Rheinland-Pfalz
Historisches Gebäude brennt in Bad Ems
Ein historisches Gebäude fängt Feuer. Mehr als Hundert Einsatzkräfte der Feuerwehr rücken an, um den Brand zu löschen.

Seit dem frühen Morgen sind die Feuerwehrkräfte an dem historischen Gebäude im Einsatz.
Foto: Sascha Ditscher/dpa
Das historische „Haus Vier Türme“ im rheinland-pfälzischen Bad Ems brennt. Am frühen Morgen habe das Gebäude aus bislang unbekannter Ursache Feuer gefangen, teilte die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises mit.
Mehr als 200 Einsatzkräfte waren in der Spitze vor Ort. Nach Angaben einer Sprecherin wird das Haus Vier Türme renoviert, daher sei am Morgen niemand im Gebäude gewesen. Verletzt wurde demnach niemand.
Stadtbürgermeister Oliver Krügel (CDU) ist nach eigenen Angaben seit den frühen Morgenstunden selbst vor Ort. „Was besonders bitter ist, ist, dass der historische Dachstuhl brennt“, sagt er. „Das ist für immer verloren.“
Gebäude ist Teil des UNESCO-Welterbes
Das auch als Karlsburg bekannte Haus sei aus dem 17. Jahrhundert. „Das ist natürlich stadtbildprägend“, sagt Krügel. „Es ist auch Teil des UNESCO-Welterbes Great Spa Towns of Europe.“

Fast 200 Feuerwehrleute rücken an, um den Brand eines historischen Gebäudes in Bad Ems zu löschen.
Foto: Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises
Das barocke Gebäude mit vier Ecktürmen galt früher laut Touristik-Verein als inoffizielle Sommerresidenz von Zar Alexander II. „Für die Stadt Bad Ems ist es bitter“, sagt Krügel. Demnach sollte in das Gebäude eigentlich ein Hotel einziehen, dass dieses Jahr noch eröffnen sollte.
Die Kreisverwaltung bittet darum, das umliegende Gebiet zu meiden. Die Löscharbeiten werden bis zum Nachmittag dauern, sagte eine Sprecherin des Rhein-Lahn-Kreises.
Es sei mit einem beträchtlichen Schaden zu rechnen, sagte der Sprecher weiter. Der Dachstuhl sei komplett in Mitleidenschaft gezogen worden und mindestens auch die Etagen darunter – auch durch das Löschwasser. Ein statisches Gutachten müsse nun klären, ob das Gebäude noch betreten werden könne, sagte er. Die Ursache für den Brand sei noch unklar. (afp/dpa/red)
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