Corona-Genesener erlangt Geruchssinn zurück – aber nur bei üblen Gerüchen

Epoch Times30. Juli 2020 Aktualisiert: 30. Juli 2020 13:07
Ein Corona-Patient in den USA erlangte nach seiner Genesung seinen Geruchssinn wieder zurück. Der Betroffene kann nun aber nur mehr üble Gerüche riechen.

Ein Corona-Patient aus den USA hat seinen Geruchssinn während einer Covid-19-Infektion im März vollständig verloren. Der betroffene Dr. Douglas Dieterich wurde von dem Virus geheilt und erlangte auch seinen Geruchssinn wieder. Der Hämatologe kann aber nur mehr faule Gerüche riechen.

Dr. Dieterich verbrachte wegen seiner Erkrankung an Covid-19 Wochen auf der Intensivstation und musste sich einer monatelangen Physiotherapie unterziehen. Während dieser Zeit erlangte er auch seinen Geruchssinn wieder, erzählte der Arzt dem US-Sender „Fox News“. „Ich zog meine Schuhe und Socken aus und hatte plötzlich wieder einen Geruchssinn für meine stinkenden Socken“, sagte Dr. Dieterich. „Ich freute mich, dass ich wieder riechen konnte.“

Doch später stellte der Arzt fest, dass er weder Orangen noch Kaffee riechen konnte. Er habe seinen Geruchssinn getestet, indem er sein Gesicht in eine Kaffeedose gesteckt habe. „Nichts. Ich konnte gar nichts riechen“, erläuterte der Hämatologe.

„Ich hatte Anosmie, das heißt den Verlust des Geruchssinns, der typisch für Covid-19 ist“, erklärt er weiter. Er habe dann die spezifische Rückkehr seines Geruchssinns – von nur unangenehm riechenden Gerüchen – mit seinem Neurologen besprochen. „Leider erfuhr ich von dem Neurologen, dass es zwei Wege des Geruchs gibt, einen für üble Gerüche und einen für gute. Bis jetzt ist nur der Stinkende zurückgekehrt“, sagte er.

Der Hals-Nasen-Ohren-Arzt Dr. Alfred-Marc Iloreta bestätigte dem Sender, dass das neuartige Virus typischerweise den Geruchssinn eines infizierten Patienten beeinträchtigt. Der Mediziner geht davon aus, dass Covid-19 entweder das Sinnesorgan für den Geruchssinn, den sogenannten Riechnerv, direkt angreift oder die unterstützenden Zellen um den Nerv herum.

Das Virus würde eine Entzündung verursachen oder eine direkte Schädigung des Nervs, was dann dazu führt, dass die Wahrnehmung des Geruchs gehemmt oder eingeschränkt werde, so der HNO-Arzt.

Es gibt einige Studien über die Verbindung des Geruchssinns und Sars-CoV-2. Auch Iloreta und eine Gruppe anderer Mediziner haben eigene Forschungen durchgeführt. Sie haben beispielsweise erforscht, wie scharf der Geruchssinn bei geheilten Covid-19-Patienten ist. Iloreta sagte, seine Gruppe untersuche derzeit die Auswirkungen einer Fischölsupplementierung auf Patienten, die durch das Virus ihren Geruchssinn verloren haben.

Die Studie baut auf einer Studie der Universität Stanford auf, in der Fischöl verwendet wurde, um postoperativen Patienten zu helfen, ihren Geruchssinn nach bestimmten Operationen wiederzuerlangen. „Wir versuchen, ihre Forschung auszuweiten und sie bei den Covid-Patienten in New York City anzuwenden“, so der Arzt.

Iloreta sagte auch, die Studie könne die Lebensqualität der betroffenen Personen verbessern. Denn der Geruch und Geschmack seien eng miteinander verbunden und eine leichte Veränderung des Geruchs könne den Geschmack drastisch beeinflussen. „Die Forschung hat gezeigt, dass ein langfristiger Verlust des Geruchs die Stimmung beeinflussen kann“.

Auch der betroffene Dr. Dieterich leidet darunter. Zu „Fox News“ sagte er: Er freue sich darauf, eines Tages an seiner morgendlichen Tasse Kaffee statt an seinen verschwitzten Socken zu riechen. (so)

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