„Ich hasse Menschen“ – Tierpflegerin rettet weggeworfenes Kätzchen mit Krampfanfall

Epoch Times11. September 2018 Aktualisiert: 13. September 2018 16:19
Ein Wurf aus dem Fenster, eine unsanfte Landung. Dieses Kätzchen hatte es nicht leicht, doch zum Glück wusste jemand, das Richtige zu tun. Ein liebevolles Zuhause hat der kleine Kater inzwischen auch schon gefunden ...

In einer Tierklinik weiß man nie, was den Tag über passiert. Auch Imgur-Nutzerin Libby44 wusste nicht, was sie an jenem Tag erwartete, als plötzlich eine Frau mit einem jungen Kätzchen vor ihr stand.

Die Frau war gerade auf dem Weg zur Arbeit, als sie sah, wie etwas aus dem Auto vor ihr geworfen wurde. Sie konnte ihren Augen kaum trauen. Ein kleines Kätzchen flog im hohen Bogen an den Straßenrand. Die Frau hielt sofort an, hob das Kätzchen auf und brachte es in die Tierklinik.

Der kleine Kerl hatte Schwellungen am Kopf und mehrere kleine Schnittwunden, sodass Libby ihn ohne zu zögern in ihre Obhut nahm. Außerdem war seine Körpertemperatur schon ziemlich niedrig.

Zweite Chance für ein kleines Kätzchen

Weil er trotz seiner Wunden so verspielt war, nannten sie ihn Rukus. Er war erst sechs Wochen alt und wog etwa 630 Gramm, seine Wunden schienen nicht allzu schlimm zu sein und er verhielt sich normal.

Doch am nächsten Tag wendete sich das Blatt plötzlich. Nach Feierabend rief plötzlich Libbys Arbeitskollege an und teilte ihr mit, Rukus hätte Krampfanfälle.

Libby fuhr sofort in die Klinik und fand Rukus zuckend vor. Als technische Assistentin wusste sie in etwa, was zu tun war. Sie rief den Arzt an, doch der war nicht erreichbar, also hinterließ sie eine Nachricht und begann mit der Behandlung. Sie verabreichte Rukus Flüssigkeit, Gabapentin, Sauerstoff und Dexmethison. Rukus‘ Anfälle wurden schwächer.

Bis etwa 22 Uhr beobachteten Libby und ihr Kollege Rukus und stellten sicher, dass er keinen Rückfall hat. Dann rief der Arzt zurück und sagte ihnen, was sie tun sollten, wenn Rukus erneut einen Anfall haben sollte.

Mit Anweisung des Arztes konnten sie Rukus‘ Anfälle stoppen

Leider war Rukus noch nicht über den Berg. Er hatte einen weiteren Anfall, doch dank der Hinweise vom Tierarzt konnten Libby und ihr Kollege den Anfall zügig stoppen.

Sie hatten es geschafft. Durch den Wurf aus dem Fenster und den Aufprall am Straßenrand war Rukus Kopf geschwollen. Die Schwellung wiederum drückte auf sein Gehirn und das verursachte die Anfälle.

Glücklicherweise ging die Schwellung schnell zurück und das Gabapentin verhinderte, bis es soweit war, alle weiteren Anfälle.

Rukus befand sich auf dem Weg der Besserung!

In den darauffolgenden Tagen verbesserte sich sein Zustand zusehends. Er isst, trinkt, spielt und knuddelt. Und das wichtigste: Keine Krampfanfälle mehr!

Rukus fand außerdem neue Freunde. Boi, die Klinik-Katze, kümmerte sich um den Neuankömmling. Auch einen liebevollen Nasenstupser von Rukus akzeptierte Boi ohne Widerrede.

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Wenn Boi nicht da ist, kuschelt Rukus mit seiner Kuschel-Schildkröte, die ihm seine Pflegemutter geschenkt hat. Ein liebevolles Zuhause hat Rukus schon gefunden und nach einer Woche ging es ihm so gut, dass er nach Hause durfte.

Unter ihrem Post erhielt Libby44 viel Zusprache. Bei soviel Liebe in den Kommentaren, schrieb sie später: „Ich hasse es immer noch, Teil einer Rasse zu sein, die zu so etwas fähig ist. Aber von all diesen erstaunlichen Menschen zu hören, veranlasst mich den Titel auf ‚Ich hasse einige Menschen‘ zu ändern.“

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