„Unter einem guten Stern“: Möglicher Zusammenhang zwischen Himmelserscheinungen und politischen Ereignissen – (Teil 1)

Von 22. September 2019 Aktualisiert: 20. September 2019 11:35
Alles begann mit der Geburt Christi und dem Stern von Bethlehem, dem die drei Weisen folgten. Auch wenn dieser Stern bis heute nicht zweifelsfrei identifiziert ist, fasziniert seine Erscheinung noch immer. Unser Gastautor fragt sich, ob auch moderne Ereignisse in den Zeichen der Sterne stehen.

Bernd Kühntopf wollte als Jugendlicher eigentlich Astronomie studieren und war auch von den griechischen Göttersagen inspiriert. Helden, Tiere und Gegenstände (u.a. Orion, Fische, Waage) wurden dabei von den griechischen Göttern „an das Sternenzelt gesetzt“.

Die wirkliche Faszination aber ging von der Geburtsgeschichte von Jesus Christus, dem „großen König der Judäer“ sowie dem „Stern von Bethlehem“ aus, dem die drei Weisen aus dem Morgenland, hochgestellte Persönlichkeiten aus dem fernen Babylon, folgten. Die Sterndeuter folgten jenem Stern, bis er über der Stätte stehenblieb, wo sie das Jesuskind fanden. Aus der Stellung der Gestirne schlossen sie, dass dieses kleine Baby der große neue König der Judäer sein müsse, der in den alten heiligen Schriften auch angekündigt worden war.

Machtkämpfe und Himmelserscheinungen durchziehen die Geschichte

Die Geschichte zeigt, dass selbst dieser unscheinbare Stern, eine bestimmte religiös-politische Bedeutung  zugeschrieben wurde. Immerhin wurde der von den Römern eingesetzte König Herodes sehr zornig und ermordete gemäß der biblischen Erzählung alle kleinen Knaben in der Region. Es gibt sicher Kontroversen über biblische Erzählungen, aber blutige Machtkämpfe durchziehen die gesamte Menschheitsgeschichte.

Ebenso sind Himmelserscheinungen aller Art von zentraler Bedeutung für die Menschen gewesen. Der „Stern von Bethlehem“ wurde bisher noch nichts zweifelsfrei identifiziert, was hier auch nicht versucht werden soll.

Inspiriert von der biblischen Erzählung begann der Autor mit eher oberflächlichen Studien zur deutschen Geschichte im Vorfeld des 70. Jahrestags der Befreiung vom Hitlerfaschismus. Es gibt vielfältige Informationen über mehr oder weniger bedeutende politische und religiöse Herrscher der letzten 2000 Jahre und reichen von den römischen Kaisern bis in die Neuzeit bekannt: Päpste, Kaiser, Könige, Staats- und Ministerpräsidenten, Kanzler … Wie sich später zeigen wird, standen nicht alle dieser Herrscher unter einem guten Stern.

Im Wandel der Sterne

Himmelserscheinungen sind unter anderem Supernovae, Sonnen- und Mondfinsternisse, Kometen und Asteroiden sowie die sichtbaren Bewegungen der Wandelsterne zu den Fixsternen, den 12 Sternbildern der Ekliptik. Die Sonne durchwandert im Jahresverlauf die zwölf sogenannten Tierkreiszeichen vom Sternbild Wassermann bis Steinbock, woraus sich unser (Gregorianischer) Sonnenkalender herleitet.

In der Antike gab es 7 Wandelsterne, aus denen sich unsere Wochentage herleiten. Im französischen wird diese Herkunft noch heute besonders deutlich:

  • Sonntag  – Sonne
  • Montag (frz. lundi) – Mond (frz. lune)
  • Dienstag (frz. mardi) – Mars
  • Mittwoch (frz. mercredi) – Merkur
  • Donnerstag (frz. jeudi) – Jupiter
  • Freitag (frz. vendredi) – Venus
  • Samstag (eng. saturday) – Saturn

Diese Wandelsterne wurden zugleich als Gottheiten identifiziert und verehrt. Später kamen Ceres, Uranus, Neptun, Pluto und Kora hinzu, die ebenfalls Gottheiten waren. Die zwölf Sternbilder der Ekliptik sind zugleich die sogenannten Tierkreiszeichen:

