Nur einmal im Leben schneiden sich diese Frauen ihre Haare

Epoch Times2. December 2017 Aktualisiert: 2. Dezember 2017 10:42
Die Frauen des Red Yao Hill Stammes in China sind bekannt für ihre bis zu zwei Meter langen Haare. Das Dorf Huangluo findet seinen Platz dafür sogar im Guinnessbuch der Rekorde.

Haare als Statussymbol

Tatsächlich schneiden sich die Frauen des Red Yao (auch Miao genannt) Hill Stammes nur einmal im Leben ihre Haare, und zwar zum 18. oder 20. Geburtstag. Danach – nie wieder.

Aber keine Sorge: die Haare werden beim Haarschnitt nicht weggeworfen, sondern in einem Zopf zusammengebunden, aufbewahrt und später wieder in die Frisur mit eingearbeitet.

Für die Frauen sind sie so kostbar, dass sie sogar die beim Kämmen verlorenen Haare aufsammeln und zu einem neuen Zopf zusammentragen.

Denn mit der Länge der Haare zeigen die Frauen ihren Familienstatus. Anhand der Frisur ist zu erkennen, ob eine Frau verheiratet ist und wie viele Kinder sie hat. Generell gilt im Yao Volk die Regel: Je länger das Haar, desto glücklicher das Leben.

Haarpflege auf natürliche Weise

Wie schaffen es diese Frauen ihr Haar so lang und kräftig zu halten? Die Antwort ist einfach: Reiswasser.

Das beim Reiskochen übrig gebliebene Wasser bleibt einige Tage stehen und wird danach als Haarspülung verwendet. Es soll reich an Vitamin E und anderen Mineralien sein.

Früher Privileg, heute Tourismus

Erst seit 1987 kann man das Haar der Frauen bestaunen, vorher war es nur den Ehemännern erlaubt, sie zu sehen. Das Volk der Red Yao scheint sich dem Tourismus fast völlig geöffnet zu haben.

Gegen Bares zeigen die Frauen heute ihre Haarpracht, ihr Wasch- und Kämmritual.

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