Tierschützer tragen Elefantenbaby nach Rettung aus Abwasserkanal zurück zur Mutter

Epoch Times11. Juni 2018 Aktualisiert: 11. Juni 2018 12:48
Dass Elefanten die Straßen in Indien blockieren ist keine Seltenheit und meistens lassen sie sich durch Hupen verjagen, nicht so in diesem Fall. Der Grund: Ihr Elefanten-Baby war in einen Kanal gefallen und konnte selbst nicht mehr entkommen ...

Obwohl nicht alltäglich ist es jedoch nichts Ungewöhnliches das ein Elefant eine Straße im Wald von Nellima, nahe Udagamandalam in Südindien, blockiert. In solchen Situationen hilft es, als Autofahrer mehrmals zu hupen und den Elefanten so zurück in den Wald zu scheuchen.

Als aber ein Elefant in Nellima auch nach mehrmaligen „Auffordern“ sich nicht vom Fleck rührte, waren die Polizisten und Passanten gleichermaßen verwirrt. Während sie überlegten, wie sie, den Elefant doch noch zum Gehen bewegen konnte, hörten sie leise Hilferufe. Deshalb wollte die Elefantenkuh nicht weg.

Das Elefantenbaby war in einen Kanal gefallen und konnte sich nicht mehr befreien

Als die Passanten näher kamen, stellten sie fest, dass die Schreie aus einem unterirdischen Kanal kommen mussten. An einer Stelle fehlte eine Abdeckplatte, durch die das Elefantenbaby vermutlich in den Kanal hineingefallen ist. Trotz aller Bemühungen, konnte seine Mutter es nicht befreien und weigerte sich anschließend den Ort zu verlassen.

In gebührendem Abstand beobachtet die Elefantenkuh das Treiben der Männer, bevor sie sich schließlich zurückzog. Nach einer Weile gelang es den Anwesenden das Baby zu retten, doch zu diesem Zeitpunkt war die Mutter bereits im Unterholz verschwunden.

Zuerst versuchten sie das Jungtier zu animieren selbstständig zu seiner Mutter zurückzukehren, doch es war zu schwach und konnte kaum laufen. Kurzerhand hoben sie den kleinen Elefanten hoch und trugen ihn auf den Schultern dorthin, wo sie seine Mutter vermuteten.

Aber als sie endlich in Sichtweite der Mutter waren, wollte das Jungtier seine Retter nicht verlassen, es weigerte sich vehement, einen Schritt ohne sie zu machen. Den Rettern blieb nichts anderes übrig, als es vorerst bei sich aufzunehmen.

Sie fütterten es mit Kokosnusswasser, Stärke und Milch, damit es wieder zu Kräften kam. Nach zwei Tagen kam die Mutter erneut bei den Tierschützern vorbei, um ihr Baby abzuholen und dieses Mal folgte der Kleine ihr freiwillig.

Mehr über die bewegende Rettung im Video:

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