  • Wassermann – Januar
  • Fische – Februar
  • Widder – März
  • Stier – April
  • Zwillinge – Mai
  • Krebs – Juni
  • Juli – Löwe
  • August – Jungfrau
  • September – Waage
  • Oktober – Skorpion
  • November – Schütze
  • Dezember – Steinbock

Auf die Aspekte der Trivialastrologie, wonach „Widder die im April-Geborenen“ sind, soll hier nicht eingegangen werden. Zudem behandelt diese Serie keine Astrologie und erklärt auch keine astronomischen Erscheinungen, sondern untersucht ausschließlich geschichts- und gegenwartspolitische Ereignisse aller Art der letzten 2.000 Jahre.

Außerdem werden ausgewählte Ereignisse aus der Weltraumforschung, der Arktis- und Antarktisforschung beleuchtet. In jedem Fall geht es um bekannte religiös-politische handelnde Führungspersönlichkeiten sowie um berühmte Forscher, die Bedeutsames für die Menschheit entdeckt haben.

Große Ereignisse „unter einem guten Stern“

Jede Reise sollte unter einem guten Stern stehen, was bei dem berühmten Forscher Roald Amundsen buchstäblich eingetroffen ist. Alles muss unter einem guten Stern stattfinden, damit es kein Desaster wird. Vom „Stern von Bethlehem“, der die frohe Botschaft von der Geburt des Erlösers Jesu Christi für die Judäer bringen sollte, bis zum „Desaster von 9/11“ sollen die folgenden Artikel unvoreingenommen und ohne jegliche Wertung der Ereignisse ein breites Feld beleuchtet werden.

Der Autor hat seine Arbeitsmethoden von niemandem gelernt, er hat bisher keine Verweise anderer im Internet gefunden. Die Methoden der Erkenntnisgewinnung sind biblisch, einfach und zugleich ungewöhnlich. Die Hauptquelle für das gesammelte Wissen ist das Internet. Sowohl geschichtliche Daten als auch eine spezielle Astrologie-Tabelle, auf die später noch eingegangen wird, sind so für jeden verfüg- und nachprüfbar.

Der Autor untersucht nahezu alle Ereignisse der internationalen Geschichte, konzentriert sich aber in der ersten Artikelserie auf die Deutsche Geschichte. Von der Gründung des ersten deutschen Reiches bis zum Untergang der DDR findet der Leser viel Interessantes, Ernstes und Kurioses. Auch die Gegenwart wird beleuchtet. Sich wundern ist erlaubt, die freie und individuelle Interpretation der dargestellten Tatsachen überlässt der Autor bewusst und unkommentiert dem Leser.

Darüber hinaus stehen seine Forschungen in keiner Konkurrenz oder Kritik zu anderen Interpretationen von Geschichte und Politik. Mit anderen Worten, der Autor vergleicht geschichts- und gegenwartspolitische Ereignisse mit den Transits der Astrologie-Tabelle, gewinnt daraus bisher unbekannte Erkenntnisse.

Wie alles begann …

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Das Schlüsselerlebnis für alle weiteren Forschungen war der 11. April 2015. Auf dem 7. OAS-Gipfel in Panama kam es zwischen den beiden damaligen Staatspräsidenten Barack Obama und Raul Castro  zum historischen Händedruck. „Moment mal“, dachte sich der Autor, „da gab es doch am 16./17. April 1961 die Schweinebuchtinvasion, bei der sich Fidel Castro und US-Präsident John F. Kennedy feindlich gegenüberstanden …“

Ein Blick in die Astrologie-Tabelle ergab, dass beide Ereignisse – sowohl Feindschaft als auch die sich anbahnende Annäherung – unter derselben Konstellation („Transit 107“) stattfanden. Unter demselben Stern wurde am 4. April 1949 übrigens auch die Nato als antisowjetisches Bündnis gegründet. Seitdem betreibt der Autor seine Studien systematisch und hat ca. 300 Highlights und Hunderte andere Merkwürdigkeiten zusammengestellt.

Fortsetzung folgt …

  • Otto von Bismarck
  • Kaiser Wilhelm II.
  • Rudolf Diesel
  • Adolf Hitler
  • Angela Merkel

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