Viele Menschen in Deutschland leiden an Depressionen.Foto: Sean Gallup/Getty Images

7 Fakten über Depressionen, die Sie umhauen werden!

Von 12. Oktober 2016 Aktualisiert: 12. Oktober 2016 11:00
Ist jede Form von Depression wirklich gleich eine schwere und krankhafte Form, die nur medikamentös behandelt werden kann? Der menschliche Körper ist viel schlauer als wir annehmen und schafft Symptome wie Schmerzen und Leid um uns auf etwas aufmerksam zu machen. Viel zu schnell greifen wir zur chemischen Keule und betäuben damit nur die wichtigen Signale, die der Körper uns sendet.

Die Zahl der mit Depressionen behandelten Patienten liegt in Deutschland bei über vier Millionen. Kinder und Jugendliche gehören mittlerweile genauso dazu, wie auch ältere Menschen. Depressionen sind längst zur Volkskrankheit geworden, das bestätigte auch die Weltgesundheitsorganisation WHO bereits im Jahr 2005 und fast alle Betroffenen nehmen Antidepressiva. Dabei stellt sich die Frage, ob es nicht viele Formen der Depressionen gibt, die auch mit ganz einfachen und vor allen Dingen mit einer gewissen logischen Intelligenz zu behandeln wäre? Natürlich müssen die besonders schweren Fälle mit Medikamenten behandelt werden, aber der Patient muss unbedingt auch eine Psychotherapie angehen, damit er ständig in Begleitung und unter Kontrolle ist. Die Pharmakotherapie gilt als das beste Heilverfahren. Zusätzlich werden psychotherapeutische Verfahren, wie z.B. die kognitive Verhaltenstherapie, für die Behandlung empfohlen. Im besten Fall werden beide Therapieformen kombiniert. Weiterführende Informationen bietet die Stiftung Deutsche Depressionshilfe sowie die European-Alliance-Against-Depression.

Aber ist jede Form von Depression wirklich gleich eine schwere und krankhafte Form, die nur medikamentös behandelt werden kann? Der menschliche Körper ist viel schlauer, als wir annehmen. Der menschliche Körper schafft ganz bewusst Symptome, wie Schmerzen und Leid, um uns auf etwas aufmerksam zu machen. Viel zu schnell greifen wir zu der chemischen Keule und betäuben damit nur die wichtigen Signale, die der Körper uns sendet. Depressionen sind oft eine sinnvolle Warnung einer Nichtübereinstimmung von gewissen Dingen, die wir uns antun, oder die Reaktion von falscher Nahrung, die wir oft ohne zu hinterfragen in uns hineinschaufeln. Hinzu kommt der Stress, keine ausreichende körperliche Bewegung, wir berauben uns tagtäglich des natürlichen Sonnenlichts, setzen uns Umweltgiften aus, und nehmen viel zu viele Medikamente. Eine Entzündung ist die Sprache, die der Körper spricht, um Ungleichgewicht auszudrücken und lädt uns damit ein, eine Veränderung vorzunehmen. Wir unterdrücken in der Regel diese Symptome mit Medikamenten, aber das ist genauso effektiv, als wenn wir die Rauchmelder ausschalten, obwohl ein Feuer ausbricht.

1. Depression ist meistens das Anfangssignal einer entzündlichen Erkrankung

Depression ist oft eine Manifestation von Unregelmäßigkeiten im Körper, die weit weg vom Gehirn agiert und damit nicht mit einem „chemischen Ungleichgewicht“ assoziiert wird. Die medizinische Literatur hat die Rolle der Entzündung bei psychischen Erkrankungen seit mehr als zwanzig Jahren betont, nur leider dauert es Jahre, bis all die Erkenntnisse und Fakten beim normalen Hausarzt landen. Nicht eine einzige Studie hat bewiesen, dass Depressionen durch ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn verursacht wird. Es hat nie eine Studie am Menschen gegeben, die erfolgreich einen niedrigen Serotoninspiegel und Depression in einen Zusammenhang bringt. Mit anderen Worten, die Serotonin-Theorie der Depression ist ein Mythos, dass durch die Manipulation von Daten zu Unrecht unterstützt wurde. Ganz im Gegenteil, man konnte belegen, das zu hohe Serotoninspiegel zu einer Reihe von Problemen führten und Schizophrenie und Autismus auslösten. Das alles, nachdem Antidepressiva verschrieben wurde. Auch konnte die Selbstmordrate nicht wirklich eingedämmt werden, trotz medikamentöser Behandlungen. Etwa 15 Prozent aller depressiven Patienten spielen mit Selbstmordgedanken. In Deutschland nehmen sich jedes Jahr rund 10.000 Menschen das Leben, bei vielen gibt es eine depressive Vorerkrankung, die Dunkelziffer liegt vermutlich deutlich höher. Auf jeden tatsächlichen Selbstmord kommen Schätzungen zufolge zehn Selbstmordversuche, etwa die Hälfte aller depressiven Patienten unternimmt im Laufe des Lebens einen Selbstmordversuch. Damit wird aufgedeckt, dass die chemische Zufuhr weder wirklich heilt, sondern im Gegenteil, auch zu schweren Erkrankungen führen kann.

2. Antidepressiva behindern und deaktivieren die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers

Es ist ebenso wissenschaftlich bewiesen, dass die längere Einnahmen von Antidepressiva auf Dauer den Verlauf der psychischen Krankheit verschlechtert, ganz zu schweigen von den Risiken von Leberschäden, Blutungen, Gewichtszunahme, sexueller Dysfunktion und verminderter kognitiven Funktion, die die chemische Keule mit sich bringt. Gut gehütet wird ebenso die Tatsache, dass Antidepressiva zu den stärksten Medikamenten gehören, die abhängig machen, viel stärker als Alkohol und Opiate. Wer versucht davon loszukommen, geht einen regelrechten Entzug durch, der durch heftig schwächende, physische und psychische Reaktionen charakterisiert werden kann. Darüber besitzen Antidepressiva dermaßen viele Nebenwirkungen, die letztendlich zu Selbstmord und Mord führen können. In der Tat: Fünf der Top 10 der zu Gewalttätigkeit führenden Arzneimittel, wurden in Antidepressiva gefunden.

3. Die Wirkung von Antidepressiva ist keine Heilung

Gibt es so etwas wie ein Depressionsgen? Im Jahr 2003 wurde eine Studie veröffentlicht, in der Wissenschaftler behaupteten, dass diejenigen mit genetischen Variationen in ihren Serotonin-Transportern dreimal häufiger depressiv werden würden. Aber sechs Jahre später wurde diese Aussage durch eine breit angelegte Studie mit 14.000 Patienten wieder negiert. Ein Depressionsgen ist nicht erwiesen worden.

4. Die meisten Verschreibungen für Antidepressiva sind vom Hausarzt ausgestellt und nicht von einem Psychiater

Viele Besuche bei einem Hausarzt enden mit einem Antidepressivum und viel zu viele Verordnungen werden ohne eine spezifische Diagnose geschrieben. Längst hat sich erwiesen, dass viele Patienten die Antidepressiva nehmen, nicht wirklich die medizinischen Kriterien für eine schwere Depression erfüllen, und viele, die Antidepressiva gegen angebliche Panikstörungen, soziale Phobie und Angst nehmen, leiden nicht wirklich unter dem Symptom einer „Depression“.

5. Viele physikalische Bedingungen sind die wahren Ursachen von Depressionen

Viele verschiedene physikalische Bedingungen und körperlichen Ungleichgewichte schaffen psychiatrische Symptome, aber nicht eine wirklich schwere Depression. Zwei Paradebeispiele: Funktionsstörungen der Schilddrüse und ein Blutzucker Chaos. Es geht nicht darum das Gehirn zu „heilen“, denn in Wirklichkeit müssen wir den ganzen Körper in seinem Ökosystem untersuchen und heilen, wie z. B. den Darm, hormonelle Wechselwirkungen beobachten und analysieren, das Immunsystem intakt halten, den Blutzucker in Gleichgewicht bringen.

6. Den Lebensstil zu verändern kann den Körper und seine Selbstheilungsmechanismen unterstützen und Depressionen beenden

Hier hilft eine Änderung der Ernährung (mehr gesunde Fette und weniger Zucker, Milchprodukte und Gluten); natürliche Ergänzungen wie B-Vitamine und Probiotika, die nicht verschreibungspflichtig sind, die aber auch durch bestimmte Nahrungsmittel geliefert werden können. Zahnpasta ohne Flouride, Duftstoffe in Kosmetika minimieren, ausreichend Schlaf und körperliche Bewegung sollten zum normalen Lebensrhythmus gehören. Auch hat sich die Einnahme von Vitamin D längst als Wunderwaffe gegen Depressionen erwiesen. Hierfür genügt ein Bluttest beim Hausarzt und bei einem Nachweis von einem zu niedrigem Vitamin D-Spiegel kann eine hohe Dosis Vitamin D (20.000 Einheiten) verschrieben werden.

7. Depression ist eine Botschaft und Chance

Depressionen können ein Zeichen für uns sein einfach mal inne zu halten. Wir sollen herausfinden, was unser Ungleichgewicht verursacht und nicht nur unterdrücken, oder die Symptome umzuleiten. Es ist eine Chance für uns eine neue Geschichte zu wählen, und ja zu sagen zu einem anderen Leben.

Quellen:

7 Facts About Depression That Will Blow You Away


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