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Wenn Sie auf dem Bauernmarkt sind oder den Marktstand ihres örtlichen Gärtners in diesem Herbst besuchen, denken sie an die Töpfe mit Chrysanthemen.Foto: Carl Court/Getty Images

Die Heilkraft der Chrysanthemen

Von 23. November 2015
Der Klassiker für die spätherbstliche Terrasse ist übrigens eines der chinesischen Heilkräuter, welches sie selber ernten, trocknen und verwenden können.

Jedes Jahr im Herbst, wenn die Blätter beginnen ihre Farben zu ändern, bin ich von einer Welle des Heimwehs nach meiner Kindheit in Neu England überwältigt. Wenn die Sommertage abzukühlen begannen und sich in Herbsttage wandelten, wollten wir Kinder die buntesten Blätter sammeln und in Wachspapier bügeln und Kürbisse zum Schnitzen aussuchen. Mehrmals jeden Herbst wollten wir in die alte Mosterei in der Nähe unseres Hauses gehen. Da konnten wir beobachten, wie die reifen Äpfel in einen großen, trichterförmigen Behälter liefen, um dann zerkleinert und zu frischem, säuerlichen Apfelsaft gepresst zu werden.

Neben der Äpfel, Kürbisse und bunten Ähren, verkaufte die Mosterei auch Töpfe mit Chrysanthemen – der letzte Vertreter des Jahres aus der Welt der Blumen. Diese „mütterlichen Pflanzen“ blieben hell und voller Blüten und bereit, bis zum ersten harten Frost vor der Haustür zu sitzen.

Trotz ihrer besonderen Schönheit und Widerstandsfähigkeit, gibt es aber viel mehr zu Chrysanthemen zu sagen als nur das Auge sehen kann, dies vor allem in der chinesischen Medizin. Hier sind eine Reihe von Besonderheiten, die sie möglicherweise noch nicht über diese bunt blühende Pflanze gewusst haben:

In den östlichen Kulturen sind Chrysanthemen ein Symbol für Glück, Reichtum, Freude und Langlebigkeit, sie sind so beliebt, dass sie die nationale Blume von Japan sind. Die Chrysanthemenkultur gilt als sehr alt; sie wird seit über 3000 Jahren kultiviert.

In der chinesischen Medizin gelten Chrysanthemen als vielseitige Kräuter und tragen den Namen Ju Hua. Sie werden für eine Diagnose von „Wind-Hitze-Kopfschmerzen“, die Kopfschmerzen, die bei Erkältungen und Grippe entstehen, verwendet, vor allem in Verbindung mit Fieber.

Ju Hua gilt als ein kaltes, aromatisches, und leichtes Heilkraut. Es wird auch zum Kühlen von Wärme im Leber-Kanal verwendet, vor allem wenn es sich als trockene, rote oder schmerzende Augen manifestiert.

Gegen Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen

Das kühlende, befeuchtende Wesen der Ju Hua ist auch gut für die Behandlung von Yin-Erschöpfung des chinesischen Leber- oder Nierensystems, vor allem wenn es verschwommene Sicht oder Tränenfluss verursacht. Es beruhigt auch die Erhöhung der Leber-Yang-Energie und löscht Wind, dies gilt für Symptome wie Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen.

Wegen seiner Fähigkeit zur Beruhigung einer Erhöhung der Yang-Energie ist Ju Hua auch ein nützliches Kraut in der Behandlung von Bluthochdruck.

Während jede Farbe der Chrysanthemen verwendet werden kann, sind weiße Mutterpflanzen (auch als süße Chrysantheme bekannt) am besten, die „chinesische Leber“ (Medizinbild in der TCM) zu nähren und die Augen zu stärken. Gelbe Pflanzen sind besser für die Behandlung von Augensymptomen und Kopfschmerzen, die aufgrund von Erkältung und Grippe entstanden sind.

Chrysanthemen können selbst geerntet, getrocknet und dann verwendet werden. Man schneidet einfach die gesamte Pflanze ab, wenn die Blumen in voller Blüte stehen und hängt sie kopfüber auf, bis die Blumen getrocknet sind. Anschließend kann man die Blüten im Tee verwenden. Für einen therapeutischen Nutzen muss Chrysanthemen-Tee über mehrere Wochen oder Monate eingenommen werden.

Um Blutdruck und/oder Cholesterinwerte zu senken, kann man Chrysanthemen-Tee mit Weißdorn-Früchten trinken. Möglicherweise muss ein wenig Zucker hinzugefügt werden, denn der Weißdorn kann sehr herb sein! Um die „chinesische Niere und Leber“ (Medizinbilder in der TCM) zu nähren und die Augen zu stärken, kann man chinesische Wolfsbeeren (Goji-Beeren) hinzufügen.

Wenn Sie auf dem Bauernmarkt sind oder den Marktstand ihres örtlichen Gärtners in diesem Herbst besuchen, denken Sie an die Töpfe mit Chrysanthemen. Sie sind mehr als nur eine Zierde, um ihre Eingangsstufen zu schmücken. Denken Sie an „Mutterpflanzen“, an ein kühlendes, nährendes Kraut, welches das Leber-Yang beruhigt, gut für die Augen ist und ihren Blutdruck senken kann.

Lynn Jaffee ist eine lizensierte Akupunkteurin und Autorin von „Einfache Schritte: Der chinesische Weg zu mehr Gesundheit“. 



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