Das „Auge Gottes“ ist so riesig, dass Licht 2,5 Jahre von einem Ende zum Anderen braucht

Epoch Times12. September 2017 Aktualisiert: 16. Oktober 2017 14:47
Das "Auge Gottes", wie der Helixnebel im Sternbild Wassermann auch genannt wird, ist unser nächster planetarischer Nebel und so groß, dass ein Lichtstrahl zweieinhalb Jahre bräuchte, um ihn zu durchqueren - und 650 Jahre von der Erde bis dorthin.

Eigentlich ist der planetarische Nebel nichts anderes als ein großes Chaos. Doch von der Erde aus gesehen ist es ein ausgesprochen schönes Chaos. Ein blaues Auge mit einem weißlich glitzernden Kranz in einem pinken Rahmen – so sieht der Nebel durch ein Teleskop betrachtet aus.

Der Nebel im Sternbild Wassermann ist nicht einzigartig in seinem Erscheinungsbild, aber durch seine verhältnismäßige geringe Entfernung lassen sich sogar Bestandteile der Gashülle analysieren.

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Das Auge Gottes entstand als ein Stern, ähnlich unserer Sonne, zum Roten Riesen wurde und seine äußeren Schichten absprengte.

Die ausgeworfenen Gase werden von dem inneren übrig gebliebenen Rest des Sterns beleuchtet. Wenn der Kern abgekühlt ist, wird er zum weißen Zwerg.

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1824 entdeckte der deutsche Astronom Karl Ludwig Harding den Nebel.

Obwohl die Bezeichnung auf einen Planeten schließen lässt, ist die Realität davon weit entfernt. Der Name stammt aus früheren Beobachtungen, bei denen Nebel wie weit entfernte Gasplaneten aussahen.

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