Über 300 Menschen halfen diesem 7-Tonnen-Buckelwal zurück ins Meer, er danke ihnen von Herzen

Epoch Times16. September 2017 Aktualisiert: 18. März 2018 15:10
Es war kein normaler Tag am Rasa Beach in Rio de Janeiro. Ein Buckelwal-Baby lag nach Hilfe rufend und verzweifelt um sich schlagend auf dem Strand. Über 300 Menschen kamen zu seiner Rettung und versuchten ihn mit Eimern zu kühlen, bis er endlich zurück ins Meer gehoben werden konnte. Als er endlich wieder in seinem gewohnten Element war, "dankte" in seiner ganz eigenen wunderbaren Art und Weise.

Einheimische fanden das gestrandete Buckelwal-Baby am frühen Morgen auf dem Rasa-Strand in der Nähe der brasilianischen Hauptstadt. In einem unglaublichen Akt der Zusammenarbeit kamen über 300 Menschen, um dem in Not geratenen Buckelwal zu retten.

Im freien Ozean konnte sich das 7 Tonnen schwere und knapp 10 Meter lange Tier nahezu mühelos fortbewegen. Doch ohne jeglichen Kontakt zum Wasser, war der Meeressäuger nicht in der Lage, sich auch nur einen Zentimeter zu bewegen.

Während der Rettung war größte Vorsicht geboten, um Verletzungen der inneren Organe des Buckelwals zu vermeiden. Anwesende Biologen sagten, dass das Walkalb unter Atemnot litt und Mühe hatte sich zu bewegen und ums Überleben kämpfte.

Die Mammutaufgabe einen Kanal um das Buckelwal-Baby zu graben, damit Seewasser das Kalb umfließen und es später aufschwimmen konnte, wurde von unzähligen hilfsbereiten Händen übernommen.

Besorgte Helfer mieteten sogar Bagger und halfen beim Ausheben des Wassergrabens. Mr. Karolla, Fotograf für die Regionalzeitung Fohla de Buzios, hielt die Rettung vor Ort fest.

Karolla musste feststellen, dass die Reaktion der Umweltbehörde und Tierschützer bezüglich eines Rettungseinsatzes sehr nachlässig war. Glücklicherweise waren die Feuerwehr und einzelne Tierschutzexperten schnell am Ort des Geschehens und unterstützen die Rettung.

Die Rettung dauerte den ganzen Vormittag. Schließlich gelang es den Helfern Seile unter dem Kalb durch zu fädeln um mit schwerem Gerät den Buckelwal ins Meer zu heben.

Den Augenblick, als das Buckelwal-Baby endlich wieder im Wasser war, feierten die Helfer wie ein großes Fest. Sie warfen ihre Arme in die Luft und zahlreiche Tränchen flossen, als der Wal schließlich wieder aus eigener Kraft in Richtung Südatlantik schwamm.

Ein weiterer Aufschrei der Freude ging durch die Menge, als der Wal seinen Rettern mit einem Winken seiner Flossen „dankte“, bevor er im Meer verschwand. Bis dahin lag der junge Buckelwal fast 24 Stunden trocken.

Der unermüdliche Einsatz der vielen Helfer rettete dem 7-Tonnen-Baby das Leben. Nach der erfolgreichen Rettung beglückwünschten sich die Retter gegenseitig, hoffentlich müssen sie nicht so schnell wieder aktiv werden.

Der Biologe Marcelo Rodrigues Tardelli sagte: „Das Tier zeigte keinerlei Narben, was vermuten lässt, dass es keine Kollision mit einem Schiff gab. Vielleicht war das Kalb mit ihrer Mutter unterwegs und wurde von der starken Strömung fortgetragen.“

In den Monaten July bis November kommen Buckelwale oft nah an die Küste und paaren sich, bevor sie ins Meer zurückkehren. Experten glauben, dass das Baby von ihren Eltern getrennt wurde, als sie vor der Küste Rios in Richtung Antarktis unterwegs waren.

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