Weltrekord: Ohne Eisbrecher durch die Arktis Segeln

Epoch Times28. Dezember 2010 Aktualisiert: 28. Dezember 2010 14:14

Das Team der russischen Jacht „Peter I.“ kehrt von seiner Weltreise zurück.

Die Männer haben ohne Eisbrecher die Arktis durchsegelt. Bei diesem Weltrekord gab es einiges zu überwinden.

[Daniel Gavrilov, Kapitän, „Peter I.“]:

„Wir haben viele Extreme gesehen. Es war überwältigend, die Kontrolle über die Jacht zu verlieren, mit so viel Eis um uns herum. Und es gab Stürme und Notfall-Besuche der Polarstationen.“

Für die junge Mannschaft war es nicht einfach.  Niemand glaubte daran, dass sie einen Rekord aufstellen. Das Großsegel wurde mit ihrem letzten Geld genäht.

[Daniel Gavrilov, Kapitän, Jacht „Peter I.“]:

„Und alle anderen Segel sind 18 Jahre alt. Mit denen werde ich jetzt sicher nicht mehr segeln, weil wir sie jeden Tag flicken mussten und sie überall kaputt waren.“

Es hat nie Panik an Bord gegeben. Aber die Männer geben zu, dass sie oft Angst hatten.

[Sergei Smirnov, Dritter Offizier]:

„Zuerst war es schwierig. Wir segelten blind, schauten nur auf die Instrumente. Man konnte nicht mal fünf Meter weit sehen. Wir haben die Fahne aufgehängt, um zu sehen, aus welcher Richtung der Wind blies.“

Trotz der Gefahren machten die Matrosen viele gute Erfahrungen: Sie haben das Eis von Taimyr überwunden. Und selbst Hagel und Sturm konnten die unglaubliche Schönheit des Atlantiks nicht überschatten. Die junge Crew lernte in den 109 Tagen viel.

[Sergei Murzaev, Fotograf]:

„An Bord steuerte ich und hisste die Segel, aber immer mit meiner Kamera. Ich habe einen Stock in meiner Hand, schiebe das Eis weg. Und die Kamera hängt um meine Brust.“

Mit dieser Aktion demonstrierten die Männer die Möglichkeiten der Schifffahrt im Arktischen Ozean. Und waren auch als Forscher tätig.

[Daniel Gavrilov, Kapitän, Jacht „Peter I.“]:

„Wir wurden vom Arctic and Antarctic Research Institute unterstützt und sammelten meteorologische Informationen für sie, über Wasser, Luft und Tiere. Wir haben interessante Informationen zurückgebracht.“

Im nächsten Jahr werden die Matrosen wieder in die Arktis stechen.

NTD, St. Petersburg, Russland.

Foto: NTDTV
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