Unerwartete Entdeckung unter Hamburger Stadion ausgegraben

Epoch Times29. November 2017 Aktualisiert: 29. November 2017 14:19
Während sie in der Nähe des Rasens des Hein-Kling-Stadions, nördlich von Hamburg in Deutschland arbeiteten, machten die Arbeiter eine dunkle Entdeckung. Auch das Landesdenkmalamt wurde bereits informiert ...

Am vergangenen Dienstag berichtete die deutsche Nachrichtenagentur dpa über einen finsteren Fund aus längst vergangener Zeit. Ein riesiges Hakenkreuz in Beton, 4 Meter lang und 4 Meter breit, wurde unter dem Rasen eines Fußballstadions nördlich von Hamburg entdeckt.

Beim Ausheben einer Grube für ein neues Fundament von fünf Umkleidekabinen, stießen die Baggerfahrer auf das Überbleibsel einer Zeit, die viele Deutsche gern ungeschehen machen würden. Doch das Symbol an sich ist eigentlich viel älter, mehr dazu weiter unten im Text.

Die erstaunten Arbeiter informierten das Landesdenkmalamt und Falko Droßmann, der daraufhin sofort zur Baustelle eilte, konnte es kaum glauben.

Das Hakenkreuz – oder auch Swastika-Symbol – bestand aus massivem Stahlbeton und war wahrscheinlich einst der Grundstein für ein Denkmal zum Ruhm der Nazis, das vor einigen Jahrzehnten zerstört wurde. Die Überreste des Gebäudes waren dann in Vergessenheit geraten, bevor sie jetzt unerwartet wieder auftauchten.

Die lokalen Behörden sagten ihrerseits, sie wollten, dass das traurige Symbol vollständig ausgegraben und dann so schnell wie möglich zerstört wird. Einer der Arbeiter, der das Hakenkreuz entdeckte, reagierte ebenfalls: „Mit meiner Schaufel schaffe ich es nicht, das Hakenkreuz geht mindestens 40 Zentimeter in den Boden. Das würde meine Schaufel zerlegen. Man bräuchte mindestens zwei Männer mit Presslufthämmern.“

Die Entdeckung dieses Hakenkreuzes weckt so einige düstere Erinnerungen. Das Symbol, das nun fast von alleine an das nationalsozialistische Deutschland angeglichen wurde, hatte mehr als tausend Jahren eine völlig andere Bedeutung, bevor es von Hitler an sich gerissen und im Westen tabuisiert wurde.

Das Symbol existierte lange vor Hitler – und galt als Zeichen des Glücks

Die Swastika wurde nicht erst im 20. Jahrhundert entdeckt, ihre Existenz reicht tatsächlich mehrere Tausend Jahre zurück. Der älteste bekannte Überrest, der auf einem Mammutzahn graviert ist, befindet sich tatsächlich in der Ukraine und soll etwa aus der Zeit um 10.000 v. Chr. stammen. Aber das Hakenkreuz gehört keinem einzigen Volk, da es auch unter mehreren antiken Zivilisationen auf der ganzen Welt zu finden ist.

Eine Swastika in einem minoischen Keramikstück aus Kreta (etwa 3500 Jahre alt)

Eine goldene Halskette vom Standort Marlik , Provinz Rasht im Iran (etwa 3000 Jahre alt)

Das Symbol des Glücks findet sich auf der ganzen Welt wieder

Dies ist besonders der Fall bei den Maya oder den Azteken, die ihre Hügelgräber (Tumuli) schmückten, sowie einige andere Ornamente.

Die alten westlichen Völker benutzten dieses Symbol auch, um viele Kunstwerke, Gräber oder religiöse Denkmäler zu schmücken. Es findet sich bei den Kelten, den alten Griechen, den Römern oder Finnen wieder.

Ursprünglich ein heiliges und wohlwollendes Emblem

Die Swastika ist auch seit Anbeginn der Zeit in Asien präsent, wo es ein göttliches und heiliges Zeichen darstellt. Ein Symbol für gutes Omen, aber auch für Reinheit und Ewigkeit, das auch heute noch sehr geschätzt wird. Es ist regelmäßig auf Statuen zu finden, die das Bildnis von Buddhas in Indien, China oder Japan darstellen.

Der Ursprung des Begriffs Hakenkreuz stammt aus dem Sanskrit – der alten Sprache Indiens – und wird allgemein als die Verschmelzung der Wörter su und asati angesehen. Die entsprechende Bedeutung lautet „gut“ und „existierend“.

Die genaue Definition des Begriffs Hakenkreuz scheint jedoch schwer zu erklären, wobei der Begriff eine sehr breite und sehr tiefe Bedeutung hat.

Mehr dazu: 12.000 Jahre Swastika – Ein Symbol des Glücks

Quelle: Découverte inattendue d’une énorme croix gammée enfouie sous un stade allemand

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