Frischgepresst aus Obst und Gemüse: Warum Säfte heilen und schlank machen

Epoch Times26. Mai 2015 Aktualisiert: 26. Mai 2015 15:44

Nicht gekaufte, frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte können wahre Wunder vollbringen, denn sie geben dem Körper eine geballte Ladung Vitalstoffe, Enzyme und Antioxidantien. Säfte sind basisch und entsäuern, sie vitalisieren, entgiften und heilen. 

Es gibt mehr als Orange und Apfel

Beim Wort Saft denken die meisten an Orangen- oder Apfelsaft.  Doch die wertvollen sekundären Pflanzenstoffe, organischen Mineralstoffe und bioverfügbaren Spurenelemente stecken auch in Karotten-, Rote-Bete- und Spinatsaft. Fortgeschrittene Saft-Kenner schwärmen für die gesundheitlichen Wirkungen von Selleriesaft, Gurkensaft, Kohlsaft, Kartoffelsaft, Fenchelsaft und sogar Löwenzahnsaft. Jeder dieser Säfte hat eine ganz eigene Wirkung auf den Körper. So hilft Karottensaft bei Diabetes,

Rote-Bete und Spinatsaft senken den Blutdruck und schützen die Gefäße – und der gute alte Orangensaft schützt vor Rheuma.

 „Aber man kann diese Gemüse und Obstsorten doch auch ungepresst zu sich nehmen“, wird mancher argumentieren. „Warum soll gerade Saft das Nonplusultra der gesunden Ernährung sein?“  Ganz einfach: Nähr- und Vitalstoffe aus frisch gepressten Säften gelangen in wenigen Minuten in die Zellen, weil der Körper nicht erst aufwendig verdauen muss. Dies ist für den Körper derart hilfreich, dass durch Frischsäfte sogar schon Krebspatienten im Endstadium geheilt werden konnten (mit der Saftkur nach Dr. Max Gerson), denn Säfte kurbeln den Stoffwechsel an, helfen Übergewicht zu reduzieren und leiten effektive Entgiftungsprozesse ein. Schlank machen Säfte übrigens, weil Fett dem Körpergewebe unter anderem dazu dient, Giftstoffe festzuhalten und unschädlich zu machen. Setzt eine tiefgreifende Entschlackung durch eine Saftkur ein, purzeln deshalb oft die Pfunde. 

Verdauung wird entlastet

Der Vorteil von frischen Säften ist, dass der Körper durch sie sehr viel mehr Vitalstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente aufnehmen kann, als durch Obst und Gemüse in fester Form: Wer schafft es schon an einem Tag zum Beispiel 1 Kilo Karotten, 6 Äpfel, 1 Fenchelknolle, einen Viertel Kohlkopf und je 100 Gramm Gartenkräuter und Löwenzahn zu essen? (Noch dazu im Rohzustand …) All das müsste intensiv gekaut werden, um verdaulich zu sein. In Form von Saft ist es kein Problem, diese große Menge Frischkost zu sich zu nehmen und die bei der Verdauung eingesparte Energie kann der Körper in Ruhe für die Entgiftung und Ausleitung von im Fettgewebe eingelagerten Schlacken einsetzen. Säfte sollte man am besten langsam vor einer Mahlzeit trinken, damit ihre wertvollen Bestandteile schnell im Körper ankommen. Sie mit schwerverdaulichen Nahrungsmitteln wie Brot oder Fleisch zu kombinieren ist ein No-Go. 

Wer täglich zwei frischgepresste Säfte in seinen Speiseplan einbaut, kann bereits die wohltuende und vitalisierende Wirkung erleben. Abgerundet durch einen reinen Safttag im Monat, an dem der Körper sich ganz der Selbstreinigung widmen kann, ist dies eine gute Basis für eine gesunde Ernährung. Tagelange Saftkuren ohne andere Nahrungsmittel sollte man jedoch nicht ohne ärztliche Aufsicht durchführen.

Die richtig Saftpresse finden 

Bei der Wahl der Saftpresse hat man viele Möglichkeiten: Es gibt sie als elektrische Entsafter, Saftpressen und Zitruspressen, Dampfentsafter (Achtung, das tötet Vitamine!), Zentrifugenentsafter und Kelter für große Obstmengen. Die Preise reichen von circa 50 Euro für einfache Geräte bis zu 500 Euro für wahres Profi-Equipment, das auch Dauereinsatz schadlos übersteht. Vor der Anschaffung ist zu überlegen, ob man das Gerät nur ab und zu benutzen möchte oder täglich für die ganze Familie Saft zubereiten möchte.

Bei Saftpressen gilt übrigens: Wer billig kauft, kauft teuer: Eine „teure“ Qualitäts-Presse schafft es, aus einem Kilogramm Äpfeln 600 Milliliter Saft herauszuholen, wo billige Zentrifugengeräte es nur auf 300 Milliliter bringen.  Billige Geräte machen den Saft also bis zu doppelt so teuer – weshalb Qualitäts-Produkte ihre erhöhten Anschaffungskosten schnell wieder einspielen. (rf)

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