Krankes Pony wurde im Straßengraben zum Sterben zurückgelassen – Doch ein Tierschützer fand es noch rechtzeitig

Epoch Times8. March 2018 Aktualisiert: 8. März 2018 12:39
Pferde sind unglaublich starke und zähe Kreaturen, die den Menschen im Verlauf der Geschichte als treue Begleiter gedient haben. Pferde waren einst das Symbol für Wohlstand und Macht. Bilder und Statuen von Reitern symbolisieren auch heute noch Stärke und Einfluss.

Obwohl sich die Einstellung zu ihnen über die Jahre verändert hat, sind Pferde noch immer lebende Kreaturen, die mit Respekt und Würde behandelt werden sollten – leider werden sie trotzdem oft misshandelt.

Ditch Pony (oder kurz DP ) ist ein junges Pferd, das von seinem Besitzer zum Sterben in einem dreckigen Graben zurückgelassen wurde – daher der Name Ditch = Graben.

Schwach und verängstigt, wie es war, schien es für das Pony so, als ob niemand da wäre, um ihm zu helfen.

Aber Hilfe war schon auf dem Weg

Brian Wootten, ein Tierschutzbeauftragter aus Virginia, fand DP. Er brachte DP zu Dr. Carmen Franck Vaughan und bat sie um Hilfe. Die Bestürzung über DPs Zustand teilte sie später in den sozialen Netzwerken.

„[Das Pony wurde] in einem dreckigem Graben an einer Nebenstraße zum Sterben zurückgelassen.“, erklärte Dr. Vaughan in einem Beitrag auf Facebook. „Wir brachten ihn zum Krankenhaus und die Schwäche, die eigentlich durch die Wärme und Flüssigkeitszufuhr weichen sollte, blieb und es wurde offensichtlich, dass dieses Pony nicht nur fror und schwach war, sondern dass es neurologische Probleme hatte.“

DP konnte seine Hinterläufe, die anscheinend teilweise gelähmt waren, kaum bewegen. Aber das war für Vaughan kein Grund, die Hoffnung für DP aufzugeben. Deswegen ließ sie nichts unversucht, um ihm zu helfen.

Ein ganzes Team bemühte sich gemeinsam darum, dem Pony zu helfen

„Dieser kleine Kerl ist ein Kämpfer, aber er kann nicht ohne Hilfe stehen oder laufen und dank meiner Familie und Freunde, sowie einigen Stunden verlorenen Schlafes, wurde er über die letzten 6 Tage täglich mehrmals umgedreht und beim Laufen und Stehen unterstützt, um Druckstellen und Muskelschäden zu vermeiden.“, erklärte Dr. Vaughan.

Es wurden verschiedene Tests durchgeführt und bald wurde klar, dass DP Pferde-Protozoen-Myeloenzephalitis, oder kurz EPM, hatte. Dabei handelt es sich um einen Parasiten, der das zentrale Nervensystem angreift. Trotz der furchteinflößenden Diagnose freute sich das Team, das DP betreute, darüber, dass es Behandlungsmöglichkeiten gab.

DP wurde bald von einer liebevollen Familie aufgenommen

„Dieser kleine Kerl hat etwas Behandelbares und er sollte mindestens dazu in der Lage sein, ein fröhliches Leben zu leben, auch wenn er nicht dazu in der Lage sein sollte, geritten zu werden.“, sagte Dr. Vaughan.

Seit der Diagnose machte DP exzellente Fortschritte. Ein Paar hat ihn aufgenommen und seine Behandlung und Physiotherapie aufrechterhalten – und letzten Endes war er dazu in der Lage, alleine zu laufen. Er darf ein erfülltes und fröhliches Leben im Garten ihres wunderschönen Hauses führen.

Es wurde versucht den alten Besitzer zu finden, bisher ergebnislos.

Dennoch ist DPs Geschichte, eine Geschichte der Hoffnung und der Güte. Denn all die Menschen, die sich um DP kümmerten, taten dies zwar nicht umsonst, doch finanziert und unterstützt durch Spenden und Mithilfe von Tierschutzorganisationen und freiwilligen Helfern.

Solange es solche Hilfsbereitschaft noch gibt, ist auch Hoffnung für Mensch und Tier da.

DP beim Lauftraining:

Quelle: Pony abandoned by his owner was left in a ditch to die, but luck would have it—someone stumbled by

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