Starke Kräuter – Koriander kann Schwermetalle aus dem Körper lösen

Es gibt viele gute Gründe, mehr Koriander, auch echter Koriander oder chinesische Petersilie genannt, in unseren Speisen zu verwenden.

Dieses aromatische grüne Kraut, das in der asiatischen und mexikanischen Küche (als Cilantro bekannt) sehr beliebt ist, ist reich an Vitaminen, Mineralien, Antioxidantien und Phytonährstoffen. Es ist auch ein bewährtes Antiseptikum, antimykotisch und entzündungshemmend. Der regelmäßige Verzehr kann Verdauungsstörungen, Müdigkeit, Herzkrankheiten und Autoimmunkrankheiten wie rheumatoide Arthritis behandeln. Koriander ist, kurz gesagt, weit mehr als nur eine schmackhafte Beilage.

Jedoch besitzt Koriander noch einen anderen Nutzen für die Gesundheit, von dem die meisten Menschen nichts wissen: Es kann zahlreiche Schwermetalle im Körper wirkungsvoll chelatieren. Bei einer Chelatierung, die ein chemischer Prozess ist, werden Metalle oder Minerale mit einer anderen Substanz gebunden. Es werden Verbindungen geschaffen, die dann über den Urin ausgeschieden werden. Dies ist ein enormes Plus in einer Welt, in der immer mehr Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel kontaminiert sind, was zu einer weit verbreiteten Schwermetallbelastung führt.

Koriander und Blei

Im Jahr 2001 beschlossen japanische Forscher die Auswirkungen von Koriander auf eine Bleibelastung zu untersuchen. Für ihre Studie, die im „Journal of Ethnopharmacology“ veröffentlicht wurde, verabreichten die Forscher Koriander über eine Magenintubation an männliche Mäuse, die unter einem hohen Bleigehalt in ihrem Körper litten. Zum Vergleich bekam eine Kontrollgruppe den etablierten Chelatbildner Dimercaptobernsteinsäure (DMSA).

Nach der 25-tägigen Testphase wurden die Mäuse auf Blei untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass sowohl die Koriander- als auch die DMSA-Gruppe „signifikant weniger Bleiablagerungen im Oberschenkelknochen und schwere bleihaltige Verletzungen in den Nieren“ hatten. Außerdem erhöhte der Koriander die Urinausscheidung von Delta-Aminolävulinsäure (ALA), die bekanntermaßen mit der Aufnahme von Blei zunimmt. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass Koriander Substanzen enthält, die einen unterdrückenden Effekt auf die Bleiablagerung haben.

Koriander und andere Schwermetalle

Eine andere Studie, die in „Acupuncture & Electrotherapeutics Research“ veröffentlicht wurde, fand heraus, dass Koriander helfen könnte, Quecksilber und Aluminium sowie Blei aus dem Körper zu chelatieren. Diese Wirkung wurde sogar zufällig entdeckt.

Yoshiaki Omura, Arzt und Leiter der medizinischen Forschung bei der „Heart Disease Foundation“ in New York, stellte immer wieder fest, dass Antibiotika bei der Behandlung bestimmter Augeninfektionen wirkungslos waren. Selbst wenn die Infektionen vollständig abgeklungen zu sein schienen, würden sie einige Monate später zurückkehren. Bei näherer Untersuchung erfuhr Dr. Omura, dass sich die Organismen, die die Infektionen verursachen, in Körperteilen mit hohen Konzentrationen von Schwermetallen zu verstecken schienen. Es war fast so, als würden die Organismen die Metalle benutzen, um sich vor den Antibiotika zu schützen.

Da Schwermetalle im Urin ausgeschieden werden, begann Dr. Omura damit, den Urin seiner Patienten zu testen. Als ein Patient erhöhte Quecksilberwerte in seinem Urin zeigte, nachdem er eine Mahlzeit mit Koriander konsumiert hatte, begann der Arzt, das Kraut auf seine möglichen chelatbildenden Eigenschaften zu testen. Er fand heraus, dass der Koriander die Entfernung der Schwermetalle aus dem Körper seiner Patienten beschleunigte, so dass die Antibiotika die Infektionen endgültig eliminieren konnten.

In einer ein Jahr später veröffentlichten Folgestudie untersuchte Dr. Omura die Auswirkungen von Koriander auf einen Patienten, der unter Quecksilberansammlungen in Lunge, Leber, Nieren und Herz litt, nachdem er drei Amalgamfüllungen auf Quecksilberbasis entfernen lies. Nach einigen Wochen regelmäßigen Korianderkonsums waren die Quecksilberwerte deutlich gesunken.

Verzehr von Koriander für Entgiftungszwecke

Um Koriander für seine chelatbildenden Eigenschaften zu verwenden, konsumieren Sie einen Viertelbecher seiner Blätter und Stängel pro Tag. Diese Menge sollten Sie in den ersten zwei Wochen nicht überschreiten, da Sie in Gefahr laufen, mehr Schwermetalle freizusetzen, als Ihr Körper effizient ausleiten kann. Sobald die ersten Einträge ausgeglichen sind, können Sie diese Menge jedoch erhöhen. Sie können Koriander auch mit Spirulina und Chlorella kombinieren, um eine stärkere Entgiftung zu erreichen.

Quellen:

1. Preventive effect of Coriandrum sativum (Chinese parsley) on localized lead deposition in ICR mice.

2. Role of mercury (Hg) in resistant infections & effective treatment of Chlamydia trachomatis and Herpes family viral infections (and potential treatment for cancer) by removing localized Hg deposits with Chinese parsley and delivering effective antibiotics using various drug uptake enhancement methods.

3. Significant mercury deposits in internal organs following the removal of dental amalgam, & development of pre-cancer on the gingiva and the sides of the tongue and their represented organs as a result of inadvertent exposure to strong curing light (used to solidify synthetic dental filling material) & effective treatment: a clinical case report, along with organ representation areas for each tooth.

4. Cilantro may chelate heavy metals from the body, studies find

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Quelle: https://www.epochtimes.de/genial/wissen-genial/starke-kraeuter-koriander-kann-schwermetalle-aus-dem-koerper-loesen-a2310706.html