenfahndung. Doch jetzt häufen sich die Anzeichen dafür, dass die Tiere auch in der Medizin eingesetzt werden können. Zu viele Beweise belegen eindeutig, dass Hunde in der Lage sind Krankheiten anhand ihres Geruchs zu erkennen, unter anderem auch Hautkrebs.

Wie Hunde in der Lage sind, Tumore zu ‚erschnüffeln‘!

Ungeklärt ist allerdings die Tatsache, ob die Tiere im großen Maßstab eingesetzt werden können und welche Hunderassen dafür besonders gut geeignet sind. Offene Fragen bleiben auch, wie der systematische Einsatz aussehen könnte und ob dies finanziell machbar wäre. Daher beschäftigt sich die Forschung damit, den Geruchssinn der Hunde durch Maschinen oder in chemischen Tests zu kopieren.

„Unsere Studie zeigt, dass der Einsatz von Hunden künftig eine echte klinische Chance darstellen könnte, wenn er zusammen mit gebräuchlichen diagnostischen Geräten geschieht“, zitiert der Nachrichtendienst Bloomberg den Studienautor Gian Luigi Taverna. Die größte jemals durchgeführte Studie zur Krebserkennung mithilfe von Hunden fand heraus, dass die gut trainierten Tiere Prostatakrebs mit einer Genauigkeit von 98 Prozent erkennen konnten. Dazu hatten sie an Urinproben geschnüffelt. Auch Lungentumore können Hunde anhand des Atems erkennen. Hier liegt die Trefferquote nahezu bei 100 Prozent!

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Eine junge Frau kann das bezeugen, nachdem ihre Hündin eine Kuriosität auf ihrem Gesicht entdeckt hatte und nicht aufhörte daran zu schnüffeln, woraufhin sie schließlich doch zum Arzt ging.

Ihre feine Spürnase wusste, dass etwas nicht stimmte!

Lauren Gauthier aus New York war verwirrt, als Victoria, ihr geretteter einäugiger Treeing-Coonhound-Hund, in der Nähe ihres Nasenlochs einen rötlichen Klumpen immer wieder beschnupperte. Lauren beschloss, den Arzt aufzusuchen, um diese Stelle genauer untersuchen zu lassen. Das Ergebnis zeigte, dass es sich um einen Basalzellkarzinom handelte, eine Art von Hautkrebs.

„Mein Hund hatte mir im wahrsten Sinne des Wortes die Nase auf die Nase gelegt, dort wo der Krebs saß“, erzählte Lauren in einem Interview. „Die Beharrlichkeit meines Hundes, immer wieder an besagter Stelle zu riechen, ließ mich darüber nachdenken, ob tatsächlich etwas nicht in Ordnung wäre.“

Lauren dachte, dass der Krebs aus ihrer Zeit stammen könnte, in der sie sich als Teenager immer wieder unter die Sonnenbank gelegte hatte. Sie erinnerte sich daran, dass sie mindestens dreimal pro Woche ins Solarium ging. Und das über mehrere Jahre.

„Ich denke, das führt wahrscheinlich aus dieser Zeit her, in der ich meinen Hautkrebs bekommen habe“, sagte sie. Glücklicherweise entdeckte ihr einäugiger Hund mit seiner feinen Nase den Hautkrebs.

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„Der Hund fing an, einen bestimmten Bereich an meiner Nase immer wieder so zu beschnüffeln und diese anzustupsen, um mir zu zeigen: ‚Da ist was! Das ist nicht in Ordnung!‘ Immer wieder sah Victoria mich an, deutete auf die betroffene Stelle und signalisierte mir, dass ich etwas tun sollte. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ihr der Geruch einfach nicht passte“, erinnerte sich Lauren.

Bräunen ohne Sonnenschutz? – „Denk nochmal drüber nach!“

„Es war sehr merkwürdig und sie machte es immer wieder und ich dachte, das wäre ein bisschen ungewöhnlich für einen Hund. Mein Rat für Teenager und andere, die eine Sonnenbank benutzen wollen – Tut es nicht! Es soll nicht dogmatisch wirken, aber man sollte wirklich darüber nachdenken, ob man sich freiwillig dieser Gefahr aussetzt. Es gibt mittlerweile viele andere kosmetische Optionen, wie z.B. Bräunungsspray, um sein Aussehen zu verbessern. Die Kosten und der Schaden, den du mit den Solarien deiner Haut antust, sind viel zu hoch, und wenn man älter wird, rächt sich die Haut für all den Schaden, den man ihr einst angetan hat.“

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Dermatologen befürchten dieses Jahr einen erheblichen Anstieg von Hautkrebs, da der lange Sommer dazu verleitet, sich viel draußen aufzuhalten. Und nach wie vor nutzen viele Menschen keinen Sonnenschutz.

Eincremen hilft gegen Hautkrebs!

Übersetzt und überarbeitet von Jacqueline Roussety

Quelle: Dog keeps sniffing reddish lump on owner’s nostril—when she goes to doctor, it saves her life

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