Mann findet Hund und verschlossenen Karton am Straßenrand – Der Inhalt macht ihn fassungslos

Epoch Times6. Februar 2018 Aktualisiert: 7. Februar 2018 11:39
Jedes Jahr werden sechs bis acht Millionen Katzen und Hunde von ihren Besitzern im Stich gelassen. Die Haustiere werden oft einfach am Straßenrand ausgesetzt; weit genug von zu Hause entfernt, sodass sie nicht wieder zurückfinden. So überrascht es nicht, dass viele dieser Tiere nicht lange überleben.

Eine solche Tragödie wurde in Boonville (Missouri), abgewendet, als ein guter Samariter die Not einer Hündin bemerkte, die allein am Straßenrand saß.

An einer Schnellstraße, ca. 160 Kilometer von Kansas City entfernt, saß ein struppiger, schwarzer Spaniel neben einem Karton. Ab und zu legte die Hündin ihre Pfote darauf. Aber trotz des kalten Wetters wich sie dem Karton nicht von der Seite.

Viele Autos fuhren an ihr vorbei, bis schließlich einer anhielt, um nach ihr zu sehen. Die Begeisterung der Hündin und die Bewegungen im Inneren des Kartons beantworteten sofort viele Fragen. Der gute Samariter wollte den Karton öffnen, aber er war mit Klebeband verschlossen. Deshalb holte er schnell ein Taschenmesser aus dem Auto und schlitzte das Band auf. In dem Karton waren vier zappelnde Welpen, kaum einen Monat alt.

Trotz seiner Fassungslosigkeit darüber, wie man Tiere so behandeln kann, war der Mann geistesgegenwärtig genug, um sofort zu wissen, was zu tun war. Glücklicherweise kannte sich der Mann in der Gegend gut genug aus, um die zitternde Hündin und ihre Welpen gleich in die nächste Tierklinik bringen zu können. Im „Crain Veterinary Center“ wurden sie aufgewärmt und auf Verletzungen hin untersucht. Alle vier Welpen hatten Würmer, Milben und Hautinfektionen, aber keine Wunden.

Dann nahm der Retter Kontakt mit „Midwest Animal ResQ“ auf, einem gemeinnützigen Tierheim, das extreme Fälle von Tierverletzungen oder Aussetzung übernimmt und das für die Tiere auch ein neues Zuhause sucht. Erin Morse reagierte auf seine Anfrage und fuhr in die besagte Klinik. Die Tierärzte und Erin waren sich einig, dass die Welpen nur deshalb noch am Leben waren, weil sie sich gegenseitig warmgehalten hatten.

Der Zustand der Hundemutter musste einige Tage lang genau beobachtet werden. Aber schon bald wurden alle fünf Hunde nach Kansas City gebracht und in die Obhut der Tierärztin Susan Schatz gegeben, die sich mit solchen Fällen auskannte. Mithilfe der richtigen ärztlichen Versorgung verbesserte sich der Zustand der Welpen rasch.

In Zukunft, wenn die Welpen etwas älter und auch gesünder sind, werden Erin und ihr Team anfangen, allen ein gutes Zuhause zu suchen. Dank des guten Samariters und einer Gruppe von Rettern ist die kleine Hundefamilie jetzt in Sicherheit. Sie haben es warm und sind beieinander.

Ganz gleich, wie herzlos jemand ist, solange es Menschen gibt, die anhalten und Mitgefühl zeigen, werden auch andere hervortreten und mithelfen!

Sehen Sie sich die Geschichte der Hunderettung in diesem Video an:

Quelle: Man sees dog ‘crying’ beside sealed box on side of the road—what he finds inside is heartbreaking

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