Noah und seine Arche – Wurde sie tatsächlich am Berg Ararat gefunden? 

Epoch Times26. August 2018 Aktualisiert: 24. April 2019 15:09
Gab es sie wirklich oder gab es sie nur als Geschichte in der Bibel? ... Die Rede ist von der Arche, die Noah vor fast 5000 Jahren gebaut haben soll. Bereits zur Zeit von Christus soll es Persönlichkeiten gegeben haben, die sich auf den Weg machten, um die sagenumwobene Arche Noah zu finden. Bis heute wurde die Arche nicht gefunden, oder etwa doch?

Die Geschichte der „Arche Noah“ beschäftigt die Menschen seit Jahrhunderten. Hat es die große weltumspannende Flut wirklich gegeben? Wie die in der Bibel beschriebene Geschichte der Flut und die Arche – welche Noah nach Gottes Anleitung gebaut haben soll – so wurden auch in anderen antiken Schriften ähnliche Sintflut-Berichte gefunden.

Der Sprachwissenschaftler und Autor des Buches, „Das verlorene Schiff Noahs“, Charles Berlitz (1914 – 2003) beschäftigte sich mit dem Thema und bestätigte, dass die Geschichte von Noah in fast allen altertümlichen Sprachen identisch ist, nur der Name sei etwas abgeändert worden – sei es persisch, babylonisch, alt ägyptisch oder Sanskrit.

Dr. Eher Nelson erklärt, dass es auch Hinweise über die große Flut in einzelnen chinesischen Schriftzeichen gebe, die aus einer sehr frühen Zeit stammen. Also gibt es historische Beweise der großen Flut und somit erhärtet sich die These, dass es auch die Arche von Noah gegeben haben muss.

Ferdinand Navarra findet Holz am Ararat

Im Jahr 1955 entdeckte der Kaufmann Ferdinand Navarra, der sich mit großer Hingabe archäologischen Entdeckungen widmete, „dunkle Streifen“ auf dem Berge Ararat. Und am Morgen des 6. Juli stiegen Navarra und sein zwölfjähriger Sohn in eine fast unzugängliche Gletscherspalte, um mit einem Messer und einem Eispickel die gefunden Stücke freizulegen.

Das weitere Geschehen wird von Navarra wie folgt beschrieben: „Nach einer halben Stunde hatte ich erst ein Loch von 50 Quadratzentimetern geschlagen, das ungefähr 20 Zentimeter tief war. Dann erschien unter der Eiskruste das Wasser. Und im Wasser das Ende eines schwarzen Balkens … Ich traute meinen Augen nicht und betastete ihn, ich grub meine Nägel hinein; hätte ich mit meinem Mund daran kommen können, ich glaube, ich hätte hineingebissen … Was ich mit meinen klammen Fingern in dem eisigen Wasser berührte, das war wirklich ein Stück Holz, und zwar nicht von einem Baumstamm, sondern ein behauener Balken … .“

Sollte man den Entdeckern uneingeschränkt Glauben schenken?

Mike Pitt, ein britischer Archäologe, behauptet, dass es keinen Beweis für die große Flut gibt, Geschweige denn, ob das entdeckte Boot in der Lage gewesen wäre, zwei Lebewesen jeder Art aufzunehmen.

„Wenn es eine Flut gegeben hat, die in der Lage war, ein solch riesiges Schiff vier Kilometer hoch auf einen Berg zu heben, glaube ich, müsste es weltweit signifikante geologische Beweise geben. Doch die gibt es nicht!“, so der Archäologe weiter.

Arche-Noah-Ministerium legt die Arche erneut frei

Im Jahr 2010 legten Wissenschaftler des Noah’s Ark Ministries International (NAMI) aus Hong Kong, Teile einer Holzkonstruktion frei, die sie mit 99,9-prozentiger Sicherheit als die Arche Noah identifizierten. Diese Holzteile waren unter den verschneiten vulkanischen Ablagerungen auf dem Berg Ararat lange Zeit verschüttet gewesen. Laut Express wurde das Holz mittels Radiokarbondatierung auf ca. 2.800 Jahre vor Christus datiert.

Der Filmemacher, Yeung Wing-cheung, einer der Entdecker, sagte: „Es ist nicht zu 100 % sicher, dass es die Arche ist. Aber wir denken zu 99,9 %, dass sie es ist. NAMI-Teamkollege Man-fai Yuen fügte hinzu: „Die Struktur ist in verschiedene Bereiche unterteilt. Wir glauben, dass diese hölzerne Struktur, die wir betreten haben, dieselbe ist, die in historischen Aufzeichnungen vorkommt.“

Ein weiteres Teammitglied, Panda Lee, ergänzte: „Ich habe eine Struktur gesehen, die aus plankenartigem Holz gebaut wurde. Jede Planke war ca. 20 Zentimeter breit. Außerdem konnte ich Zapfen erkennen, die aus eine Zeit stammen, vor der Nutzung von Metallnägeln.“

Weiter sagte er: „An einer anderen Stelle, etwa 100 Meter entfernt, sah ich Holzfragmente aus dem Gletscher ragen. Einige waren bis zu 20 Meter lang.“ Darüber hinaus fand das Forschungsteam Überreste, die vermutlich zu „Holzwänden, Türen, Nägel und sogar Treppen“ gehören.

Mehr über die Entdeckung der Arche Noah im Video

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