Rettung in letzter Minute: Fischer retten Polarfuchs von Eisberg

Epoch Times10. Juli 2018 Aktualisiert: 10. Juli 2018 9:55
Vor der kanadischen Küste haben Krabbenfischer einen Polarfuchs auf einem gefunden. Das Tier war bereits ziemlich abgemagert und war ohne Aussicht auf Rettung auf dem Eis gefangen. Die Crew beschloss zu helfen.

Fünf bis sechs Kilometer vor der Küste Labradors, Kanada, schien die Zukunft für diesen Polarfuchs besiegelt – wären da nicht Mallory Harrigan und ihre Kollegen. Als sie mit ihrem Krabbenkutter an dem Eisberg vorbeifuhren erblickten sie das hilflose Tier.

„Wir dachten, dass es eine Baby-Robbe war“, sagte Mallory zu The Dodo. Aber als sie näher kamen, entpuppte sich die vermeintliche Robbe als Polarfuchs in Not. Das Tier war gefangen auf dem seltsam geformten Eisberg und die Chance, jemals wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, waren gleich null.

Statt den Fuchs seinem Schicksal zu überlassen, entschieden die Fischer ihm zu helfen. Sie drehten bei und legten längsseits am Eisberg an. Den abgemagerten und verängstigten Fuchs ins Boot zu holen, war jedoch eine andere Geschichte …

„Wir waren schließlich in der Lage, ihn an Bord zu holen, obwohl er sich kräftig gewährt hat“, sagte Mallory. „Wir wussten, dass wir seine einzige Hoffnung waren, denn der Wind hatte gedreht und trieb das Eis immer weiter hinaus aufs Meer.“

Der Polarfuchs hatte jede Hoffnung aufgeben, aber die Crew gab ihm eine zweite Chance

Mallory und ihre Kollegen improvisierten ein kleines Bett und stellten etwas Futter hin, damit das Tier sich aufwärmen und wieder zu Kräften kommen konnte. Während die Crew ihren Weg zur Küste fortsetzte, fasste auch der Fuchs etwas Vertrauen und begann zu fressen.

Zurück im Hafen gab es für den Polarfuchs noch ein paar Leckerlis und dann hieß es Abschied nehmen. „Wir setzten ihn in eine alte Hundehütte, er schüttelte sich einmal und verschwand“, berichtet die Crew.

Es mag für die Fischer nur ein kleiner Aufwand gewesen sein, aber dem Polarfuchs rettete ihre Aktion das Leben. „Wir sind glücklich, das Tier gerettet zu haben“, sagte Mallory. Ab und zu sehen sie das Tier noch, fügte sie hinzu. Es ist, als erinnert er die Crew daran, dass auch kleine Taten Großes bewirken können.

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