Alltags-Horror in Aisch: Kind schließt sich in Küche ein, während Essen auf dem Herd verbrennt
In Aisch musste die Feuerwehr ein Kind aus drohender Gefahr retten.

Feuerwehr (Symbolbild).
Foto: istockphoto/LIVINUS
Aisch, Nordbayern, 12. November: Eine 31-jährige Mutter kochte in ihrer Küche. Als sie diese kurzfristig verlassen musste, schlüpfte ihr 3-jähriger Sohn hinein. Das Essen erhitzte sich derweil auf dem eingeschalteten Herd.
Feuer-Alarm in Aisch
Wie die „Nürnberger Nachrichten“ online berichteten, versperrte der kleine Junge jedoch die Tür, sodass die Mutter nicht mehr hineinkam.

Symbolbild.
Foto: istockphoto/Toa55
Das Essen fing an zu verbrennen und der Qualm breitete sich massiv in der Küche aus. Daraufhin alarmierte die verzweifelte Mutter die Feuerwehr. Diese konnte die Tür, ohne großen Schaden zu verursachen, aufstemmen.
Weder der Junge, noch die Küche trugen einen Schaden davon. Nach dem Durchlüften war alles wieder in Ordnung – Glück im Unglück in Aisch.
Feuer in der Küche
Wie das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. in einem Video schildert, entstehen die meisten Brände in der Küche, mehr als die Hälfte davon auf dem Herd. Oftmals werde Kochgut auf der eingeschalteten Herdplatte vergessen. Noch häufiger entstünden Brände jedoch, weil Gegenstände auf heißen Herdplatten abgestellt werden.
Ein anderer großer Brand-Faktor ist die Steckdosenleiste. Hier kann es durch Überlastung und defekte oder schlecht verarbeitete billige Anschlüsse zu Bränden kommen.
Auch könne sich ein ausgeschaltet geglaubter Föhn beispielsweise durch Temperaturveränderungen selbst einschalten. Wenn dann brennbare Gegenstände in nächster Nähe sind, ist eine Katastrophe fast schon vorprogrammiert. (sm)
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