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Eurocity Prag nach Budapest

Slowakei: Zahl der Toten nach Zusammenstoß von Intercity und Bus steigt auf sieben

Bei einer Kollision zwischen einem Zug und einem Bus im Südwesten der Slowakei hat sich die Zahl der Todesopfer auf sieben erhöht. Weitere fünf Menschen wurden bei dem Unfall an einem Bahnübergang verletzt.

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Einsatzkräfte am Unglückort im slowakischen Nove Zamky.

Foto: Kr Pz V Nitre/TASR/dpa

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Lesedauer: 1 Min.

Bei einer Kollision zwischen einem Schnellzug und einem Linienbus in der Slowakei hat sich die Zahl der Todesopfer auf sieben erhöht. „Sieben Menschen haben tödliche Verletzungen erlitten“, erklärte der slowakische Rettungsdienst im Onlinedienst Facebook.
Das Unglück ereignete sich am Donnerstag um kurz nach 17:00 Uhr nahe der Stadt Nove Zamky im Südwesten des Landes.
Zuvor war von sechs Todesopfern die Rede gewesen. Den Angaben zufolge wurden bei dem Unglück fünf weitere Menschen verletzt. Sie hätten „sofortige medizinische Hilfe“ benötigt, sagte Rettungsdienstsprecherin Petra Klimesova der Nachrichtenagentur AFP.
Wie die Nachrichtenagentur TASR unter Berufung auf Angaben von Polizei und staatlicher Bahngesellschaft ZSSK berichtete, befanden sich mehr als 100 Fahrgäste im Zug.

Lokomotive in Brand geraten

Bei dem Zug handelte es sich laut der slowakischen Eisenbahn um einen Eurocity von Prag nach Budapest. Laut Bahnsprecherin Vladimira Bahylova ereignete sich der Unfall an einem mit Schranken und Warnlichtern gesicherten Bahnübergang.
In den Medien wurde unter anderem spekuliert, dass die Signalanlage beim Bahnübergang durch das seit Mittwochabend anhaltende Hochwasser beschädigt worden sein könnte. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.
Der Lokführer habe Verbrennungen erlitten, da die Lokomotive in Brand geraten sei. Auf von örtliche Medien veröffentlichten Aufnahmen waren dichte Rauchwolken sowie Passagiere zu sehen, die Gepäck neben einem teilweise brennenden Zug trugen.
Der slowakische Innenminister Matus Sutaj Estok besuchte später die Unglücksstelle. Ihm zufolge war zunächst nicht klar, ob es sich um einen technischen Fehler oder menschliches Versagen gehandelt habe. (afp/red)

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