Forscher sagen: 3D-Scans enthüllen die Arche Noah in den türkischen Bergen

Epoch Times10. Dezember 2019 Aktualisiert: 10. Dezember 2019 16:35
Die Suche nach einem der legendärsten Boote der Menschheitsgeschichte hat wohl einen Durchbruch gebracht. Mehrere Forscherteams konzentrieren sich auf eine merkwürdige schiffsförmige Erhebung auf einem Berg in der Türkei.

Der Berg Ararat in der Türkei. Die Geschichte der Arche Noah und der großen Flut hat Archäologen seit vielen Jahren fasziniert. Die Hauptfrage dabei war, ob noch Reste des Bootes zu finden sind.

Satellitenbilder, Radiokarbondatierungen und zuletzt 3D-Scans geben Forschern weitere Hoffnung, dass bald solide Beweise für die Arche Noah gefunden werden können. „Es ist ein von Menschen geschaffenes Objekt in einer Schiffsform“, sagte der Computeringenieur und Bibelforscher Andrew Jones über die neusten Erkenntnisse gegenüber WZTV.

Die Arche Noah im Berg Ararat?

In der Genesis-Beschreibung steht: „Und die Arche ruhte im siebten Monat, am siebzehnten Tag des Monats, auf den Bergen von Ararat.“ Dieser wurde erstmals im Jahr 1959 von einem türkischen Kartographen identifiziert und Forscher haben den in 2.000 Metern Höhe ansässigen Ort bereits untersucht.

Die Durupinar-Formation befindet sich etwa 29 Kilometer südlich des Gipfels des Berges Ararat, der bis zu 5.100 Meter erreicht. Nach der Bekanntgabe seiner Entdeckung im Jahr 1959 begeisterte die Plattform zahlreiche Arche-Suchende auf der ganzen Welt. Darunter auch den US-amerikanischen Bibelforscher Ron Wyatt. Heute bezeichnen Kartographen eine Erhebung am Berg gar als Nuhun Gemisi (Noahs Schiff).

„Wir werden kein Schild mit der Aufschrift ‚Made by Noah and Sons‘ finden, aber welches andere Schiff würde auf der Seite eines Hügels in den Bergen von Ararat liegen?“, erklärte Andrew Jones. In der Bibel erklärte Gott Noah ganz genau, wie man die Arche bauen sollte und diese Details haben den Forschern bei ihrer Suche geholfen.

Riesiges Schiff vergraben

In der Bibel heißt es: „So soll man es bauen: Die Arche soll dreihundert Ellen lang, fünfzig Ellen breit und dreißig Ellen hoch sein.“ Diese Dimensionen übertragen die Archäologen auf die Länge von einer Elle und so würde es ein Schiff ergeben, das 165 Meter lang, 11 Meter hoch und knapp 23 Meter breit war.

Diese Größe entspricht laut „Arche-Jägern“ dem merkwürdigen, scheinbar vergrabenen Objekt, das in der Erhebung von Durupinar gefunden wurde. Während sie in früheren Beweisversuchen Holzproben von der Fundstelle mit einem Alter von 4.800 Jahre datierten, versuchen sie nun ein Bild von dem zu erstellen, was im Inneren des Hügels begraben ist.

Über den elektrischen Widerstand des Bodens haben Jones und sein Team versucht, ein qualitativ hochwertiges 3D-Bild zu erstellen. „Wenn Sie einen elektrischen Strom unter der Erde leiten und dieser auf eine Lufttasche trifft, hat diese eine andere Leitfähigkeit als Wasser oder Gestein“, erklärt Jones. „So kann die Software die zurückkommenden Signale interpretieren und ein 3D-Bild erstellen.“

Wird die Arche Noah bald gehoben?

Neben den Maßen, die den Spezifikationen der Arche zu entsprechen scheinen, hat Jones angeblich weitere passende Details gefunden. So heißt es: „Bilde ein Dach dafür und lasse unter dem Dach eine Öffnung, die eine Elle hoch ist. Setze eine Tür in die Seite der Arche und baue ein unteres, mittleres und oberes Deck.“

Jones ist sich sicher, dass die 3D-Bilder genau dies gezeigt haben. Sie haben „einen perfekt erhaltenen Rumpf unter der Erde gesehen“: Versteinert, fest, ein Schiffsrumpf und drei verschiedene Decks. Genauso wie es die Bibel beschreibt. „Der nächste Schritt wäre die Genehmigung der türkischen Behörden, damit wir mit den Ausgrabungen beginnen können.“

Forscher haben sich zudem mit der Flut selbst befasst. Eine Gruppe von Archäologen unter der Leitung des Briten Chris Turney fand solide Beweise für eine Überschwemmung, welche vor mehr als 8.300 Jahren das Land zwischen dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer bedeckte.

„Die ganze Welt überflutet“

„Wir haben uns die frühesten Daten zur Landwirtschaft in Europa angesehen und kurz vor der Überschwemmung ein wenig Landwirtschaft in Griechenland und auf dem Balkan entdeckt“, erklärte Turney gegenüber Reuters. Er fährt fort: „Als die Überschwemmung eintrat, schien die Landwirtschaft zu stoppen, aber sie wurde eine Generation später in ganz Europa wiederhergestellt.“

Die Ergebnisse scheinen darauf hinzudeuten, dass eine große Anzahl von Menschen durch die Überschwemmung gezwungen waren auszuwandern. Turney gibt zu Bedenken: Für diejenigen, die in diesem Teil des sogenannten fruchtbaren Halbmondes lebten, „hätte es den Anschein gehabt, als wäre die ganze Welt überflutet.“ (cs)

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