Ein Arzt.Foto: iStock

Ungewöhnliche Häufung von Atemwegserkrankungen bei Kindern

Epoch Times13. Oktober 2021 Aktualisiert: 13. Oktober 2021 18:19

Der Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, hat sich aufgrund von Atemwegserkrankungen besorgt über den kommenden Winter gezeigt. „Die Kliniken haben mit etlichen Fällen zu tun, und auch in den Praxen ist viel los“, sagte er der „Welt“ (Donnerstagsausgabe). „Wir schauen deswegen mit einer gewissen Sorge auf den Winter.“

Der Verband beobachte seit mindestens einem Monat eine für die Jahreszeit ungewöhnliche Häufung von Atemwegserkrankungen bei Kindern. Insbesondere das Respiratorische Syncytial-Virus gebe Anlass zur Sorge. Normalerweise trete es erst ab November auf. „Dieses Virus ist insbesondere für Frühchen, aber eben auch für Säuglinge und Kleinkinder höchst gefährlich.“

Aktuell sei die Lage in den Kliniken seiner Einschätzung nach zumeist noch zu bewältigen. „Womöglich könnte sich das im Winter aber wieder ändern. Gerade in Ballungsgebieten hier im Rheinland oder auch in Großstädten wie Berlin gibt es immer mehrere Kliniken und damit oftmals Ausweichmöglichkeiten. Aber in ländlichen Regionen gibt es wiederum meist nur eine Klinik für Kinder. Wenn die voll ist, was machen Sie dann“, so Fischbach.

Da könne man die Patienten nicht beliebig hin- und herschieben. Ein entscheidender Engpass sei das Pflegepersonal. „Es gibt Betten, aber kein Personal zur Betreuung. Und wenn Kliniken den Personalschlüssel unterschreiten, gibt das richtig Ärger.“ So entstehe die Situation, dass Kliniken Patienten abweisen müssten. (dts/oz)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion