Fehler im Protokoll: „Schwere“ Corona-Infektion mit Impfung wahrscheinlicher

Von 12. Januar 2021 Aktualisiert: 12. Januar 2021 11:52
SARS-CoV-2, COVID-19 oder schlicht „Corona“ bestimmt derzeit das Leben – auch von Forschern, Ärzten und Statistikern, die immer mehr Fehler in den Dokumenten der Impfstoff-Hersteller finden. Während das Geschäft der Pharmakonzerne mit der Corona-Impfung brummt, sieht ein Arzt aus Kassel gar einen Vergleich von reifen Äpfeln und unreifen Birnen.

Die Nachricht über die Zulassung des Corona-Impfstoffes von BioNTech und Pfizer ruft nach wie vor geteilte Meinungen hervor. Während Politiker in ihm den erwünschten Impfstoff zum Schutz der Bevölkerung sehen, finden Wissenschaftler, Ärzte und Statistiker immer mehr Mängel in den Studien und Protokollen, die zur Zulassung geführt haben.

Die größten Kritikpunkte: lebensbedrohliche Nebenwirkungen, ein kaum nachweisbarer positiver Effekt der Impfung und Fehler im Protokoll, die reife Äpfel und unreife Birnen vergleichen.

„Lebensbedrohliche“ Nebenwirkungen … gibt es nur im Anhang

Auf insgesamt 376 Seiten des Protokolls zur Untersuchung der „Sicherheit und Effektivität des BNT162b2 mRNA Covid-19 Impfstoffes“ taucht das Wort „lebensbedrohlich“ ein Dutzend Mal auf. Kein einziges Mal wird erwähnt, dass 44 von etwa 44.000 Probanden lebensbedrohliche Nebenwirkungen zeigten, die – laut Definition aus dem Protokoll – „dringendes [medizinisches] Eingreifen erforderten. Diese Zahl steht erstmals in einem separat veröffentlichten Anhang. (vgl. Tabelle S3).

Dass diese Reaktionen jedoch nicht auf die Studie beschränkt waren, belegt unter anderen eine Krankenpflegerin aus Juneau (Alaska). Sie musste nach der Impfung eine Nacht auf der Intensivstation verbringen. Vorerkrankungen oder Allergien hatte die Frau nach Angaben des Krankenhauses keine. Weitere Geimpfte berichteten vom kurzzeitigen Verlust des Bewusstseins bis zu anaphylaktischen Schocks.

Weiterhin steht im Protokoll, dass bis zu 84,1 Prozent der Probanden unerwünschte Reaktionen auf die Impfung zeigten. Insbesondere jüngere Menschen und Teilnehmer nach der zweiten Impfdosis berichteten von teils schweren Beeinträchtigungen des Alltags. Dass bis zu 45 Prozent der Geimpften im Anschluss Schmerzmittel oder andere Medikamente nahmen, kommt weder in den großen Medien noch im „Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19“ zur Sprache.

Corona-Impfung: Gutes Geschäft mit Schmerzmitteln

Auch die positiven Effekte der Impfung sind alles andere als überzeugend. Die Erfolgsmeldung „95 Prozent Effektivität“ wird kaum ihrem landläufigen Verständnis – 95 von 100 Geimpften sind vor Corona geschützt – gerecht. Schaut man sich die Zahlen von BioNTech/Pfizer etwas genauer an, beziehen sich die Zahlen des Impfschutzes nicht auf die Geimpften, sondern auf die positiv Getesteten. Bezogen auf die Gesamtzahl der Studienteilnehmer schützte die Impfung 154 von 18.198 Personen. Das entspricht 0,84 Prozent der Geimpften.

Eine Entlastung des Gesundheitssystems ist aufgrund der belegten Impfreaktionen und Nebenwirkungen nicht zu erwarten. Geschweige denn nachgewiesen. Per Definition „schwere Corona-Infektionen“ konnte die Impfung drei Mal verhindern. Nach offizieller Rechenart beträgt die (relative) Effektivität bezüglich schwerer COVID-19-Fälle 75 Prozent. Die absoluten Zahlen der Studie sprechen von 3 von 21.259 oder 0,0141 Prozent.

Das heißt von 7.086 geimpften Personen profitiert eine von der Wirkung. 5.960 Personen (84 Prozent) zeigen mehr oder minder schwere Reaktionen auf die Impfung. Und 3.190 (45 Prozent) kaufen Schmerzmittel oder ähnliches.

Nachträglicher Vergleich von reifen Äpfeln und unreifen Birnen

Zacharias Fögen, Arzt aus Kassel, verweist außerdem darauf, dass die Betrachtung schwerer COVID-19-Fälle ursprünglich nicht Teil der Untersuchung war. „Man hat [den Punkt] erst im Verlauf der Studie nachträglich eingefügt“, schreibt Fögen in einem Gastbeitrag auf „reitschuster.de“. Den Punkt 6.2.2.1 „Bestätigte schwere COVID-19-Inzidenz pro 1.000 Personenjahren“ habe es in einer früheren Version der Studie nicht gegeben.

Beim nachträglichen Einfügen scheinen die Autoren jedoch mit ihren eigenen Definitionen zu brechen. Während die Effektivität der Impfung auf den Zeitraum ab 7 oder 14 Tage nach der zweiten Impfung bezogen ist, zählt der Hersteller schwere COVID-19 Fälle ab dem Tag der ersten Impfung und leitet dann aus den Zahlen ab:

„Von den 10 Fällen von schwerem Covid-19, die nach der ersten Dosis beobachtet wurden, trat nur 1 in der Impfstoffgruppe auf. […] Die Aufteilung der schweren Fälle liefert einen vorläufigen Beweis für einen durch den Impfstoff vermittelten Schutz gegen schwere Erkrankungen […]“.

Im weiteren Verlauf der Studie kommt BioNTech/Pfizer zu dem Schluss, dass die volle Impfwirkung erst etwa sieben Tage nach der zweiten Impfdosis zu erwarten ist. Ab diesem Zeitpunkt traten insgesamt nur noch fünf schwere Fälle auf, vier in der Placebo-Gruppe, einer in der Gruppe der Geimpften, sodass die Aufteilung der Fälle keineswegs deutlich ist.

Zudem ist den Unterlagen, die der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zur Zulassung des Impfstoffs vorlagen, zu entnehmen, dass nicht alle „schweren“ COVID-19-Fälle überhaupt, geschweige denn im Krankenhaus, behandelt wurden.

Eine direkte Gegenüberstellung der Zahlen von nicht erkrankten Geimpften und ungeimpften schwer Erkrankten ist aufgrund der unterschiedlichen Zeiträume aus statistischer Sicht unzulässig und irreführend.

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

„Schwere“ Corona-Infektion mit Impfung wahrscheinlicher

Um die Zahlen dennoch zu vergleichen, müssen mindestens die betrachteten Zeiträume angeglichen werden. Alle nachfolgenden Fallzahlen beziehen sich daher auf den Zeitraum mindestens sieben Tage nach der zweiten Impfung.

Eine weitere Differenzierung nach im Krankenhaus behandelt, per Definition schwere Fälle oder nur positiv getestet, kann aufgrund des vorliegenden Datenmaterials nicht erfolgen. Asymptomatische Fälle wurden überhaupt nicht erfasst. Dennoch lassen sich aus den Daten zwei Schlussfolgerungen ableiten:

  1. In der Gruppe der Geimpften gab es weniger bestätigte Corona-Fälle und
  2. Die Wahrscheinlichkeit einer „schweren“ Erkrankung ist in der Gruppe der Geimpften deutlich höher.

In der Gruppe der Ungeimpften registrierte BioNTech/Pfizer 162 bestätigte Corona-Fälle, darunter vier „schwere“ Fälle. In der Gruppe der Geimpften gab es insgesamt acht bestätigte Corona-Fälle. Einer davon „schwer“.

Bezogen auf die Gesamtheit der bestätigten COVID-19-Fälle heißt das: Ungeimpfte erkranken häufiger, aber nur zu unter 2,5 Prozent „schwer“. In der Gruppe der Geimpften beträgt der Anteil „schwerer“ Fälle 12,5 Prozent und ist damit mehr als fünfmal so hoch.

Fehler im Protokoll und das Auslöschen der Kontrollgruppe

Allein die Tatsache, dass nur 2,5 Prozent der bestätigten (ungeimpften) Infizierten schwer erkranken, wirft laut Fögen die Frage auf „warum wir überhaupt impfen“. Aber auch die mitgelieferten statistischen Kenngrößen geben Anlass zum Nachdenken. Fögen schreibt:

„Das 95%-Konfidenzintervall geht von -152,6% bis 99,5%. Das bedeutet: Zu 95 Prozent liegt die Effektivität der Impfung zwischen minus 152,6 Prozent und 99,5 Prozent. Mit anderen Worten: […] Es könnte auch sein, dass die schweren Fälle verstärkt auftreten (eben bis zu minus 152,6 Prozent Effektivität).“

Laut Fögen ist „der weitere Verlauf aufgrund der kurzen Studienzeit noch völlig unklar.“ Eine weiterführende Untersuchung wird jedoch in doppelter Hinsicht schwierig. „Einiges spricht dafür, dass der Nutzen der Impfung nach zwei Monaten genauso nachlässt wie die Immunität nach einer Infektion nach dem gleichen Zeitraum.“

Unklar sei zudem,

„ob [der Impfstoff] die Geimpften vor schweren Verläufen schützt oder
ob er die Geimpften davon abhält, andere zu infizieren oder
ob der Effekt überhaupt mehr als zwei Monate hält […] und somit auch
ob der Effekt mehr als 1 % der Infizierten überhaupt ’schützt‘.“

Obgleich sechs Probanden im Zeitraum der Untersuchung gestorben sind (unter anderem an Herzversagen, Arteriosklerose, Infarkt und Schlaganfall), war keiner von ihnen Corona-positiv. Von den seit Tag 1 der Studie registrierten 325 Corona-Positiven starb kein einziger.

Allerdings, so Fögen, sieht BioNTech/Pfizer den Impfstoff als unentbehrlich an und könne ihn den Teilnehmern der Placebo-Gruppe nicht vorenthalten. Eine mittel- oder langfristige Untersuchung der Effektivität des Impfstoffes – unter normalen Umständen dauert eine Impfstudie zwei Jahre statt zwei Monate – wird damit unmöglich.

Unsere Buchempfehlung

Krankheiten wie COVID-19, Katastrophen und seltsame Naturereignisse machen den Menschen aufmerksam: etwas läuft schief. Es läuft tatsächlich etwas sehr schief. Die Gesellschaft folgt - verblendet vom "Gespenst des Kommunismus" - einem gefährlichen Weg.

Es ist der Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen, zwischen dem Göttlichen und dem Teuflischen, die in jedem Menschen wohnen.

Dieses Buch schafft Klarheit über die verworrenen Geheimnisse der Gezeiten der Geschichte – die Masken und Formen, die das Böse anwendet, um unsere Welt zu manipulieren. Und: Es zeigt einen Ausweg. „Chinas Griff nach der Weltherrschaft“ wird im Kapitel 18 des Buches „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ analysiert. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentieren
Werte Leserinnen und Leser,
Ihre Kommentare sind uns willkommen, bitte lesen Sie vorher die Netiquette HIER.
Die Kommentare durchlaufen eine stichprobenartige Moderation.
Beiträge können gelöscht oder Teilnehmer können gesperrt werden.
Bitte bleiben Sie respektvoll und sachlich.

Ihre Epoch Times-Redaktion