Logo Epoch Times

Berliner Polizei benennt Extremismusbeauftragte

top-article-image

Das Wappen der Berliner Polizei an einer Polizeijacke.

Foto: Tim Brakemeier/dpa/Archivbild/dpa

author-image
Artikel teilen

Lesedauer: 1 Min.

Die Berliner Polizei hat erstmals eine Extremismusbeauftragte benannt. Mit Svea Knöpnadel als neuer zentraler Ansprechpartnerin sollten die Bemühungen gegen Extremismus in den eigenen Reihen besser koordiniert werden, erklärte die Polizei in der Hauptstadt am Montag. Die Behörde komme mit diesem Schritt einer zentralen Forderung des kürzlich vom Innensenat vorgestellten Konzepts zur internen Vorbeugung und Bekämpfung extremistischer Tendenzen nach.
„Unsere Sicherheitsbehörden genießen ein hohes Vertrauen in der Bevölkerung“, erklärte Innensenator Andreas Geisel (SPD). „Um ihre gute Arbeit zu schützen, müssen wir konsequent gegen Missstände vorgehen“. Dass die Extremismusbeauftragte direkt der Polizei zugeordnet sei, zeige, dass der Bekämpfung des Extremismus der angemessene Stellenwert beigemessen wurde, erklärte Geisel weiter.
Neben der Kommunikation mit Beamten und Bürgern besteht die Aufgabe der Extremismusbeauftragten auch in Aus- und Fortbildung sowie in der Sensibilisierung von Polizeibeamten. (afp)

Kommentare

Noch keine Kommentare – schreiben Sie den ersten Kommentar zu diesem Artikel.