Immunsystem im Winter stärken: Warum Vitamin D und probiotische Lebensmittel jetzt wichtig sind

Epoch Times30. January 2015 Aktualisiert: 29. Januar 2018 11:18
Winter, das ist die Zeit der Erkältungen und Infekte: Lange dunkle Tage mit wenig Sonnenlicht und viel Kälte setzen unserem Immunsystem zu. Aber warum werden wir ausgerechnet im Winter häufiger krank und wie kann man sich davor schützen?

Winter, das ist die Zeit der Erkältungen und Infekte: Lange dunkle Tage mit wenig Sonnenlicht und viel Kälte setzen unserem Immunsystem zu. Aber warum werden wir ausgerechnet im Winter häufiger krank und wie kann man sich davor schützen?

Vitamin C ist nur ein Baustein

Wenn es um Schutz vor Erkältungen geht, denkt jeder zuerst an Vitamin C. “Hauptsache genug davon, am besten noch als praktisches Pülverchen”, ist eine verbreitete Ansicht. Dabei sollte man das Vitamin am besten durch frische Früchte zu sich nehmen und bedenken: Nur Vitamin C allein reicht nocht nicht! Selbst wer es täglich konsumiert, kann dadurch einen Infekt an sich nicht verhindern.  Wenn man schon erkältet ist, lassen sich durch Vitamin C die Symptome jedoch mildern. Eine gesunde Mischung aus verschiedenen Faktoren und Nahrungsmitteln hilft am Besten, die Abwehr im Winter zu stärken. Und hier kann man Erfolge auf Gebieten erzielen, die gerne als nebensächlich vergessen werden.

Was Zink kann

Auf das Spurenelement Zink schwören viele: Zink fördert die Aktivität der natürlichen Fresszellen und wirkt als Immunstabilisator. Was die wenigsten wissen: Viele Stoffwechselvorgänge im Körper sind von Zink abhängig, zum Beispiel der Kohlenhydrat-Stoffwechsel. Genügend Zink im Körper verbessert die Wundheilung und den Zellschutz. Zink regelt außerdem einen Teil des Hormon- und des Säure-Basen-Haushaltes. Je älter man wird, desto mehr Zinkbedarf hat man. Man bekommt dieses Nahrunsergänzungsmittel in gut sortierten Drogerien, Apotheken und Online-Apotheken.

Sport härtet ab

Ok, fairerweise sollte allen Faulpelzen gesagt sein: Sport hilft wirklich! Als Ausdauersport wie Joggen oder Radfahren und in regelmäßigen, vernünftigen Dosen. Wer regelmäßig joggt wird seltener krank und leidet weniger, wenn er sich doch mal was einfängt. Die regelmäßige Bewegung aktiviert nämlich Killerzellen und anderen Helfern unseres Immunsystems. Wer allerdings schon angeschlagen ist, sollte auf Sport verzichten und sich erstmal richtig kurieren!

Sonnenlicht bildet Vitamin D

Auch für alle, die nicht gerne joggen, gibt es ein Argument, raus in die Natur zu gehen: UV-Strahlen! Weil im Winter die Sonne nur selten scheint, sollte man jede Gelegenheit nutzen, Sonnenlicht abzubekommen, damit die Haut lebenswichtiges Vitamin D bilden kann. Auch dieses aktiviert die Killerzellen und ist für unser Immunsystem unverzichtbar. Vitamin D kann man übrigens auch über Nahrungsmittel zu sich nehmen: Es steckt zum Beispiel in Fischarten wie Sardinen oder Lachs und im guten alten Lebertran.

Probiotische Lebensmittel stärken den Darm

Der Darm wird oft vergessen, wenn es um Abwehrstärkung geht: Dabei befinden sich rund 80 Prozent der ungefähr 100 Billionen Bakterien unseres Körper im Darm! Mit einer intakten Darmflora hat man deshalb schon eine Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Immunsystem erfüllt. Die nützlichen Mikroorganismen des Darmes bekämpfen krankheitserregende Bakterien und Pilze, aktivieren die weissen Blutkörperchen, um Abwehrreaktionen durchzuführen. In dem man den Darm mit bestimmten Substanzen reinigt und der Pflege der Darmflora mit probiotischen Lebensmitteln Beachtung schenkt, kann man das Immunsystems wirksam ankurbeln.

Orangefarbenes Gemüse – ideal im Winter

Orangefarbenes Gemüse wie Kürbis oder Karotten sind im Winter besonders nützlich, weil sie den Körper mit Beta-Carotin versorgen, was bei der Umwandelung von Vitamin A gebraucht wird. Vitamin A stärkt die weissen Blutkörperchen und hilft daher bei der Infektabwehr. Auch verschiedene Kohlarten eignen sich besonders gut als Nahrungsmittel für Herbst und Winter.

Alleskönner Knoblauch

In der gesunden und ausgewogenen Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse sollte eine Pflanze nicht fehlen: Knoblauch. Er ist reich an Antioxidantien, Selen und verschiedenen Schwefelverbindungen. Dadurch trägt er zum Schutz der Zellen bei, was dem Abwehrsystem zu Gute kommt. Gegen Viren, Bakterien und Pilze wirkt Knoblauch sogar wie ein natürliches Antibiotikum. Man sollte ihn am besten roh verzehren, da er durch Erhitzen seine wertvollen Inhaltsstoffe teilweise verliert.

(rf)

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