Multikulti-(Tier)-Familie: Kind, Hund, Katze, Ente

Epoch Times16. Mai 2018 Aktualisiert: 15. Mai 2018 17:26
Die zwei- und vierbeinigen Familienmitglieder der Boggs-Familie aus Missouri erobern das Internet. Knapp 85.000 Instagramfollower hat die Familie, kein Wunder, denn neben Mama und Papa Boggs gibt es zwei Kinder, zwei Pitbulls, zwei Terrier, eine Katze und zwei Enten.

Kasey Boggs und ihr Mann Blake, retten schon seit ihrer Jugendzeit Tiere und ihre kleine Familie wuchs schnell.

Neben mehreren Hunden retteten sie auch eine Katze, die mit ihren „Geschwistern“ wandern geht, und zwei Enten – zwei eigene Kinder haben sie übrigens auch … Und so steckt hinter jedem Lächeln auf ihren „Familienfotos“ eine Geschichte.

Alles begann vor über einem Jahrzehnt als Kasey gerade zarte 19 Jahre alt war. In einem Schaufenster sah sie Roxy, einen drei Monate alten Toy Fox Terrier, sie spielte ein bisschen mit ihm, musste dann aber nach Hause. Am Abend kam sie zurück, um ihn zu adoptieren. Später erfuhr sie, dass Roxy kein Hüftgelenk hatte, was bei überzüchteten Hunden jedoch leider nicht selten ist.

Kasey und ihr damaliger Freund pflegten den Hund wieder gesund und mit der Unterstützung des Tierarztes, der Roxy operierte, reichten sie eine Klage gegen die Tierhandlung ein die kranke Tiere mit gefälschten Aufzeichnungen verkaufte. Mit Erfolg, der Laden musste schließen.

Roxy erholte sich von seiner misslichen Kindheit und wurde zum Therapiehund, der mit Kasey Krankenhäuser, Schulen und Pflegeheime besucht – Nicht schlecht für die erste Rettung, oder?

Bereits eine Woche, nachdem sie Roxy aufgenommen hatten brachten sie und Blake einen Pitbull namens Nala mit nach Hause. Gemeinsam machten sie Wanderungen durch die Great Smoky Mountains. Das war der Beginn ihrer eigenen (kleinen) Familie.

Doch eines Tages verstarb Nala plötzlich an einem Herzproblem. „Wir hatten keine Ahnung davon. Wir gingen eines Tages auf einen Familienspaziergang und am nächsten Tag starb sie. Sie ist der Grund für meine Liebe zu Pit Bulls“, sagte Kasey gegenüber BarkPost.

Als nächstes kamen Jake und Rosie, beides Pitbulls, in die Familie. Während Jake von seinem Vorbesitzer in einer Kiste gehalten wurde und vor allem Angst hatte – auch vor Kaseys Katze – kam Rosie aus einer Gegend, in der Pitbulls von der Polizei erschossen werden. Blake übernahm sie von jemanden, der für ihre Sicherheit sorgen wollte, es aber allein nicht konnte.

Binnen einer Woche erholte sich Jake und wurde zum absoluten Schmusehund. Rosie brauchte etwas länger, denn ihr Bein war mehrfach gebrochen. Doch als sie auf dem Grundstück der Boggs ankam, „wusste sie, dass sie zu Hause war“, so Blake.

Wenig später sah man Rosie nicht mehr an, dass sie einmal ein gebrochenes Bein hatte. Sein Herrchen sagt, dass Rosie jetzt „ein All-Star-Frisbee-Athlet ist, eine geborenen Läuferin und fast zwei Meter hoch in die Luft springen kann.“

Als nächster Familienzuwachs kam Edith, eine Terrier-Greyhound-Mischung, zu den Boggs. Sie wurde von Tierschützern in einer dunklen Gasse gefunden, dort lag sie auf ihrer toten Mutter und ihren Geschwistern um sich warm zu halten.

Nach ihrem schlimmen Start ins Leben hat auch sie sich bei Kasey und Blake vollständig erholt. „Sie hatte Parvo, einen schlimmen Fall von Räude und Darmparasiten. Sie ist fast dreimal gestorben, aber jetzt ist sie vollkommen glücklich und gesund. Unser fünf Hektar großes Grundstück kann sie in 20 Sekunden umrunden“, sagte Kasey.

Den krönenden Abschluss machte vorerst Mia, die abenteuerlustige Katze ohne Schwanz. Ihre Vorlieben: Autofahren, mit den Pibulls kuscheln und lange Spaziergänge im Wald. Mia fühlt sich bei Kasey und ihren Hunde so wohl, dass sie manchmal sogar frei laufen kann.

Mit ihren vielen Tieren ist das Leben im Hause Boggs nie langweilig. Sobald das Paar nach Hause kommt, beginnen die Tiere ihren Tag. Sie sorgen dafür, dass jedes einzelne Wochenende mit Outdoor-Aktivitäten gefüllt ist.

Als ob ihr Leben – und ihr Haus – nicht schon voll genug wäre, haben die Boggs kürzlich beschlossen, ein paar Entenküken zu adoptieren. „Wir wollten zuerst Hühner“, sagte Kasey, „aber ich hatte keine Verbindung zu den Hühnern. Die Enten hingegen waren kuschelig, ausdrucksstark und haben Persönlichkeiten.“

Als Kasey die kleinen Entlein nach Hause brachte, waren die anderen Hunde nicht so begeistert, aber Pitbull Jake sorgte dafür, dass sie die Liebe bekamen, die sie brauchten, und wurde ihre Mama-Ente.

Die Entlein, Gertrude und Donald, wissen, dass der beste Kuschler im Haus Jake ist und finden Wege, ihm nahe zu kommen. Mit seiner Wärme und Ermutigung erleben sie die mütterliche Liebe, die sie nach dem Schlüpfen verpasst haben.

Blake baute den Enten ihr eigenes Haus im Garten. Sie verbringen ihre Tage im Pool und spielen mit den Hunden. „Sie essen das hochwertigste Entenfutter, das es gibt“, sagte Kasey.

Selbst die Katze scheint sich nicht darum zu kümmern, die Aufmerksamkeit mit den Entlein zu teilen.“Das ist auch der Grund, warum ich ihnen freie Bahn gelassen habe. Mir wurde nie ein Grund gegeben, es nicht zu tun“, sagte Kasey.

Die letzten beiden Ergänzungen der Familie Boggs waren allerdings nicht tierischer Natur. Sonny Laurent erblickte 2016 zu Weihnachten das Licht der Welt, seine Schwester Dottie Leigh wurde am Neujahrstag 2018 geboren.

Zuerst hatten Kasey und Blake ein ungutes Gefühl, ihre eigenen Kinder dem Rest der Familie vorzustellen, doch ihre Sorge stellte sich als überflüssig heraus. Sowohl die Hunde, als auch Mia schlossen Sonny sofort ins Herz – und bei Dottie war es genauso.

Ob ihre Familie inzwischen groß genug ist? Sagen wir es so: Kasey und Blake sind „durchaus bereit, noch ein weiteres Familienmitglied aufzunehmen – oder auch zwei…“

Mehr über die Boggs und ihre außergewöhnliche Familie im Video:

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