Teenagerin hatte furchtbare Schmerzen – Kein Arzt erkannte warum

Epoch Times25. Januar 2018 Aktualisiert: 26. Januar 2018 10:45
Eine Teenagerin hatte furchtbare Schmerzen im Brustbereich. Die Ärzte taten es zunächst als Phantomschmerzen ab, bis eine Ärztin, die dieselbe Krankheit hatte, erkannte, was es wirklich war.

Als die 16-jährige Haley, eine begeisterte Schwimmerin, anfing, sich verstärkt dem Leistungsschwimmen zu widmen, wurde das Leben der jugendlichen Sportlerin auf den Kopf gestellt. Genau zu der Zeit, als die leidenschaftliche Schwimmerin begann, ihr Training zu intensivieren, fingen die Schmerzen und das Unbehagen in ihrem Brustkorb an.

Sie beschwerte sich bei ihren Eltern, Brian und Beth, die sie zu einer Arztpraxis brachten. Die Diagnose lautete jedoch schlicht und einfach: Überbeanspruchung der Muskeln. Die Empfehlung, weil man nicht in der Lage war herauszufinden, was mit der jungen Frau nicht stimmte, war es, sich auszuruhen und zu erholen, bevor Sie wieder mit dem Training begann.

Aber die Ruhe half nichts, im Gegentail, es wurde schlimmer

Beth und Brian brachten Haley wieder zu den Ärzten, nachdem die Ruhe nichts bewirkte. Haley hatte jetzt sogar beim Gehen Schmerzen und ein Gefühl von Atemnot. Aber anstatt nach einer Antwort zu suchen, unterstellten die Ärzte ihr, dass sie simulieren würde, bzw. sie sich den Schmerz nur einbilden würde.

Ihre Eltern waren wütend darüber, dass die Ärzte ihrer Tochter unterstellten zu simulieren. Und es schmerzte sie ,dass sie keine Antworten für Haley hatten, während sie darum kämpfte, mit alltägliche Aktivitäten klar zu kommen.

„Es war einfach sehr schwer für uns als Eltern,“ erklärte Beth, „zusehen zu müssen, wie unser Kind Schmerzen hatte.“

Haleys Eltern befürchteten schon, dass es keine Antwort geben würde, bis sie auf Dr. Lisa McMahon vom Phoenix Children’s Hospital stießen, die folgende Theorie hatte: McMahon erzählte Beth und Brian, dass sie glaube, dass Haley an einem seltenen Zustand litte, der als „Slipping-Rib-Syndrom“ bekannt ist. Ähnlich wie beim Tietze-Syndrom handelt es sich um eine Erkrankung, die den Bindeknorpel im Brustkorb eines Menschen betrifft.

Was sind diese Syndrome?

Das Tietze-Syndrom, das durch Überbeanspruchung und körperliche Aktivität hervorgerufen wird – ist schlichtweg die Entzündung des Bindegewebsknorpels. Das Slipping-Rib-Syndrom wird entweder durch die Ablösung oder das Fehlen des Knorpels hervorgerufen. Tietze-Syndrom-Betroffene haben Schmerzen wegen der Entzündung, während das Slipping-Rib-Syndrom Schmerzen verursacht, weil abgelöste Rippen unter die benachbarten Rippen rutschen und dabei erhebliche Schmerzen verursachen, die nicht mit Ruhepausen und Entzündungshemmern bekämpft werden können.

Dr. MacMahon hatte Recht

Und Dr. McMahon hatte Recht – Haley hatte das Slipping-Rib-Syndrom.

Die Diagnose war eine enorme Erleichterung für Haley, umso mehr, als McMahon ihr sagte, dass eine Operation helfen könnte, die Schmerzen loszuwerden. Der lose Knorpel würde entfernt werden, zusammen mit einem Teil von Haleys Rippen und die Schmerzen würden zurückgehen.

Für Haley und ihre Eltern war es eine Erlösung, dass endlich ein Arzt Haleys Symptome ernst nahm und eine Lösung anbieten konnte. Es stellte sich heraus, dass McMahon Haleys Beschwerden aus einem bestimmten Grund so schnell richtig diagnostizieren konnte.

Die Operation war ein großer Erfolg und McMahon sagte sogar, dass der Knorpel bei Haley wieder richtigweiterwachsen würde.

Haley aber freut sich mehr darüber, dass sie endlich wieder schwimmen und tief durchatmen kann, ohne sich dabei vor Schmerzen zu krümmen.

„Das Atmen ist definitiv einfacher“, sagte Sie und verriet, dass Sie wieder im Pool schwimmt und zu ihren früheren Trainingseinheiten zurückkehrt. „Es ist einfach schön, wieder leben zu können, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass dir die Rippen platzen.“ sagte Sie.

Viele Ärzte kennen das Syndrom nicht

McMahon leidet selbst an einem Slipping-Rib-Syndrom, was ihr geholfen hat, Haleys Problem zu identifizieren.

Da diese Erkrankung jedoch eher unbekannt und schwer zu diagnostizieren ist, hofft sie, dass Haleys Fall genügend Aufmerksamkeit in den Fachkreisen erregt, damit das Syndrom bei der Ausbildung zukünftiger junger Ärzte berücksichtigt wird.

Sehen Sie hier Haley’s Operation

(Achtung: das Video könnte für Sie verstörende Bilder enthalten)

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