Jiaogulan wirkt wie Ginseng, nur besser!

Epoch Times22. April 2016 Aktualisiert: 27. Dezember 2016 11:03
Während die Blätter der Jiaogulan-Pflanze in Asien getrocknet und in einer Teezeremonie gereicht werden, hat mancher Europäer noch nie von der Pflanze gehört, um die ein Hauch von Unsterblichkeit rankt. Jiaogulan wirkt ähnlich wie Ginseng als ein Adaptogen und balanciert und kräftig die Körperfunktionen.

Ranken ist genau das richtige Schlagwort. Hobbygärtner stellen bald fest, dass Jiaogulan, die sagenumwobene Pflanze aus dem Osten, ungeahnte Ausmaße annehmen kann. Erst seit wenigen Jahrzehnten weiß man um die Kraft dieser Pflanze. Japanische und chinesische Forscher haben unabhängig voneinander ihre Wirkungen untersucht. In China gibt es Überlieferungen aus dem 15. Jahrhundert, nach denen das Kraut als Heilpflanze verwendet wurde. Die Wirkung der Pflanze ähnelt der des Ginseng, obwohl sie botanisch nicht miteinander verwandt sind. Jiaogulan zählt zur Familie der Kürbisgewächse. Das berichtet „Jiaogulan.eu“.

Jiaogulan hat Tradition in Südchina, Japan und Nord-Thailand

Ein Tee aus den süß-herb schmeckenden Jiaogulanblättern wird seit Jahrhunderten in den bergigen Regionen Südchinas, in Japan und in Nord-Thailand genossen. Hierzulande kann man das Kraut etwa bei www.tausendkraut.com oder www.jiaogulan.eu bestellen. Auf der Verpackung steht dann allerdings: „Jiaogulan, in Asien seit Generationen als das ‚Kraut der Unsterblichkeit‘ bekannt, ist nicht zum Verzehr bestimmt und somit kein Lebensmittel.“ Welcher Chinese hätte das auch nur ahnen können?

In der Provinz Guizhou in Südchina werden viele Menschen über 100 Jahre alt und eben dort wird Jiaogulan (die Chinesen sagen Xiancao) täglich getrunken. Das chinesische Wort Xiancao bedeutet übersetzt soviel wie Unsterblichkeit, weiß „Botanikus.de“. Schon viele Jahrhunderte lang gehört Jiaogulan in die Traditionelle Chinesische Medizin.

1991 wurde Jiaogulan auf der internationalen Konferenz für TCM in Peking als eines der 10 wertvollsten Kräuter eingestuft. Und das auf Grund seiner vielen erstaunlichen Eigenschaften in der Naturheilkunde.

Jiaogulan wirkt wie Ginseng, nur besser!

Japanische und chinesische Forscher haben in Jiaogulan einen reichen Anteil an adaptogen wirkenden Saponinen erforscht, der sogar den des Ginseng übersteigt. Während in Ginseng etwa 20 verschiedene Saponine die Wirkung erklären, so hat man in Jiaogulan 82 aktive Saponine beschrieben. Adaptogene nennt man pflanzliche Stoffe, welche die Körperfunktionen balancieren und kräftigen können. Neben dem dafür altbekannten Ginseng werden auch Schizandra, Ashwaganda, Cordyceps oder Ling Zhi als adaptogene Stärkungsmittel verwendet.

 

(kf/mh)

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