Bill Gates verteidigt WHO und KP Chinas vor Kritik

Epoch Times29. April 2020 Aktualisiert: 29. April 2020 15:53
Microsoft-Gründer Bill Gates hat die Kommunistische Partei Chinas und die WHO in der Corona-Pandemie vor Kritik verteidigt.

Die Stiftung von Bill Gates und seiner Frau Melinda unterstützt den Kampf gegen die Corona-Pandemie mit über 200 Millionen US-Dollar. Mit den Mitteln soll unter anderem die Entwicklung von Diagnosesystemen, Behandlungsmethoden und Impfstoffen gegen COVID-19 gefördert werden. Gates rechnet damit, dass etwa in 18 Monaten ein Impfstoff gegen das neuartige Virus verfügbar sein könnte.

Zudem ist die Bill & Melinda Gates Stiftung nach den USA – das Land hat die Finanzmittel für die WHO mittlerweile ausgesetzt – der zweitgrößte Geldgeber der Weltgesundheitsorganisation. Auch das Regime in China unterstützt die WHO.

Nach dem angekündigten Zahlungsstopp der USA will China der Organisation mit 30 Millionen US-Dollar unter die Arme greifen. Wie der chinesische Staatssender „CCTV“ am 23. April berichtete, kündigte ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums die Unterstützung an.

Seit dem Ausbruch von COVID-19 ist es bereits die zweite Zahlung der KP Chinas an die WHO. Bereits im März hatte Peking angekündigt, 20 Millionen Dollar an die Organisation zu spenden. Das Geld werde eingesetzt, „um die Pandemie unter Kontrolle zu bringen und die Gesundheitssysteme in Entwicklungsländern zu unterstützen“, hieß es aus Peking.

Weltweite Kritik an der WHO und der KP Chinas

Die Kommunistische Partei Chinas und die WHO haben seit dem Ausbruch der Pandemie weltweit viel Kritik einstecken müssen. Sowohl Peking als auch der Organisation wird vorgeworfen, die Internationale Gemeinschaft nicht rechtzeitig über die Gefahr des Virus informiert zu haben. Aus diesem Grund sei aus einer lokalen Epidemie, die im chinesischen Wuhan ihren Ursprung nahm, eine globale Pandemie geworden. Dies habe sowohl enorme gesundheitliche, wie auch wirtschaftliche Folgen für zahlreiche Länder weltweit nach sich gezogen, lautet die Kritik.

Bill Gates hingegen verteidigt die KP Chinas. Am Sonntag (26.4) sagte er: Es sei noch zu früh, darüber zu sprechen, ob China Schuld an dem Corona-Ausbruch trage. In der derzeitigen Diskussion, den Fokus auf Peking zu legen, nannte Gates eine „Ablenkung“ in der „falsche und unfaire Dinge“ über Chinas Regime gesagt würden.

„China hat gleich zu Beginn des Ausbruchs viele gute Dinge getan“, so der Milliardär gegenüber CNN. Hingegen habe die USA im Vergleich zu anderen Ländern, die den wirtschaftlichen Schaden minimiert hätten, die Corona-Krise „besonders schlecht“ gehandhabt.

Gates nennt WHO „phänomenal“

In dem Interview verteidigte Gates auch die WHO, die mehrfach für ihren sanften Umgang mit der KP Chinas kritisiert wurde. Er nannte die Organisation „phänomenal“ und betonte: „Sicherlich werden wir eines Tages all unsere Reaktionen und Antworten auf die Pandemie überprüfen müssen. Und dann werden wir wohl auch feststellen, dass die WHO gewisse Dinge anders hätte regeln können. Aber die Annahme, dass sie die Wirklichkeit zugunsten eines bestimmten Landes verzerrt haben könnte, die ist einfach falsch.“

Zudem sagte er, dass die USA stark von der WHO abhängig seien, „da es sehr viele WHO-Mitarbeiter gibt, die früher im Center for Disease Control and Prevention (CDC) gearbeitet haben.“

In den USA hagelt es unterdessen weiterhin scharfe Kritik gegenüber Peking und der WHO. Zahlreiche Politiker, auch viele aus dem Lager des republikanischen US-Präsidenten Donald Trump, wiesen mehrfach darauf hin, dass Peking mit Bezug auf den Ursprung des Virus nicht transparent sei. Bislang ist die genau Herkunft des Virus ungeklärt.

Zudem heißt es, die WHO habe nach dem Ausbruch des Virus – welcher der KP bereits Ende vergangenen Jahres bekannt war – nicht rechtzeitig gehandelt, und die „Propaganda“ aus Peking nicht hinterfragt.

Nicht zuletzt aus diesem Grund hat die Trump-Regierung die Finanzierung der WHO eingestellt. US-Präsident Trump sagte: Die Organisation habe „in ihrer Grundaufgabe versagt“ und dadurch die Pandemie erst ermöglicht. (so)

 

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