Die Kinder fühlen sich durch das ständige Herumgetippse ihrer Eltern auf dem Smartphone genervt, aber auch vernachlässigt.Foto: iStock

„Ich hasse das Telefon meiner Mutter und wünschte mir, sie hätte keins“

Epoch Times3. Juni 2018 Aktualisiert: 3. Juni 2018 13:38
Der Aufsatz einer Zweitklässlerin mit der Aufgabenstellung "Nenne mir eine Erfindung, die du überhaupt nicht leiden kannst" geht auf Twitter viral: #gettoffyourphone und #listentoyourkids (verzichtet auf Euer Telefon und hört Euren Kindern zu).

Von ihrer Lehrerin Jen Adams Beason erhielten die ca. acht Jahre alten Schüler folgende Aufgabenstellung: „Nenne mir eine Erfindung, die du überhaupt nicht leiden kannst und begründe warum!“

Vier der 21 Schüler gaben als Antwort das Handy an. Ein Mädchen brachte auf den Punkt, warum sie das Handy so nervt. „Ich mag das Telefon nicht, weil meine [Eltern] jeden Tag an ihrem Telefon sind … Ich hasse das Telefon meiner Mutter und wünschte mir, dass sie keines hätte“, wird das Kind auf Tag24 zitiert.

Die Kinder fühlen sich durch das ständige Herumgetippse auf dem Smartphone genervt, aber auch vernachlässigt. Die Lehrerin teilte daraufhin die handschriftliche Ausarbeitung auf Facebook, mit den Hashtags #gettoffyourphone und #listentoyourkids (verzichtet auf Euer Telefon und hört Euren Kindern zu).

Wie tief sich dieses Mädchen von der Anwesenheit des Smartphones gekränkt fühlt, macht sie mit ihrer Zeichnung am unteren Ende ihres Aufsatzes deutlich. Dort sieht man ein durchgestrichenes Smartphone mit einer Sprechblase daneben, in der steht:

Ich hasse es“.

Ihr Beitrag wurde in Kürze über 260.000 Mal geteilt. Eine Frau, die den Beitrag kommentierte, unterstreicht mit ihrer Bemerkung das Unbehagen der Kinder über das Verhalten ihrer Eltern:

Wir hatten eine Gruppendiskussion über Facebook und jeder einzelne Schüler sagte, dass seine Eltern mehr Zeit mit FB verbringen als sie mit ihrem Kind sprechen.“

(rm)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion