Schon mal Rotorblätter auf ihrem Weg zur Baustelle gesehen? Wie das funktioniert, ist wirklich faszinierend!

Epoch Times21. Oktober 2016 Aktualisiert: 19. August 2017 10:22
Wenn sie einmal in der Landschaft stehen, kann man moderne Windkraftanlagen schon kilometerweit sehen, aber wie kommen die Einzelteile eigentlich an Ort und Stelle?
Einige Hundert Meter hoch und bis zu 160 Meter Spannweite, neue Windkraftanlagen überragen locker die meisten Hochhäuser. Die Einzelteile für solche Bauwerke müssen aber irgendwie zum Aufstellort gebracht werden.

Auf dem Meer ist das noch relativ einfach, ein großes Schiff, ein großer Kran und bei guten Wetterbedingungen ist die Anlage in einer Woche vor Ort und aufgebaut. Und das Schiff kann gleich mehrere Anlagen mitnehmen.

Was aber, wenn der Standort der künftigen Windkraftanlage auf einem hohen Berg liegt und nur über eine schmale Passstraße zu erreichen ist? Den Turm könnte man, modular zusammensetzten, das Turbinenhaus passt auch noch auf einen Sattelschlepper, aber was macht man mit den empfindlichen Rotorblättern? Die müssen im Ganzen transportiert werden.

Wie die teils 80 Meter langen Flügel im schwierigen Gelände transportiert werden, siehst Du im Video.

Nicht nur in Europa werden die Rotorblätter auf diese Weise transportiert, auch in anderen Ländern und auf anderen Kontinenten ist diese Form zu finden. Die Straßen in China sind, besonders in Bergregionen, jedoch weit schlechter als in Mitteleuropa. Auch machen Stromleitungen, Bäume und kleine Dörfer den Fahrern das Leben nicht unbedingt leichter.

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