Pharmakonzern Astrazeneca. Symbolbild.Foto: Georg Wendt/dpa/dpa

EMA empfiehlt Zulassung von Astrazenecas Anti-Corona-Medikament

Epoch Times25. März 2022 Aktualisiert: 25. März 2022 7:41

An dieser Stelle wird ein Podcast von Podcaster angezeigt. Bitte akzeptieren Sie mit einem Klick auf den folgenden Button die Marketing-Cookies, um den Podcast anzuhören.

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat die Zulassung eines Corona-Medikaments von Astrazeneca empfohlen, das Risikopatienten, die nicht geimpft werden können, vor einer Infektion schützen soll. Das Komitee für Humanmedizin empfehle die Marktzulassung für Evusheld „zur Vorbeugung von Covid-19 bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren und einem Gewicht ab 40 Kilogramm“, erklärte die in Amsterdam ansässige Behörde am Donnerstag.

Evusheld besteht aus zwei synthetischen Antikörpern, die an verschiedenen Seiten des Spike-Proteins des Coronavirus andocken können. Die Ema verwies bei ihrer Entscheidung auf eine Studie mit 5.000 Erwachsenen, bei denen das Risiko einer Ansteckung nach dem Erhalt von zwei Impfdosen um 77 Prozent gesenkt worden sei. Der Schutz hielt laut Ema mindestens sechs Monate an, die Nebenwirkungen waren „im Allgemeinen gering“.

Allerdings stammte die Studie noch aus der Zeit vor dem Aufkommen der Omikron-Variante. Laut der Europäischen Arzneimittelbehörde weisen Laborstudien darauf hin, dass die Omikron-Subvariante BA.1 „weniger empfindlich“ auf das Medikament reagiert als die Untervariante BA.2.

Die Empfehlung der EMA wird nun zur endgültigen Genehmigung an die Europäische Kommission weitergeleitet. Bereits im Dezember hatte Evusheld die Notfallzulassung der US-Arzneimittelbehörde FDA erhalten. (afp/dl)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion