Kälbchen denkt, es wäre ein Hund, nachdem Bauer es per Hand großziehen musste

Epoch Times31. Mai 2018 Aktualisiert: 31. Mai 2018 10:44
Weil die anderen Kühe ihn mobbten, mussten die Bauern dieses Kalb mit der Flasche aufziehen. Mit den Hunden der Familie wuchs er auf und dachte, er wäre ein Welpe, doch irgendwann wurde der Welpe zu groß fürs Haus ...

Als dieses Kälbchen geboren wurde, merkte der Bauer recht schnell, dass etwas nicht stimmte. James, wie er das Tier nannte, weigerte sich, die Milch seiner Mutter zu trinken und so blieb der Familie nichts anderes übrig, als es bei sich aufzunehmen und mit der Flasche groß zu ziehen.

Fortan lebte James mit Adam und Emily Hopson unter einem Dach und auch mit den Hunden der Familie freundete James sich schnell an. Doch es gab ein Problem: James, eigentlich ein Highland Bulle, wuchs schnell – zu schnell um noch länger im Haus zu wohnen.

Wiederum blieb seiner Familie keine andere Wahl, als ihn erneut umzusiedeln. So versuchten sie, ihn wieder in seine ursprüngliche Herde zu integrieren, doch vergeblich. James blieb der Außenseiter und wurde von den anderen Rindern schlicht ignoriert.

Von den anderen Rindern gemobbt, bliebt nur der Hühnerhof

Damit James weder im Haus Schaden anstellen, noch von den anderen Rindern gemobbt werden konnte, zog er kurzerhand auf einem umzäunten Areal im Hof der Familie ein, „dort, wo wir sonst die Hühner halten“, sagte Emily.

Doch auch das war noch nicht die perfekte Lösung. Früher, als James klein war, spielte er liebend gern mit den Hunden – und die Hunde spielten gern mit ihm. Aber als James größer wurde, wurde auch sein Spiel etwas gröber und die Hunde wichen ihm immer wieder aus, sodass James etwas einsam wurde.

Emily und Adam waren ratlos. Entweder hieß es Einsamkeit oder Mobbing. Um diesem Teufelskreis zu entgehen, entschieden sie, noch weitere verstoßene Kälber zu adoptieren und siehe da, es funktionierte.

James freundete sich schnell mit den Neuankömmlingen an. „Sie sind die perfekten Freunde für James“, sagte Emily. „Alle drei ziehen in ihrem Grüppchen umher und jetzt denken die anderen Kälber, dass sie die ‚coole Gruppe‘ sind und wollen dazugehören.“

„Er liebt es, bei uns zu liegen und gekrault zu werden“

Doch nur weil James jetzt neue Freunde gefunden hat, heißt das nicht, dass er seine alten Spielgefährten vergessen hat. Er liebt die Hunde noch immer wie, als er klein war. „Er ist unglaublich süß“, berichtet Emily. „Er liebt es, uns und die Hunde abzulecken und einfach neben uns zu liegen und gekrault zu werden.“

Und James ist nicht nur bei seiner Familie beliebt, auch auf Instagram ist er ein Star und begeistert Tausende. Denn anstatt mit seiner Herde über die Weiden zu ziehen, schlüpft er lieber in verschiedene (Hunde-) Kostüme und tobt dann zum Beispiel als Ewok über die Wiese …

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN